Pacemaker-Radmarathon 2014

Über 40 Radsportler als Botschafter für atomwaffenfreie Welt von Stuttgart in die Bundeshauptstadt

1. Pacemakers BerlinTour über 666 km vom 17.-19. Juli 2014

[10.07.2014] 

Im Jubiläumsjahr des Pacemakers-Radmarathons für eine friedliche und gerechte Welt ohne Atomwaffen findet erstmalig die Pacemakers BerlinTour statt. Vom 17.-19. Juli 2014 sind 40 bis 50 Radsportler 666 Kilometer von Stuttgart mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 25-30 km/h durch mehrere Bundesländer in die Bundeshauptstadt Berlin unterwegs. Die dreitägige außergewöhnliche Raddemonstration im Rahmen der Kampagne „atomwaffenfrei.jetzt“ startet am 17. Juli 2014 um 8 Uhr in Stuttgart und endet nach Zwischenstopps in der Weltkulturerbestadt Bamberg und Leipzig, einem Zentrum der gewaltfreien Proteste in der DDR vor genau 25 Jahren.

AUFRUF  Für ein Verbot und die Vernichtung aller Atomwaffen - weltweit!

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Mayors for Peace 2014

Städte zeigen Flagge für das Verbot aller Atomwaffen

Atomwaffenmodernisierung statt Abrüstung

Der Einsatz von Atomwaffen sowie die Androhung ihres Einsatzes verstoßen gegen internationales Recht und gegen Prinzipien des humanitären Völkerrechts. An dieses Urteil des Internationalen Gerichtshofes vom 8. Juli 1996 erinnern heute etwa 140 "Bürgermeister für den Frieden" (Mayors for Peace), indem sie an ihren Rathäusern Flaggen hissen für eine friedliche Welt ohne Atomwaffen. In der Überzeugung, dass Städte keine Angriffsziele sein dürfen und eine Zukunft ohne Atomwaffen neue Perspektiven für die Menschheit schafft, treten die Bürgermeister für die Abschaffung der Atomwaffen und für den Abschluss eines internationalen Verbotsvertrages ein.

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Abends am Haupttor Büchel bei der 24-Stunden Blockade am 11./12.August. Foto: Sam Staudte / IPPNW
Die SPD soll für die Abrüstung eintreten

Friedensgruppen: SPD soll Atomwaffen-Modernisierung ablehnen

Offener Brief an den SPD-Fraktionsvorstand

[16.06.2014] 

Die Kampagnen „atomwaffenfrei.jetzt“, ICAN und „Atomwaffen – ein Bombengeschäft“, die deutsche IPPNW-Sektion sowie das Netzwerk „Kooperation für den Frieden“ haben heute einen offenen Brief an den SPD-Fraktionsvorstand veröffentlicht. Darin wird die SPD aufgerufen, „dezidiert Stellung zu beziehen gegen die Stationierung neuer Atombomben in Deutschland“.

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© NNSA
An der Zeit, Deutschland atomwaffenfrei zu machen

Deutschland braucht keine neuen Atombomben

[28.05.2014] 

„Deutschland braucht keine neuen Atombomben. Wir brauchen eher einen Plan, wie wir die alten Atombomben loswerden. Die in der Eifel gelagerten US-Atomwaffen erhöhen die Sicherheit Deutschlands in keiner Weise und sollten abgezogen werden. Im Gegenteil: Atomwaffen gefährden die Existenz unseres Lebens in hohem Maße.”

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Aktion vor der Hauptversammlung der Commerzbank. Foto: Marijana Vegar
Aktionäre werden vor Gefahr durch Atomwaffen gemahnt

Commerzbank: Die Bombe an Ihrer Seite

Start der neuen Kampagne „Atomwaffen – ein Bombengeschäft“

[08.05.2014] 

Eine Gruppe von AktivistInnen hat heute früh mit einer Aktion vor der Hauptversammlung der Commerzbank in Frankfurt eine neue Kampagne gegen die Finanzierung von Atomwaffen gestartet. Mit einer Parodie des DFB-Werbespots für die Commerzbank liefen JoggerInnen in grauen Kapuzensweatshirts zur Frankfurter Messehalle 11. Das Transparent mit dem Spruch „Die Bombe an Ihrer Seite” begrüßte die AktionärInnen, die zur Hauptversammlung eintrafen.

