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unsere zukunft - atomwaffenfrei

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Datum: Freitag, 3. September 2010
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6. August - Tag der Erinnerung und Mahnung
Die Gedenkveranstaltung in Berlin wurde mit dem Läuten der Friedensglocke durch Herrn Prof. Hideto Sotobayashi, Überlebender des Atombombenabwurfs auf Hiroshima.
[Mehr Infos zum 65. Hiroshimatag]

65 Jahre - Atomwaffen a.D.

Die Kampagne „unsere zukunft – atomwaffenfrei“ wird
erweitert. Im November 2010 wird die NATO in Lissabon über ein neues Strategisches Konzept entscheiden. Dort wird auch die Rolle von Atomwaffen im Bündnis festgeschrieben. Bis dahin gibt es eine letzte Möglichkeit, auf den Inhalt Einfluss zu nehmen. Wir wollen mit einer Postkarten- und eMail-Aktion Verteidigungsminister zu Guttenberg daran erinnern, dass der Abzug von allen Parteien des Bundestags und von einer überwältigenden Mehrheit der Bevölkerung gefordert wird und sagen: "65 Jahre - Atomwaffen a.D."


Zur Aktionsphase "65 Jahre - Atomwaffen a.D."

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zur e-Mail-Aktion an Herrn Verteidigungsminister zu Guttenberg

Friedenskultur Potsdam.2010

Kurz nach der UN–Abrüstungskonferenz in New York wurde in der Landeshauptstadt Potsdam eine Konferenz der Mayors for Peace und eine Friedenswerkstatt abgehalten. Hier wurden im Stadthaus Potsdam am 11. und 12. Juni 2010, erstmals öffentlich die Ergebnisse von New York ausgewertet und Schlussfolgerungen für die Friedensarbeit gezogen. Themen und Fragestellungen standen im Mittelpunkt der Friedenswerkstatt im Potsdamer Rathaus, z.B. Atomkraft - Nein Danke, sowohl bei Atomwaffen, als auch bei Atomkraftwerken; Prävention von Konflikten; Alltag und Militär; Erinnerungskultur und Hoffnung, oder gar Alibi; Jugend- und Friedenskulturen in Deutschland und Japan. Sowohl die Konferenz als auch die Friedenswerkstatt ist Teil der Kampagne 'unsere zukunft - atomwaffenfrei' und wird vom Trägerkreis 'Atomwaffen abschaffen - bei uns anfangen!' unterstützt.

Mehr Infos bei www.mayorsforpeace.de

unsere zukunft - atomwaffenfrei

Vor der eigenen Türe kehren!

Fast 20 Jahre nach Ende des Kalten Krieges lagern immer noch Atomwaffen in Deutschland, die für den Einsatz im Ernstfall vorgesehen sind. Jede einzelne dieser Atomwaffen hat die Zerstörungskraft von mehreren Hiroshima-Bomben.

Warum sind sie noch da? Sie tragen nicht zu unserer Sicherheit bei! Ganz im Gegenteil, sie ziehen Gelder ab, die wir gegen die heutigen Bedrohungen (z.B. den Klimawandel) benötigen.

Wenn Deutschland weiterhin an Atomwaffen festhält, können wir andere Länder nicht glaubwürdig überzeugen, auf Atomwaffen zu verzichten.

Mit der Kampagne unsere zukunft - atomwaffenfrei fordern wir - ein Zusammenschluss von 50 unabhängigen Organisationen in Deutschland - einen wegweisenden Beitrag Deutschlands zu einer atomwaffenfreien Welt. Konkrete Schritte sind gefragt. Die Mitarbeit an der Einsatzplanung von Atomwaffen muss eingestellt und der Abzug aller Atomwaffen aus Deutschland veranlasst werden. Es dürfen keine Kampfbomber und Soldaten für den Einsatz von Atomwaffen bereitgestellt werden.

Das Ziel der Kampagne ist, dass Deutschland bei der Überprüfungskonferenz des Atomwaffensperrvertrages im Jahr 2010 vor den Vereinten Nationen verkündet: "Deutschland ist atomwaffenfrei: Wir haben die nukleare Teilhabe beendet, als Schritt zu einer atomwaffenfreien Welt."

Wir sind viele - lasst uns noch mehr werden: Beteiligt Euch an den

Aktionsphase: "next stop. New York 2010

 Lesen Sie mehr über die Kampagne

 Aktuelle Nachrichten

"Jede Entscheidung auf diesem Gebiet unterliegt der nationalen Souveränität. Jede Nation kann selbst darüber entscheiden, ob sie sich am gemeinsamen Management von Atomwaffen aktiv beteiligen will."

Guy Roberts, Direktor der Abteilung für die Atomwaffen-Politik der NATO, RAI-News 24 (Italien), 10. April 2007

"Im Teufelskreis der Absicht, Böses mit Bösem zu vergelten
gewinnen auch die Atomwaffen wieder eine Bedeutung. Die
Ausbreitung der Atomwaffen lässt sich nur verhindern, wenn
die bisherigen Atommächte die Verfügung über atomare
Waffen und andere Massenvernichtungswaffen beenden. Das
schließt die 150 amerikanischen Atomwaffen ein, die in
Deutschland lagern."

 Bischof Wolfgang Huber