DFG-VK, Friedensbüro und Hiroshima-Bündnis aus Hannover

Wir sind alle aktiv in unserer Heimatstadt, der Partnerstadt von Hiroshima.
Ich formuliere dieses Schreiben am 6. August, dem Jahrestag des Abwurfs der Atombombe auf Hiroshima, der zwei Tage später der tödliche Abwurf auf Nagasaki folgte.
Mit anderen Gruppen zusammen versuchen wir die Botschaft wach zu halten:
 „Hiroshima mahnt! Stoppt den Rüstungswahnsinn!“
Wir versuchen den Gedanken, den die ‚Bürgermeister für den Frieden’ als Petition veröffentlicht haben, umzusetzen:
 Atomwaffenfrei bis 2020.

Der Atomstreit bedroht noch immer unser aller Leben, wie u. a. die Auseinandersetzungen um den Iran zeigen.
Dabei meinen wir: ‚Auf keinem Auge blind’. Alle Staaten müssen abrüsten, auf Atomwaffen verzichten, dies gilt nicht nur für die Weiterverbreitung von Atomwaffen.
Und für Deutschland gilt: wir wollen nicht als Waffenstandort dienen oder über die atomare Teilhabe mit im ‚atomaren Boot’ sein.

Aber da wir weiterhin meinen, dass auch ‚ganz normale Kriege’ ein Verbrechen an der Menschheit sind, organisieren wir hier in Hannover zur Zeit Aktivitäten gegen die 1. Panzerdivision, von der Soldatinnen und Soldaten jüngst in den Norden von Afghanistan geflogen wurden, als Nachfolge der norwegischen Kampfeinheiten.

Deshalb haben wir uns nicht aktiv an dem Protest in Büchel beteiligt.
Wir denken aber. Es ist unser gemeinsamer Kampf, gegen den Krieg als Mittel der Politik zu kämpfen und sehen uns deshalb mit Euch zusammen als Bewegung gegen jegliche Art von Krieg.


Mit solidarischen Grüßen,
 
Brunhild Müller.Reiß
Friedensbüro Hannover e. V.
DFG-VK, Hannover
Hiroshimabündnis Hannover

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Tadatoshi Akiba, Bürgermeister von Hiroshima

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