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Friedensaktivist Hermann Theisen
Tauenziehen um das Recht zur Blockade aufzurufen.

Amtsgericht Koblenz verurteilt Atomwaffengegner

Theisen: „Es ist kafkaesk, das sich zwei Gerichte am selben Ort wiedersprechen“

[02.05.2014] 

Das Amtsgericht Koblenz hat den Heidelberger Atomwaffengegner Hermann Theisen zu einer Geldstrafe von 600 Euro (30 Tagessätze) verurteilt. Theisen hatte im März und April 2013 vor dem Fliegerhorst Büchel und dem Hauptbahnhof in Koblenz Flugblätter verteilt und damit zur Teilnahme an der im Sommer 2013 geplanten Blockade des Atomwaffenlagers Büchel aufgerufen. Dies erfülle den Straftatbestand der Aufforderung zu einer Nötigung, so Amtsrichterin Anke van den Bosch.

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Freispruch für Aufruf zur Blockade des Atomwaffenlagers Büchel gefordert!

Verhandlung am Amtsgericht Koblenz, 30. April

[24.04.2014] 

Das Amtsgericht Koblenz verhandelt am Mittwoch, 30.04.2014 (13:00 Uhr, Karmeliterstraße 14, 56068 Koblenz, Sitzungssaal 108), über die Strafbarkeit eines Aufrufs zur Blockade des Atomwaffenlagers Büchel. Angeklagt ist der Heidelberger Friedensaktivist und Mitglied der Deutschen Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) Hermann Theisen, der den Blockadeaufruf im April und Mai 2013 vor dem Atomwaffenlager Büchel und dem Hauptbahnhof in Koblenz verteilt hatte.

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Zwei beschädigte Hüllen von US-Atombomben, die 1966 nach einem B52-Absturz in der Nähe der spanischen Stadt Palomares eingeschlagen sind, ohne zu explodieren. Foto: Banerias / Creative Commons
Tausenden von Unfällen mit Atomwaffen in letzten 70 Jahren

Atomgipfel in Den Haag

Solange Atomwaffen existieren, sind wir nicht sicher

[27.03.2014] 

Der nukleare Sicherheitsgipfel in Den Haag am 24./25. März 2014 lenkte von der eigentlichen Aufgabe ab, Atomwaffen weltweit zu beseitigen. Auch wenn die nukleare Sicherheit wichtig ist: Die humanitären Folgen eines Einsatzes bleiben aus medizinischer Sicht das zentrale Thema. Zwei Staatskonferenzen zum Thema humanitäre Folgen von Atomwaffen in Norwegen 2013 und Mexiko 2014 haben diese Ansicht bestätigt. Noch in diesem Jahr treffen sich wieder Staaten in Wien, um darüber zu sprechen wie ein Atomwaffeneinsatz und seine katastrophalen Folgen für die Menschheit verhindert werden können.

Gastkommentar in der Huffington Post

Schlupp-Hauck ist froh, dass Ukraine atomwaffenfrei ist

Die Krim-Krise und die atomare Gefahr

Beitrag in der Huffington Post

[17.03.2014] 

Stellen wir uns vor, in der Ukraine würden noch Atomsprengköpfe lagern. Die Situation wäre noch um einiges gefährlicher. Könnten in einer solchen Krisensituation die Atomwaffen genügend gesichert werden, um nicht in die Hände gewaltbereiter Gruppierungen zu gelangen? Diese Frage stellt Wolfgang Schlupp-Hauck, Sprecher der Kampagne "atomwaffenfrei.jetzt" in der Huffington Post.

