A House of Dynamite

Der neue Netflix-Film „A House of Dynamite“ dreht sich um die gefährliche Dynamik, die bei einem Atomwaffenangriff entsteht. Auslöser ist eine Rakete, die im Pazifik von einem unbekannten Akteur gestartet wurde und auf die USA zufliegt. Die Regierung, der Präsident und das Militär müssen binnen Minuten entscheiden, wie sie auf die Bedrohung reagieren – abwarten, ob die Rakete wirklich explodiert, auf die Wirksamkeit von Raketenabwehr vertrauen oder einen Gegenangriff führen? Dabei macht der Film deutlich, wie schnell durch Atomwaffen eine unkontrollierbare Kettenreaktion ausgelöst werden kann, die die ganze Welt bedroht.
Demonstration gegen NATO-Atomwaffenmanöver am 11. Oktober in Nörvenich

Zum 11. Oktober ruft das Aktionsbündnis atomwaffenfrei.jetzt zusammen mit weiteren Friedensorganisationen zu einer Demonstration in Nörvenich auf. Ziel ist es, auf die anhaltende Präsenz von Atomwaffen in Deutschland aufmerksam zu machen und deren Abrüstung zu fordern. Die Demonstration beginnt um 12 Uhr am Militärflugplatz Nörvenich und endet am Schlossplatz.
Internationaler Tag gegen Atomwaffentests

Der Internationale Tag gegen Atomwaffentests erinnert jedes Jahr am 29. August an die Schließung des Semipalatinsk-Testgeländes in Kasachstan im Jahr 1991 – ein entscheidender Moment im Kampf gegen Nukleartests. Bereits 2009 hatte die UNO diesen Tag mit der Resolution 64/35 eingeführt, um auf die Gefahren atomarer Explosionen aufmerksam zu machen und den weltweiten Druck auf ein atomtestsfreies Zeitalter zu stärken.
Nukleare Rhetorik kurz vor Hiroshima-Tag

Vor wenigen Tagen schreckte eine Nachricht die Öffentlichkeit auf: US-Präsident Trump teilte auf seiner Plattform Truth Social mit, er habe als Antwort auf „höchst provokative Äußerungen“ des früheren russischen Präsidenten Dmitri Medwedew die Verlegung von zwei Atom-U-Booten „in geeignete Regionen“ angeordnet. Laut tagesschau.de (2.8.2025) begründete er die Maßnahme so: „Nun, wir mussten das tun. […] Ich tue das also aus Gründen der Sicherheit für unsere Bevölkerung.“
Friedensplakate in zahlreichen Städten erinnern an Hiroshima und Nagasaki

Außergewöhnliche Plakate werden in den ersten Augusttagen für Aufmerksamkeit in Berlin, Hamburg, München, Köln, Hannover und Mainz sorgen. Sie erinnern an die 80. Jahrestage der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki und fordern eine „Zukunft ohne Atomwaffen“. Initiiert wird die Plakataktion vom Aktionsbündnis „atomwaffenfrei.jetzt“.
Kampagne „Friedensfähig statt erstschlagfähig“ begrüßt SPD-Manifest

Die vom Aktionsbündnis initiierte Kampagne „Friedensfähig statt erstschlagfähig. Für ein Europa ohne Mittelstreckenwaffen!“ begrüßt ausdrücklich das am 11. Juni 2025 veröffentlichte Manifest „Friedenssicherung in Europa durch Verteidigungsfähigkeit, Rüstungskontrolle und Verständigung“ aus SPD-Kreisen als parteiinternen und gesellschaftlichen Debattenbeitrag. Die darin formulierte Forderung nach einer Rücknahme der Ankündigung über die Stationierung von konventionellen landgestützten US-Mittelstreckenwaffen ab 2025 unterstützen wir.
50. Jahrestag des Beitritts zum nuklearen Nichtverbreitungsvertrag

Am 2. Mai 1975 trat die Bundesrepublik Deutschland dem nuklearen Nichtverbreitungsvertrag (NVV) bei, der fünf Jahre zuvor (am 5. März 1970) in Kraft getreten war. Artikel II des Vertrages besagt: „Jeder Nichtkernwaffenstaat, der Vertragspartei ist, verpflichtet sich, Kernwaffen oder sonstige Kernsprengkörper oder die Verfügungsgewalt darüber von niemandem unmittelbar oder mittelbar anzunehmen.“
Doomsday Clock: Noch näher am Abgrund?

Am 28. Januar um 16 Uhr mitteleuropäischer Zeit stellen Mitglieder des Wissenschafts- und Sicherheitsrates der Zeitschrift »Bulletin of the Atomic Scientists« die »Doomsday Clock« neu. Angesichts der Entwicklungen der letzten zwölf Monate ist nicht zu erwarten, dass die Expert*innen des »Bulletin« Licht am Horizont sehen.
Offener Brief an alle Kandidierenden zur Bundestagswahl 2025

In einem Offenen Brief mit mehr als 30 prominenten Erstunterzeichner*innen – darunter u.a. die Theologin Margot Käßmann, Umweltforscher Prof. Dr. Ernst Ulrich von Weizsäcker sowie die Schriftstellerin Daniela Dahn, wendet sich die vom Aktionsbündnis “atomwaffenfrei.jetzt” initiierte Kampagne “Friedensfähig statt erstschlagfähig. Für ein Europa ohne Mittelstreckenwaffen!” an die Kandidierenden zur Bundestagswahl. Wir fordern die Politiker*innen auf, sich gegen die Stationierung von US-Mittelstreckenwaffen auszusprechen und für neue Verhandlungen über Rüstungskontrolle und die Abrüstung aller Mittelstreckenwaffen in Europa einzusetzen.
Aktionsbündnis gratuliert Nihon Hidankyo zum Friedensnobelpreis

Das Aktionsbündnis atomwaffenfrei.jetzt fühlt sich durch den Preis an Hidankyo darin bestärkt, sich verstärkt für eine atomwaffenfreie Welt und den Beitritt Deutschlands zum Atomwaffenverbotsvertrag einzusetzen. Die nächste Gelegenheit steht unmittelbar vor der Tür: der Protest gegen „Steadfast Noon“ am Fliegerhorst Nörvenich am Samstag, 12. Oktober, um 12 Uhr.