A House of Dynamite

Der neue Netflix-Film „A House of Dynamite“ dreht sich um die gefähr­liche Dynamik, die bei einem Atomwaf­fen­an­griff entsteht. Auslöser ist eine Rakete, die im Pazifik von einem unbekannten Akteur gestartet wurde und auf die USA zufliegt. Die Regierung, der Präsident und das Militär müssen binnen Minuten entscheiden, wie sie auf die Bedrohung reagieren – abwarten, ob die Rakete wirklich explo­diert, auf die Wirksamkeit von Raketen­abwehr vertrauen oder einen Gegen­an­griff führen? Dabei macht der Film deutlich, wie schnell durch Atomwaffen eine unkon­trol­lierbare Ketten­re­aktion ausgelöst werden kann, die die ganze Welt bedroht.

Demons­tration gegen NATO-Atomwaf­fen­ma­növer am 11. Oktober in Nörvenich

Zum 11. Oktober ruft das Aktions­bündnis atomwaffenfrei.jetzt zusammen mit weiteren Friedens­or­ga­ni­sa­tionen zu einer Demons­tration in Nörvenich auf. Ziel ist es, auf die anhal­tende Präsenz von Atomwaffen in Deutschland aufmerksam zu machen und deren Abrüstung zu fordern. Die Demons­tration beginnt um 12 Uhr am Militär­flug­platz Nörvenich und endet am Schloss­platz.

Newsletter von “atomwaffenfrei.jetzt” vom 27. August 2025

Wusstest du, dass es seit 1945 weltweit mehr als 2.000 Atomwaf­fen­tests gab? Am Freitag ist der Inter­na­tionale Tag gegen Atomwaf­fen­tests, welcher an deren verhee­rende Folgen erinnert und uns mahnt, Rüstungs­kon­trolle und Abrüstung auf die Agenda zu setzen. Doch schon im Oktober beteiligt sich Deutschland wieder an der Atomkriegs­übung Steadfast Noon. Dagegen werden wir protes­tieren – ebenso wie gegen die bevor­ste­hende Statio­nierung neuer Mittel­stre­cken­waffen in Deutschland.

Inter­na­tio­naler Tag gegen Atomwaf­fen­tests

Ein Krater auf dem Gelände des Atomtestgeländes Semipalatinsk in Kasachstan, Bild: By The Official CTBTO Photostream - Crater, CC BY 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=19306715

Der Inter­na­tionale Tag gegen Atomwaf­fen­tests erinnert jedes Jahr am 29. August an die Schließung des Semipa­la­tinsk-Testge­ländes in Kasachstan im Jahr 1991 – ein entschei­dender Moment im Kampf gegen Nukle­ar­tests. Bereits 2009 hatte die UNO diesen Tag mit der Resolution 64/35 einge­führt, um auf die Gefahren atomarer Explo­sionen aufmerksam zu machen und den weltweiten Druck auf ein atomtest­sfreies Zeitalter zu stärken.

Kampagne ruft Aktions­wochen gegen Mittel­stre­cken­waffen aus

Macht mit: Aktionswochen gegen Mittelstreckenwaffen ab dem 1. September!

Die vom Aktions­bündnis “atomwaffenfrei.jetzt” initi­ierte Kampagne “Friedens­fähig statt erstschlag­fähig: Für ein Europa ohne Mittel­stre­cken­waffen!” ruft zu Aktions­wochen gegen Mittel­stre­cken­waffen ab dem 1. September auf. Grund dafür ist, dass im Herbst im Bundestag mit der Anschaffung von Typhon-Start­sys­temen voraus­sichtlich wichtige Weichen­stel­lungen vorge­nommen werden sollen, um die Statio­nierung neuer landge­stützer Mittel­stre­cken­waffen zu ermög­lichen. Dagegen stehen wir auf! Im folgenden dokumen­tieren wir den Aufruf der Kampagne und rufen dazu auf, lokale Aktionen gegen Mittel­stre­cken­waffen zu organi­sieren und bereits geplante Aktivi­täten gegen Mittel­stre­cken­waffen zu unter­stützen!

Nukleare Rhetorik kurz vor Hiroshima-Tag

Vor wenigen Tagen schreckte eine Nachricht die Öffent­lichkeit auf: US-Präsident Trump teilte auf seiner Plattform Truth Social mit, er habe als Antwort auf „höchst provo­kative Äußerungen“ des früheren russi­schen Präsi­denten Dmitri Medwedew die Verlegung von zwei Atom-U-Booten „in geeignete Regionen“ angeordnet. Laut tagesschau.de (2.8.2025) begründete er die Maßnahme so: „Nun, wir mussten das tun. […] Ich tue das also aus Gründen der Sicherheit für unsere Bevöl­kerung.“

Friedens­plakate in zahlreichen Städten erinnern an Hiroshima und Nagasaki

Außer­ge­wöhn­liche Plakate werden in den ersten August­tagen für Aufmerk­samkeit in Berlin, Hamburg, München, Köln, Hannover und Mainz sorgen. Sie erinnern an die 80. Jahrestage der Atombom­ben­ab­würfe auf Hiroshima und Nagasaki und fordern eine „Zukunft ohne Atomwaffen“. Initiiert wird die Plakat­aktion vom Aktions­bündnis „atomwaffenfrei.jetzt“.

80 Jahre Hiroshima & Nagasaki + Protest gegen Atomkriegs­übung + Kampagne gegen Mittel­stre­cken­waffen

Nur noch zwei Wochen sind es, dann jähren sich die Atombom­ben­ab­würfe auf Hiroshima und Nagasaki zum 80. Mal. 65.000 Menschen verdampften und verbrannten bei den Angriffen auf die beiden japani­schen Städte auf der Stelle. Bis zum Ende des Jahres starben mehr als 200.000. Das darf sich niemals wieder­holen! Doch die Bundes­re­gierung weigert sich nach wie vor, den Atomwaf­fen­ver­bots­vertrag zu unter­zeichnen und im Oktober wird sich Deutschland am Atomkriegs­ma­növer „Steadfast Noon“ betei­ligen. Dagegen werden wir protes­tieren!

Aufruf: NATO-Atomkriegs­ma­növer 2025 stoppen!

Am 11. Oktober protes­tieren wir im rheini­schen Nörvenich gegen die jährlich statt­fin­dende NATO-Atomkriegs­übung “Steadfast Noon”. Nachstehend findet Ihr den vollstän­digen Aufruf zur diesjäh­rigen Nörvenich-Demo am 11.10. Veranstalter*innen sind bislang: Friedens­gruppe Düren, Aktions­bündnis „atomwaf­fenfrei jetzt“, DFG-VK NRW, Netzwerk Friedens­ko­ope­rative, DFG-VK Köln, IPPNW Köln, VVN-BdA Aachen und das Antikriegs­bündnis Aachen.

80 Jahre Hiroshima und Nagasaki: Plakat­aktion für eine Zukunft ohne Atomwaffen

Auch 80 Jahre nach den Atombom­ben­ab­würfen auf Hiroshima und Nagasaki bedrohen noch immer rund 12.000 Atomwaffen die Welt. Gleich­zeitig wird über nukleare Aufrüstung in Europa disku­tiert, der Schrecken eines Atomkrieges gerät immer mehr in Verges­senheit.
Mit einer großan­ge­legten Plakat­aktion wollen dafür sorgen, dass die Stimme für eine Welt ohne Atomwaffen nicht verstummt,