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unsere zukunft - atomwaffenfrei

Rubrik: Home  | Kongress Friedenskultur.2010
Datum: Samstag, 4. Februar 2012
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Friedenskultur.2010 - unsere zukunft - atomwaffenfrei!

Die Stadt Essen ist 2010 Kulturhauptstadt Europas. Eingebunden in den Aktivitäten der Stadt und in der bundesweite Kampagne „unsere zukunft – atomwaffenfrei“ findet ein Friedenskongress vom 19. - 21. März 2010 statt. Die Schirmherrschaft hat Wolfgang Thierse, Vizepräsident des Deutschen Bundestages, übernommen.

Der internationale Kongress wird im Vorfeld der New Yorker Überprüfungskonferenz des Atomwaffensperrvertrages abgehalten. Teilnehmen an diesem großen Friedenswochenende werden international bekannte Persönlichkeiten aus Nichtregierungsorganisationen, Publizistik, Politik, Wissenschaft und Kunst. Darüber hinaus wird eine Kulturveranstaltung "Künstler für den Frieden" geplant.

Es gibt schwerwiegende globale Probleme: Klimawandel und Umweltzerstörung, zu Ende gehende Energieressourcen und Ausgrenzung der Mehrheit der Weltbevölkerung von der Teilhabe an sicheren Lebensbedingungen und Wohlstand. Diese Probleme werden durch die lange negierte Krise der nuklearen Rüstungskontrolle und des nuklear-konventionellen Abrüstungsregimes verschärft. Die Fragen des menschlichen und natürlichen Fortbestehens sind nur gemeinsam zu lösen. Dennoch schwebt das Damoklesschwert eines „Zweiten nuklearen Zeitalters“ über uns, mit der realen Gefahr, dass jeder gewalttätige Konflikt in einer atomaren Katastrophe enden kann. Diese Realität wird weitgehend in der öffentlichen und medialen Debatte ausgeblendet. Mit dem Kongress wollen wir dieser Verdrängung entgegenwirken.

Das Ziel des Kongresses ist es, das Bewusstsein zu fördern, dass  eine gerechte und nachhaltige Entwicklung durch die globale Militarisierung und die Drohung mit Atomwaffen gefährdet wird. Gleichzeitig wollen wir Bewegungen stärken, die sich - lokal und global - für die Abschaffung aller Atomwaffen einsetzen. Wir sehen darin einen Beitrag zu einer Kultur des Friedens, die auf „der uneingeschränkten Achtung und Förderung aller Menschenrechte und Grundfreiheiten“, auf der „Verpflichtung zur friedlichen Beilegung von Konflikten“ sowie auf den „Anstrengungen zur Befriedigung der Bedürfnisse der heutigen und der kommenden Generationen auf dem Gebiet der Entwicklung und der Umwelt“ beruht und durch die „ein dem Frieden dienliches nationales und internationales Umfeld gefördert“ wird (aus der Erklärung der UN-Generalversammlung vom 13.9.1999).

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