Blockadeaufrufe sind nicht strafbar

Aufforderung zur Blockade ist rechtens

Verwaltungsgericht Koblenz stärkt das Grundrecht auf Versammlungsfreiheit

[14.03.2014] 

Überraschend deutlich hat das Verwaltungsgericht Koblenz der Klage des Heidelberger Atomwaffengegners Hermann Theisen stattgegeben.  Gegenstand der Klage war ein Flugblatt, mit dem Theisen im vergangenen Frühjahr zu den im Sommer 2013 geplanten Sitzblockaden vor dem Atomwaffenlager Büchel mobilisiert hatte.

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Foto: Herman Theisen
Theisen wurde schon mal freigesprochen

Darf Büchel blockiert werden?

Verwaltungsgericht Koblenz entscheidet über Aufruf zur Sitzblockade

[24.02.2014] 

Das Verwaltungsgericht Koblenz verhandelt am Donnerstag, 27.02.2014 über eine Klage des Heidelberger Atomwaffengegners Hermann Theisen. Theisen hatte für Mai 2013 eine Kundgebung vor dem Hauptbahnhof Koblenz angemeldet und dabei angekündigt, einen Blockadeaufruf zu verteilen. Mit dem Aufruf wollte er für die im Sommer 2013 geplanten Sitzblockaden vor dem Atomwaffenlager Büchel mobilisieren und zugleich an die rechtswidrige Verurteilungspraxis von gewaltfreien Sitzblockierern in den 1980er Jahren erinnern.

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Weltgemeinschaft diskutiert humanitäre Folgen von Atomwaffen

Pressemitteilung von IPPNW und ICAN Deutschland

[06.02.2014] 

Am 13./14. Februar treffen sich mehr als 120 Staaten gemeinsam mit UN-Organisationen und der Zivilgesellschaft in Nayarit (Mexiko) zur zweiten Konferenz über die humanitären Folgen von Atomwaffen. Als Vertreter der Zivilgesellschaft nehmen aus Deutschland Dr. med. Lars Pohlmeier von den Internationalen Ärzten für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW), Xanthe Hall, Abrüstungsreferentin der IPPNW und Mitglied des Kampagnenrats atomwaffenfrei.jetzt, sowie Martin Hinrichs von der International Campaign to Abolish Nuclear Weapons (ICAN) teil.

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Absturz eines Tornados nahe des Atomwaffenstandorts in Büchel

Pressemitteilung der AG Frieden und des Initiativkreis gegen Atomwaffen

[17.01.2014] 

„Abstürze von Kampfjets sind immer erschreckend und führen uns vor Augen, welche Gefahr von Ihnen auch ohne Munition und Bomben ausgeht. Es war knappes Glück, dass beim Tornadoabsturz am Atomwaffenstützpunkt keine Menschen direkt zu Schaden kamen; für die Umwelt und Anwohner ist aber jeder Absturz z. B. durch Treibstoffaustritt gefährlich und schädlich.“, erklärt Markus Pflüger von der AG Frieden.

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Roland Blach
Blach begrüßt Debatte zu Atomwaffen

Atomwaffen verbieten statt neue anzuschaffen

Pressemitteilung der DFG-VK

[16.01.2014] 

Roland Blach, Bundessprecher der Deutschen Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegdienstgegnerInnen (DFG-VK) erklärt zur heutigen Bundestagsdebatte zum Thema Atomwaffen: „Ich begrüße sehr, dass der Bundestag sich zu Beginn der Legislaturperiode mit dem Thema Atomwaffen befasst und bedanke mich ausdrücklich für den Antrag der Linken“.

