Jetzt muss Deutschland atomwaffenfrei werden!
»Deutschland hat, wenn es mit gutem Beispiel vorangeht, die Chance die Abrüstung zu fördern und die Weiterverbreitung der Atomwaffen zu verhindern«, sagt Xanthe Hall, Abrüstungsexpertin der IPPNW. »Deswegen fordern wir die Aufgabe der deutschen nuklearen Teilhabe: D.h. keine Beteiligung an der Planung des Einsatzes von Atomwaffen; keine Übungen mit deutschen Tornado-Flugzeugen und deutschen Piloten. All dies ist und bleibt völkerrechtswidrig.«
Sollte es stimmen, dass die US-Atomwaffen aus Ramstein abgezogen sind, sollte man den Abzug erst feiern, wenn die Entscheidung eindeutig unumkehrbar ist. Für die IPPNW heißt das, dass Deutschland aus der nuklearen Teilhabe der NATO ausgestiegen ist und die Atomwaffenfreiheit Deutschlands im Grundgesetz verankert wurde.
»Damit wird z.B. die Glaubwürdigkeit des deutschen Außenministers in seinen Gesprächen mit dem Iran erhöht,« sagt Hall. »Man kann nicht von einem anderen Land den Verzicht fordern, wenn man selber nicht bereit ist, Atomwaffen auf eigenem Boden aufzugeben.«
Die IPPNW trägt eine neue Kampagne des Trägerkreises »Atomwaffen abschaffen« mit, die von der Bundesregierung fordert, Deutschland atomwaffenfrei zu machen. Mehr Informationen zur Kampagne
unsere zukunft - atomwaffenfrei sind unter http://www.atomwaffenfrei.de zu finden.
Für weitere Informationen:
Xanthe Hall, Abrüstungsexpertin, Mobil: 0171-4358404
Dr. Jens-Peter Steffen, Pressereferent, Tel.: 030 - 69 80 74 14, E-Mail: steffen@ippnw.de
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