Aktionsberichte
30.10.2008
Vom großen Kehraus in der Eifel
Bericht über das Workcamp in IPPNW-Forum
Am 15. Und 16. August 2008 tauchen ca. 20 junge Menschen aus sechs verschiedenen Ländern –Deutschland, der Türkei, Russland, Südkorea, Japan und den USA – auf einer Wiese des Bauern H. in Büchel auf. Sie haben sich zum internationalen Workcamp der Friedenswerkstatt Mutlangen angemeldet und wundern sich nun, nach teils mehr als 10-stündiger Anreise, was wohl diese leere Wiese mit der handvoll Zelte an Arbeit und Abenteuern für sie bereithalten mag. Irgendwie sehen das „Camp“ und die Umgebung doch einigermaßen verloren aus.
09.08.2008
OB fördert Friedensforum
Oberbürgermeister Walter Hoffmann (SPD) finanziert er aus seinen Verfügungsmitteln den Aufenthalt von drei jungen DarmstädterInnen beim Atomwaffenlager Büchel in der Eifel. Sie wollen dort an einem Aktionstag am Samstag (30.8.) teilnehmen, bei dem die letzten Atomwaffen aus Deutschland symbolisch "in die Tonne gekehrt werden". Am Samstag (9.8.) informiert das
Darmstädter Friedensforum am Herrngarten über die Lagerung von US-Atomwaffen in Deutschland und erinnert zudem an die Atombombenabwürfe am 6. und 9. August auf Hiroshima und Nagasaki.
04.08.2008
Grünen in Rheinland-Pfalz rufen zur Demo auf
Die Grünen in Rheinland-Pfalz haben den Aufruf ‘Kommt zum Atomwaffenlager nach Büchel! - Nukleare Abrüstung braucht neue Bewegung’ des Bundesvorstandes und des Landesvorstandes Rheinland-Pfalz von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN veröffentlicht. Gemeinsam rufen die Vorstände zur Teilnahme an der Demonstration am 30. August 2008 in Büchel auf, um ein Signal für nukleare Abrüstung zu setzen.
29.07.2008
Gemeinsam gegen Atomwaffen - auf nach Büchel!
Aufruf zur Demo am 30.8.
Ein wichtiges Element unserer vielfältigen Aktivitäten für die Abschaffung der Atomwaffen ist der politische Aufruf, für den wir noch weitere UnterzeichnerInnen suchen. Wer für die Veröffentlichung in der TAZ zu spät dran war, kann den Aufruf weiterhin auf unserer Webseite unterzeichnen. Senden Sie dazu bitte eine mail an Sara Frenzen - sara[at]atomwaffenfrei.de.
07.07.2008
Friedenstafel der BürgermeisterInnen in Büchel
Vor dem Tor des Atomwaffenstandortes
Der Mutlanger Bürgermeister Peter Seyfried (CDU), lädt als Mitglied von Mayors for Peace, seine Amtskollegen ein sich an der Aktionswoche in Büchel zu beteiligen. Vor 25 Jahren geriet Mutlangen als Stationierungsort der Pershing II mit der Prominotenblockade in den Blick der Weltöffentlichkeit. Durch den INF-Vertrag ist Mutlangen heute atomwaffenfrei. Bürgermeister Seyfried unterstützt die Forderung nach einem Ende der nuklearen Teilhabe und dem Abzug der Atombomben aus Büchel. Anbei sein Einladungsbrief zur Weiterverbreitung. Bisher werden Vertreter aus Bretten, Frankfurt/Oder, Hannover, Köln, Mutlangen, Sassnitz und Zerbst erwartet. Motivieren Sie auch ihren BürgermeisterIn.
07.07.2008
Freiraum Nr. 2, Juli/August 2008
Die neue Ausgabe der Zeitschrift "Freiraum" liegt online vor und beinhaltet viele wichtige Artikel auch zum europäischen Anti-Atomwaffenwiderstand: Frankreich, der Nato Game-over Aktion in Brüssel, aktuelles zum Büchelcamp und mobilisiert mit der Plakatreihe zu den vier Camps...:
Cochem, 25. November 2007
GAAA-Tagung
Auf der GAAA-Tagung in Cochem wurde beschlossen: Im Rahmen der Kampagne "unsere zukunft - atomwaffenfrei" mit dem Ziel eines atomwaffenfreien Deutschland bis spätestens 2010 findet vom 23. August - 1. September 2008 ein Aktionscamp am Atomwaffenlager Büchel statt. Höhepunkt wird die 7. Umrundung des Atomwaffenlagers am 30. August sein. Im Anschluss daran sind Aktionen des Zivilen Ungehorsams vorgesehen. In der Woche zuvor werden Umrundungen einzelner Gruppen und Intiativen angestrebt, so z.B. von Pax Christi und den Ordensleuten für den Frieden am 28. August. Für einen offener Brief an die Bundeskanzlerin mit mehreren Forderungen und einer Ankündigung der Aktionen werden auch auf dem Ratschlag Unterstützungsunterschriften gesammelt.
Die Zeit zur Umkehr ist reif! Darum sollte schon jetzt die gesamte deutsche Friedensbewegung auf diese Aktionstage mobilisieren.
Einladungsbrief als pdf-Datei»