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Doomsday Clock des Bulletin of Atomic Scientists © BAS
Atomkriegsuhr zeigt 5 vor 12

IPPNW fordert mutige Schritte für die Ächtung von Atomwaffen

Pressemitteilung der IPPNW

[15.01.2014] 

Die ärztliche Friedensorganisation IPPNW fordert die neue Bundesregierung einen Tag vor der ersten Debatte des neuen Bundestags zum Thema Atomwaffen auf, mutige Schritte für die Ächtung dieser Waffen zu wagen. Gestern fiel die Entscheidung der Atomwissenschaftler des „Bulletin of Atomic Scientists“, dass die „Atomkriegsuhr“ bei fünf Minuten vor Mitternacht stehen bleibt.

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Musikblockade vor den Toren des Atomwaffenlagers Büchel, August 2013. Foto: Hans-Dieter Hey, r-mediabase
Seifenblasen gegen Atombomben

Ohne russische Zustimmung kein Abzug der US-Atomwaffen?

[21.11.2013] 

CDU, CSU und SPD schieben den Abzug der US-Atomwaffen aus Deutschland auf die lange Bank. „Die Formulierung im Koalitionsvertrag ist eine Farce und ein Formelkompromiss. Deutschland versteckt sich hinter Russland und den USA. Ein selbstbewusstes Vertreten von deutschen Interessen ist hier nicht mehr zu erkennen“, erklärt Xanthe Hall, IPPNW-Abrüstungsreferentin und Sprecherin der Kampagne „atomwaffenfrei.jetzt“. Wie man es richtig macht, zeigte in dieser Woche das Parlament in den Niederlanden. Es beschloss am 19. November 2013 de facto, die „nukleare Teilhabe“ auslaufen zu lassen.

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Bürgermeister zeigen Flagge!

100 Bürgermeister appellieren:

Macht Deutschland atomwaffenfrei!

[04.11.2013] 

In dieser Woche kommt in den Verhandlungen zum Koalitionsvertrag das Thema Atomwaffen und nukleare Abrüstung auf die Tagesordnung. Aus diesem Anlass haben 104 Bürgermeister und Oberbürgermeister des weltweiten Bündnisses „Mayors for Peace“ (Bürgermeister für den Frieden) die Verhandlungspartner von CDU, CSU und SPD schriftlich aufgefordert, sich zu einem atomwaffenfreien Deutschland und einer atomwaffenfreien sowie friedlichen Welt zu bekennen.

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Vor 30 Jahren demonstrierten Hunderttausenden gegen Atomwaffen.

Aufruf zur Musikblockade am Atomwaffenlager Büchel

Über 30 Personen reichen Selbstanzeige ein

[22.10.2013] 

Heute haben bei der Staatsanwaltschaft Koblenz 28 Personen Selbstanzeige eingereicht, weil sie den Aufruf zur Musikblockade und Happening am Atomwaffenlager Büchel am 11. und 12. August 2013 „Abrüstungsinstrumente. Rhythm beats bombs“ unterzeichnet haben. Weitere 7 Personen schickten ihre Anzeige persönlich an die Staatsanwaltschaft. Damit protestieren sie gegen das Verfahren gegen den Friedensaktivisten Hermann Theisen, der eine Strafe von 600 Euro (30 Tagessätze zu 20 Euro) wegen öffentlicher Aufforderung zu Straftaten (Nötigung) zahlen soll und solidarisieren sich mit ihm.

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Grafik: Samantha Staudte / IPPNW
Investor Nummer Eins ist die Deutsche Bank

Das Geschäft mit der Massenvernichtung

Investitionen deutscher Banken in Atomwaffenhersteller

[10.10.2013] 

Die Deutsche Bank ist in Deutschland Nummer Eins bei der Finanzierung von Atomwaffenherstellern. Das geht aus der heute veröffentlichten Studie „Don't Bank On The Bomb“ der Anti-Atomwaffenkampagne ICAN und IKV pax christi hervor. Die Studie nennt insgesamt 298 Finanzdienstleister aus 30 Ländern, die in Unternehmen investieren, die Atomsprengköpfe sowie Atomwaffen-Trägersysteme entwickeln, produzieren oder warten. Dazu gehören u.a. Raketen, Bomber und U-Boote. Weltweit investieren Finanzinstitute in einer Größenordnung von 235 Mrd. Euro ($314 Mrd.) in 27 Hersteller dieser nuklearen Massenvernichtungstechnik.

