Mittel­stre­cken­waffen: Jetzt Abrüstung fördern und ein Danke­schön erhalten

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Geht es dir wie uns, dass auch du zutiefst besorgt bist wegen der bevor­ste­henden Statio­nierung neuer Mittel­stre­cken­waffen auf europäi­schem Boden? Wo früher Dialog und Abrüs­tungs­ver­träge standen, wachsen heute wieder Misstrauen und die Logik der Abschre­ckung. Ein neues Wettrüsten ist bereits im Gange. Noch in diesem Jahr sollen US-ameri­ka­nische Mittel­stre­cken­systeme nach Deutschland kommen. Ebenso verkündete Russland die Statio­nierung entspre­chender Waffen in Belarus. Mehrere EU-Staaten, darunter Deutschland, entwi­ckeln inzwi­schen eigene Mittel­stre­cken­waffen. Wir müssen die Stimmen für Abrüstung stärken — JETZT! 

Atomwaffenverbots‑Initiative in der Schweiz

Die eidge­nös­sische Volks­in­itiative „Für den Beitritt der Schweiz zum Vertrag der Vereinten Nationen über das Verbot von Atomwaffen“ ist formell zustande gekommen. Mit über 105.000 gültigen Unter­schriften hat die Zivil­ge­sell­schaft einen breiten demokra­ti­schen Auftrag zur politi­schen Debatte ausgelöst. Dieser Erfolg ist mehr als ein adminis­tra­tiver Zwischen­schritt: Er reflek­tiert den wachsenden gesell­schaft­lichen Druck, die Schweiz in die völker­recht­liche Ächtung von Atomwaffen einzu­binden.

Atomwaf­fen­freie Zone: Alter­native zur nuklearen Aufrüstung Europas

Die 33 Mitglied­staaten des Vertrags von Tlate­lolco (Mexiko) haben im Februar anlässlich des 59. Jahres­tages der Unter­zeichnung dieses Abkommens über eine atomwaf­fen­freie Zone in Latein­amerika und der Karibik die vollständige weltweite Abrüstung aller Atomwaffen gefordert.

Anzei­gen­aktion zur Münchner Sicher­heits­kon­ferenz 2026

Mit einer Anzeige am 12. Februar in der Zeitung „der Freitag“ wollen wir das Jahr einläuten, in dem wir die Statio­nierung neuer landge­stützter Mittel­stre­cken­waffen in Deutschland verhindern wollen! Gemeinsam mit dir wollen wir anlässlich der Münchner Sicher­heits­kon­ferenz 2026 ein starkes Zeichen für ein Europa ohne Mittel­stre­cken­waffen setzen und unsere Postkar­ten­aktion „Für eine Zukunft in Frieden — nicht im Bunker!“ zum Abschluss bringen. Aus diesem Grund wollen wir folgende Anzeige in der Wochen­zeitung „der Freitag“ veröf­fent­lichen. 

5. Februar 2026: New-START-Vertrag der Atommächte läuft aus

Der New-START-Vertrag von 2010 zwischen den USA und Russland zur Begrenzung strate­gi­scher Atomwaffen, der 2021 verlängert wurde, läuft am 5. Februar 2026 aus. New START hatte für beide Seiten die Anzahl von Atomspreng­köpfen auf 1.550 und die Zahl der Träger­systeme auf 800 festgelegt. Nachdem der INF-Vertrag von 1987 zur Besei­tigung der Mittel­stre­cken­waffen von den USA 2019 gekündigt worden war, blieb der New-START-Vertrag das letzte Abkommen zur Begrenzung von Atomwaffen.

Fünf Jahre Atomwaf­fen­ver­bots­vertrag: Ein Erfolg – und eine Zumutung

Am 22. Januar 2026 jährt sich das Inkraft­treten des Atomwaf­fen­ver­bots­ver­trags (AVV) zum fünften Mal. Was 2017 als mutiger Schritt einer breiten Staaten­ge­mein­schaft begann, ist heute völker­recht­liche Realität: Atomwaffen sind inter­na­tional geächtet. Und doch bleibt der Vertrag für viele Regie­rungen — auch für die deutsche — eine unbequeme Zumutung. Ein Gastbeitrag von Julia Engels.

5 Jahre Atomwaf­fen­ver­bots­vertrag: Friedens­gruppen fordern Beitritt Deutsch­lands

Am 22. Januar 2021 ist der UN-Vertrag zum Verbot aller Atomwaffen (AVV) in Kraft getreten. Er verbietet Einsatz, Tests, Entwicklung und jeglichen Besitz von Atomwaffen. In Deutschland finden anlässlich des Jahres­tages in über 30 Städten Feiern und Kundge­bungen statt, u.a. in Berlin, Dresden, Frankfurt/M., Nürnberg, Aachen, Marburg, Bonn, Cochem und Mutlangen.

Newsletter Januar 2026

In unserem Januar-Newsletter gibt es Infos zu allen wichtigen Infos und Ressourcen rund um den 5. Jahrestag des Inkraft­tretens des Atomwaf­fen­ver­bots­ver­trages.