Newsletter Juli 2026

In den letzten Monaten haben indirekte Drohungen mit Atomwaffen und das Risiko einer weiteren Verbreitung dieser Waffen immer wieder für Entsetzen gesorgt. Das zeigt, wie wichtig es ist, der Gefahr entgegenzutreten, die von Atomwaffen ausgeht! Deshalb möchten wir dich heute auf zwei brandaktuelle und wegweisende Aktionen unseres Bündnisses hinweisen, bei denen wir dringend deine Unterstützung und deine Stimme brauchen.
55 Prominente fordern: Atomare Abrüstung darf kein leeres Versprechen bleiben

55 prominente Persönlichkeiten aus Kultur, Wissenschaft, Politik, Kirche und Zivilgesellschaft haben heute einen gemeinsamen Offenen Brief an die Bundesregierung und den Deutschen Bundestag veröffentlicht. Sie fordern neue politische Initiativen für nukleare Abrüstung, die Stärkung des Völkerrechts und die Vorbereitung eines deutschen Beitritts zum UN-Atomwaffenverbotsvertrag
Protest gegen Steadfast Noon 2026: Jetzt unterstützen!

Über unseren Köpfen soll erneut der Ernstfall geprobt werden: Beim bevorstehenden Militärmanöver „Steadfast Noon“ 2026 wird das Szenario eines Atomkriegs über Europa geübt. In Zeiten fortschreitender Eskalationen, neuer konventioneller wie nuklearer Aufrüstung und gefährlicher Debatten über eigenständige atomare Rüstung in Europa sagen wir: Schweigen ist keine Option mehr. Es ist dringlich, aktiv zu werden. Unterstütze hier den Aufruf zu den Aktionen im Oktober 2026!
Flagge zeigen für atomare Abrüstung!

Im nächsten Monat, am 8. Juli, steht der Flaggentag der „Mayors for Peace“ bevor. An diesem Tag hissen die „Bürgermeister*innen für den Frieden“ in mehreren Hundert Städten in ganz Deutschland die Flaggen des Städtenetzwerkes vor ihren Rathäusern. In unserem heutigen Newsletter findest du nützliche Infos dazu, wie du bzw. deine Friedensgruppe den Tag nutzen kannst, um Öffentlichkeit für das Thema nukleare Abrüstung zu schaffen, sowie Hintergrundinfos rund um den Anlass des Flaggentages.
30 Jahre Gutachten des IGH zu Atomwaffen: Pflicht zu nuklearer Abrüstung

Das Aktionsbündnis „atomwaffenfrei.jetzt“ bedauert das erneute Scheitern der UN-Überprüfungskonferenz zum Atomwaffensperrvertrag, die Ende Mai ohne eine gemeinsame Schlussresolution zu Ende gegangen ist. Der Nichtverbreitungsvertrag (NVV) hatte vor über 50 Jahren nur wegen der im Vertrag enthaltenen Verpflichtung zu weltweiter nuklearer Abrüstung das Einverständnis der Nicht-Atomwaffenstaaten gefunden. „Die Atomwaffenstaaten jedoch treiben vertragswidrig die atomare Aufrüstung, die Modernisierung ihrer Arsenale und die Etablierung neuer nuklearer Teilhabemodelle voran“, kritisiert Bündnis-Sprecherin Dr. Hildegard Slabik-Münter.
NEIN zur deutsch-französischen Atomwaffen-Kooperation

Frankreich rüstet nuklear auf und will eine Atomwaffen-Kooperation mit Deutschland. Wir sagen “Nein!” zu diesen Plänen! Beteilige dich mit einer Aktionspostkarte oder einer Mail an Bundeskanzler Merz und die französische Botschaft. Hier findest du alle Infos zu der Aktion.
Newsletter Mai 2026: 3 Aktionen, bei denen du jetzt anpacken kannst

In den kommenden Wochen stehen entscheidende Weichenstellungen für die Friedensarbeit an. Ob auf der Straße bei der großen Demonstration in Wiesbaden, mit starkem Protest gegen die deutsch-französische Atomwaffen-Kooperation oder beim strategischen Rückblick im Abschlusswebinar zur NVV-Konferenz Hier in unserem Mai-Newsletter findest du alle wichtigen Infos.
Newsletter: Nutze deine Stimme gegen Mittelstreckenwaffen!

In unserem April-Newsletter findest du Neuigkeiten aus unserer Kampagne gegen Mittelstreckenwaffen, zum geplanten Webinar anlässlich der NVV-Überprüfungskonferenz und weiteren Aktionen für eine Welt ohne Atomwaffen.
Webinar-Reihe zur Überprüfungskonferenz zum Nichtverbreitungsvertrag

Mit drei Online-Gesprächen nimmt das Aktionsbündnis “atomwaffenfrei.jetzt“ Euch mit zur Überprüfungskonferenz des NVV nach New York. Was erwartet uns in diesem Jahr? Wie ist die Stimmung? Wie geht es weiter? Welche Rolle spielen die Staaten des Südens? Und wie ist die Rolle der deutschen Regierung zu bewerten?
Mittelstreckenwaffen: Jetzt Abrüstung fördern und ein Dankeschön erhalten

Geht es dir wie uns, dass auch du zutiefst besorgt bist wegen der bevorstehenden Stationierung neuer Mittelstreckenwaffen auf europäischem Boden? Wo früher Dialog und Abrüstungsverträge standen, wachsen heute wieder Misstrauen und die Logik der Abschreckung. Ein neues Wettrüsten ist bereits im Gange. Noch in diesem Jahr sollen US-amerikanische Mittelstreckensysteme nach Deutschland kommen. Ebenso verkündete Russland die Stationierung entsprechender Waffen in Belarus. Mehrere EU-Staaten, darunter Deutschland, entwickeln inzwischen eigene Mittelstreckenwaffen. Wir müssen die Stimmen für Abrüstung stärken — JETZT!