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Die Blockade am Haupttor des Atomwaffenlagers Büchel

Atomwaffenstützpunkt Büchel erfolgreich blockiert

Protestaktionen in Büchel

[12.08.2013] 

Etwa 750 Friedensaktivistinnen und -aktivisten aus der ganzen Bundesrepublik, den Niederlanden, Belgien und Gästen aus den USA haben erstmalig 24 Stunden lang alle Zufahrten zum einzigen deutschen Atomwaffenstützpunkt (Büchel) blockiert. Damit hat die Friedensbewegung vor der Bundestagswahl den Druck auf die PolitikerInnen verstärkt, die letzten Atombomben aus Deutschland endlich abzuziehen.

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Am Tor 6 wurden die Blockierenden von der Polizei umrundet, damit Soldaten in den Fliegerhorst konnten

Kein Fahrzeugverkehr am Atomwaffenstützpunkt

Protestaktionen in Büchel: Seit Sonntag fünf vor Zwölf

[12.08.2013] 

Seit Sonntag 11.55 Uhr wird der Atomwaffenstützpunkt Büchel blockiert. Kein Fahrzeug konnte auf das Gelände fahren oder es verlassen. Um 06:30 Uhr sperrte die Polizei die Durchgangsstraße am Fußgängerzugang (Tor 6) ab, umstellte die Blockierenden, und geleitete die mit 4 Reisebussen angereisten Soldaten durch die Tür auf das Gelände. „Wir Friedensaktivistinnen und –aktivisten haben die Bundeswehrsoldaten gewaltfrei gezwungen, ihren Einsatzort durch die Hintertür zu betreten“, sagt der Koordinator der Kampagne „atomwaffenfrei.jetzt“, Roland Blach.

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Die "Lebenslaute" vor dem Haupttor des Fliegerhorst Büchel

Atomwaffenstandort musikalisch blockiert

Protestaktion in Büchel

[11.08.2013] 

Seit 5 vor Zwölf wird das Haupttor zum Fliegerhorst Büchel blockiert. Der letzte in Deutschland verbliebene Atomwaffenstandort soll 24 Stunden lang bis Montagmittag lahmgelegt werden. „Wir gehen davon aus, dass die Bundeswehr die Einschränkungen toleriert und die Polizei die Einfahrt nicht räumen wird“, erklärt Berthold Keunecke, Pressesprecher der Aktions- und Musikgruppe Lebenslaute.

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Mit Musik gegen Atomwaffen agieren

Abrüstungsinstrumente - Rhythm beats Bombs

Musikhappening und -Blockade am Atomwaffenstandort Büchel

[07.08.2013] 

An die Kulturredaktionen: Am 11. August 2013 um fünf vor zwölf beginnt das 24-stündige Musikhappening und –Blockade vor dem Haupttor des Atomwaffenlagers Büchel mit einem Auftaktkonzert der Musik- und Aktionsgruppe LEBENSLAUTE. Im Anschluss daran werden unter dem Motto „Rhythm beats Bombs“ verschiedene Bands an allen Zufahrtstoren des Atomwaffenstandorts auftreten. LEBENSLAUTE wird mit einem Orchester das Lutzerather Tor blockieren.

