Protest gegen Steadfast Noon 2026: Unterstütze die Mobilisierung!

Über unseren Köpfen soll erneut der Ernstfall geprobt werden: Beim bevorstehenden Militärmanöver „Steadfast Noon“ 2026 wird das Szenario eines Atomkriegs über Europa geübt. In Zeiten fortschreitender Eskalationen, neuer konventioneller wie nuklearer Aufrüstung und gefährlicher Debatten über eigenständige atomare Rüstung in Europa sagen wir: Schweigen ist keine Option mehr. Es ist dringlich, aktiv zu werden. Unterstütze die Aktionen und hilf mit bei der Mobilisierung!
Vortrag und Diskussion mit der US-amerikanischen Friedensaktivistin Susan Crane (Kalifornien)

In unserem Webinar berichtet Susan von verschiedenen Aktionen zivilen Widerstandes in den USA und Deutschland und sie erzählt von ihren Erfahrungen mit Gerichtsverfahren und Gefängnisaufenthalten. Seit 2017 nimmt sie an den Friedenscamps in Büchel teil. Susan berichtet von den mutmachenden Erfahrungen des Widerstandes in Büchel und erklärt: Atomwaffen sind illegal!
30 Jahre Atomwaffen-Teststoppvertrag

Am 10. September 1996 hat die UN-Generalversammlung den umfassenden Atomteststopp-Vertrag beschlossen und für alle Staaten zur Unterzeichnung eröffnet (CTBT — Comprehensive Nuclear-Test-Ban Treaty). Der Vertrag verbietet alle Formen von realen Nuklearwaffentests. Bis heute fehlt jedoch die Ratifikation durch relevante Atomwaffenstaaten, deren Beitritt Voraussetzung für das Inkrafttreten des Vertrages ist. Dennoch halten sich bislang alle Staaten an das Abkommen und testen ihre Atomwaffen gegenwärtig nur in Computersimulationen. Eine Kommission zur Umsetzung des Teststoppvertrages wurde bereits eingesetzt und hat ein Überwachungssystem eingerichtet. Ende 2025 erschreckte dann US-Präsident Trump die Öffentlichkeit mit seiner Ankündigung, wieder mit Atomwaffentests beginnen zu wollen. Die Gefahr der Wiederaufnahme realer nuklearer Test-Explosionen wurde damit erneut öffentlich bewusst.
Erfolgreiche Anzeigenkampagne

Mit großer Freude blicken wir zurück auf die mehrwöchige Anzeigenkampagne „Atomare Abrüstung darf kein leeres Versprechen bleiben!“ Ausgehend von dem gleichnamigen Offenen Brief an die Bundesregierung und die Bundestagsabgeordneten und getragen von 56 prominenten Erstunterzeichnenden haben seit 7. Juli 603 weitere Einzelpersonen sowie 25 Organisationen die Kampagne unterstützt.
Anzeigenkampagne JETZT unterstützen: Atomare Abrüstung darf kein leeres Versprechen bleiben!

die jüngsten Drohungen mit Atomwaffen und das internationale Wettrüsten zeigen überdeutlich: Wir dürfen nicht länger schweigen! Vor 30 Jahren – am 8. Juli 1996 – hat der Internationale Gerichtshof (IGH) entschieden: Der Einsatz und die Drohung mit Atomwaffen verstoßen gegen das Völkerrecht. Doch die Politik handelt nicht von allein – sie braucht unseren Druck!
Newsletter Juli 2026

In den letzten Monaten haben indirekte Drohungen mit Atomwaffen und das Risiko einer weiteren Verbreitung dieser Waffen immer wieder für Entsetzen gesorgt. Das zeigt, wie wichtig es ist, der Gefahr entgegenzutreten, die von Atomwaffen ausgeht! Deshalb möchten wir dich heute auf zwei brandaktuelle und wegweisende Aktionen unseres Bündnisses hinweisen, bei denen wir dringend deine Unterstützung und deine Stimme brauchen.
55 Prominente fordern: Atomare Abrüstung darf kein leeres Versprechen bleiben

55 prominente Persönlichkeiten aus Kultur, Wissenschaft, Politik, Kirche und Zivilgesellschaft haben heute einen gemeinsamen Offenen Brief an die Bundesregierung und den Deutschen Bundestag veröffentlicht. Sie fordern neue politische Initiativen für nukleare Abrüstung, die Stärkung des Völkerrechts und die Vorbereitung eines deutschen Beitritts zum UN-Atomwaffenverbotsvertrag
Flagge zeigen für atomare Abrüstung!

Im nächsten Monat, am 8. Juli, steht der Flaggentag der „Mayors for Peace“ bevor. An diesem Tag hissen die „Bürgermeister*innen für den Frieden“ in mehreren Hundert Städten in ganz Deutschland die Flaggen des Städtenetzwerkes vor ihren Rathäusern. In unserem heutigen Newsletter findest du nützliche Infos dazu, wie du bzw. deine Friedensgruppe den Tag nutzen kannst, um Öffentlichkeit für das Thema nukleare Abrüstung zu schaffen, sowie Hintergrundinfos rund um den Anlass des Flaggentages.
30 Jahre Gutachten des IGH zu Atomwaffen: Pflicht zu nuklearer Abrüstung

Das Aktionsbündnis „atomwaffenfrei.jetzt“ bedauert das erneute Scheitern der UN-Überprüfungskonferenz zum Atomwaffensperrvertrag, die Ende Mai ohne eine gemeinsame Schlussresolution zu Ende gegangen ist. Der Nichtverbreitungsvertrag (NVV) hatte vor über 50 Jahren nur wegen der im Vertrag enthaltenen Verpflichtung zu weltweiter nuklearer Abrüstung das Einverständnis der Nicht-Atomwaffenstaaten gefunden. „Die Atomwaffenstaaten jedoch treiben vertragswidrig die atomare Aufrüstung, die Modernisierung ihrer Arsenale und die Etablierung neuer nuklearer Teilhabemodelle voran“, kritisiert Bündnis-Sprecherin Dr. Hildegard Slabik-Münter.
NEIN zur deutsch-französischen Atomwaffen-Kooperation

Frankreich rüstet nuklear auf und will eine Atomwaffen-Kooperation mit Deutschland. Wir sagen “Nein!” zu diesen Plänen! Beteilige dich mit einer Aktionspostkarte oder einer Mail an Bundeskanzler Merz und die französische Botschaft. Hier findest du alle Infos zu der Aktion.