
unsere zukunft - atomwaffenfrei
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Datum: Dienstag, 9. März 2010
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unsere zukunft - atomwaffenfrei

unsere zukunft - atomwaffenfrei
Vor der eigenen Türe kehren!
Fast 20 Jahre nach Ende des Kalten Krieges lagern immer noch Atomwaffen in Deutschland, die für den Einsatz im Ernstfall vorgesehen sind. Jede einzelne dieser Atomwaffen hat die Zerstörungskraft von mehreren Hiroshima-Bomben.
Warum sind sie noch da? Sie tragen nicht zu unserer Sicherheit bei! Ganz im Gegenteil, sie ziehen Gelder ab, die wir gegen die heutigen Bedrohungen (z.B. den Klimawandel) benötigen.
Wenn Deutschland weiterhin an Atomwaffen festhält, können wir andere Länder nicht glaubwürdig überzeugen, auf Atomwaffen zu verzichten.
Mit der Kampagne unsere zukunft - atomwaffenfrei fordern wir - ein Zusammenschluss von
49 unabhängigen Organisationen in Deutschland - einen wegweisenden Beitrag Deutschlands zu einer atomwaffenfreien Welt. Konkrete Schritte sind gefragt. Die Mitarbeit an der Einsatzplanung von Atomwaffen muss eingestellt und der Abzug aller Atomwaffen aus Deutschland veranlasst werden. Es dürfen keine Kampfbomber und Soldaten für den Einsatz von Atomwaffen bereitgestellt werden.
Das Ziel der Kampagne ist, dass Deutschland bei der Überprüfungskonferenz des Atomwaffensperrvertrages im Jahr 2010 vor den Vereinten Nationen verkündet: "Deutschland ist atomwaffenfrei: Wir haben die nukleare Teilhabe beendet, als Schritt zu einer atomwaffenfreien Welt."
Wir sind viele - lasst uns noch mehr werden: Beteiligt Euch an den
Aktionsphase: "next stop. New York 2010
"Jede Entscheidung auf diesem Gebiet unterliegt der nationalen Souveränität. Jede Nation kann selbst darüber entscheiden, ob sie sich am gemeinsamen Management von Atomwaffen aktiv beteiligen will."
Guy Roberts, Direktor der Abteilung für die Atomwaffen-Politik der NATO, RAI-News 24 (Italien), 10. April 2007
"Im Teufelskreis der Absicht, Böses mit Bösem zu vergelten
gewinnen auch die Atomwaffen wieder eine Bedeutung. Die
Ausbreitung der Atomwaffen lässt sich nur verhindern, wenn
die bisherigen Atommächte die Verfügung über atomare
Waffen und andere Massenvernichtungswaffen beenden. Das
schließt die 150 amerikanischen Atomwaffen ein, die in
Deutschland lagern."

Die Forderung der Außenminister Deutschlands, Norwegens, Belgiens, Luxemburgs und der Niederlande, die nukleare Abrüstung auf die Tagesordnung der Nato-Außenminister zu setzen, kommt zur richtigen Zeit. Außenminister Westerwelle hat mit dieser Initiative der Sicherheitsdebatte einen neuen Impuls gegeben.