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Abrüstungsinstrumente – Rhythm beats Bombs

Einladung zur Pressekonferenz und Foto- und Fernsehtermin

[02.08.2013] 

Nach dem Ende der Fastenaktion am 9. August um 11.02 Uhr, zum Zeitpunkt des Atombombenabwurfs auf Nagasaki 1945, findet um 11.45 Uhr eine Pressekonferenz vor dem Haupttor des Atomwaffenstandort Büchels statt. Am 11./12. August schließt sich daran eine 24-stündige gewaltfreie Blockade mit musikalischem Happening unter dem Motto „Abrüstungsinstrumente – Rhythm beats Bombs“ mit vielen MusikerInnen und KünstlerInnen vor den Zufahrtstoren des Atomwaffenlagers Büchel an. 

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Öffentliche Fastenaktion in Berlin und Büchel

Friedensbewegung fordert Abzug der Atomwaffen aus Deutschland sowie eine nuklearwaffenfreie Welt

[02.08.2013] 

Ab dem heutigen 2. August werden Mitglieder der Friedensbewegung in Berlin vor dem Bundeskanzleramt für eine Welt ohne Atomwaffen, für die Beendigung der nuklearen Teilhabe Deutschlands und für den Abzug der US-Atomwaffen aus Deutschland öffentlich fasten. Diese Fastenaktion wird bis 4. August vor dem Kanzleramt stattfinden und anschließend vom 5. bis 9. August in Büchel in der Eifel, wo noch Atombomben auf deutschem Boden lagern, fortgesetzt werden.

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Radmarathon seit Monaten ausgebucht

Ein heißer Aktionssommer steht bevor

Radsport und Musikhappening in Büchel für eine atomwaffenfreie Welt

[26.07.2013] 

3. August: Pacemakers-Radmarathon durch Rheinland-Pfalz
11./12. August: Musikblockade "Abrüstungsinstrumente – Rhythm beats Bombs", Büchel


Stuttgart, Mainz, Berlin. „Wir stehen kurz vor einem heißen Aktionssommer für eine atomwaffenfreie Welt mit zwei außergewöhnlichen Veranstaltungen“, so Roland Blach, Koordinator der Kampagne „atomwaffenfrei.jetzt“ und Landesgeschäftsführer der DFG-VK Baden-Württemberg. Damit soll der Druck auf die deutsche Politik im Vorfeld der Bundestagswahl verstärkt werden, sich mit Nachdruck für den Abzug und den Stopp der Modernisierung der in Büchel gelagerten Atomwaffen einzusetzen genauso wie für einen Verbotsvertrag dieser Massenvernichtungswaffen.

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Große Anti-Atomwaffen-Aktion in Büchel am 11./12. August

Terminankündigung und Interviewangebot

[17.07.2013] 

Abrüstungsinstrumente – Rhythm beats Bombs

Sehr geehrte Damen und Herren,

seit Jahren gibt es einen Stillstand der atomaren Abrüstung. Weltweit existieren noch fast 20.000 Atomwaffen mit genügend Sprengkraft, um unseren Planeten 20 mal zu vernichten. Auch in Deutschland in Büchel in der Eifel lagern etwa 20 US-Atombomben. In einem parteiübergreifenden Beschluss vom 26. März 2010 hat der Bundestag die Absicht der Bundesregierung bekräftigt, sich für den Abzug dieser Atombomben einzusetzen. Stattdessen sollen sie nun laut Beschluss der NATO vom Mai 2012 modernisiert werden. Für mittlerweile 200 Organisationen und Einzelpersonen steht Büchel symbolisch für die gescheiterte Politik, die den mehrheitlichen Wunsch der Menschen nach einer atomwaffenfreien Welt missachtet.

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Die Bürgermeister für den Frieden zeigen Flagge!

Aktionstage für Atomwaffenfreiheit

108 "Bürgermeister für den Frieden" zeigen Flagge für eine atomwaffenfreie Welt

[05.07.2013] 

108 Städte und Gemeinden zeigen am 8. Juli 2013 Flagge für eine atomwaffenfreie Welt. Atomwaffen sind unbenutzbar, unmoralisch und illegal. Die Androhung und der Einsatz von Atomwaffen sind grundsätzlich völkerrechtswidrig. Das stellte der Internationale Gerichtshof am 8. Juli 1996 in einem Rechtsgutachten im Auftrag der Generalversammlung der Vereinten Nationen fest. Für das Bündnis Mayors for Peace, dem weltweit mittlerweile 5.664 Städte in 157 Ländern beigetreten sind und das allein in Deutschland mehr als 400 Mitglieder zählt, bietet das Datum Anlass, vor den Rathäusern eine eigens gestaltete Fahne zu hissen. Die Kampagne „atomwaffenfrei.jetzt“ unterstützt den Flaggentag lokal durch Gruppen der Friedensbewegung.

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Schritt-für-Schritt demontieren die Republikaner Obamas Abrüstungsvision

Obama-Rede in Berlin

Vertrag für eine atomwaffenfreie Welt statt schrittweise Abrüstung

[19.06.2013] 

„Solange Atomwaffen existieren, sind wir nicht wirklich sicher,“ erklärte US-Präsident Barack Obama heute in seiner Rede in Berlin. Normalerweise lautet der Satz „Solange Atomwaffen existieren, werden die USA (oder wird die NATO) Atomwaffen behalten“. Damit hat der US-Präsident die Bedrohung anerkannt, die von der bloßen Existenz der Atomwaffen ausgeht und seine Absicht erklärt, die Zahl der Atomwaffen um ein Drittel zu reduzieren, sollte Russland mitziehen. Doch Obama hat sich darüber ausgeschwiegen, wie er seinen eigenen unwilligen Kongress überzeugen will, der bislang ehe seiner Maßnahmen blockiert.

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Grafik: Xanthe Hall / IPPNW
Wir sehen uns in Büchel!

Rhythm beats Bombs

Protestaktionen mit Abrüstungsinstrumente am Atomwaffenstandort Büchel am 11./12. August 2013

[11.06.2013] 

Die Kampagne „atomwaffenfrei.jetzt“ fordert die Bundesregierung auf, sich an ihr Beschluss zum Abzug der US-Atomwaffen zu halten und sich darüber hinaus für ein Verbot aller Atomwaffen einzusetzen. Um dieser Forderung vor der Bundestagswahl Nachdruck zu verleihen, veranstalten die Friedensgruppen der Kampagne „atomwaffenfrei.jetzt“ am 11./12. August 2013 ein Musikhappening am Atomwaffenstandort Büchel. Die offene Musik- und Aktionsgruppe Lebenslaute zum Beispiel wird klassische Musik vortragen.

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Eine "kleine" Atombombe auf Seoul hätte katastrophale Folgen

Riskantes Spiel mit atomarem Feuer

IPPNW Pressemitteilung zu Spannungen auf der koreanischen Halbinsel

[11.04.2013] 

Die deutsche Sektion der IPPNW warnt vor dem riskanten Spiel mit dem atomaren Feuer. „Angesichts der extrem angespannten Lage auf der koreanischen Halbinsel kann derzeit jegliche militärische Handlung in einen Atomkrieg münden“, erklärt Dr. Alex Rosen (IPPNW). Jeder Atomwaffeneinsatz hätte katastrophale humanitäre Folgen. Die Ärzteorganisation appelliert dringlich an die Konfliktparteien Nordkorea, Südkorea und die USA, militärische Übungen oder Tests einzustellen und an den Verhandlungstisch zurückzukehren.

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Ostermarsch in Büchel
Ostermarsch in Büchel 2013
© Herbert Sauerwein

Abrüstungsinstrumente

Ostermarsch in Büchel am 1. April – Rhythm beats Bombs im August

[25.03.2013] 

„Atomwaffen: nicht modern, sondern illegal“, so lautet das Motto des diesjährigen Ostermarsches am Ostermontag, 1. April 2013 am Atomwaffenstandort Büchel. Der Protest der Kampagne „atomwaffenfrei.jetzt“ und von Friedensinitiativen aus Rheinland-Pfalz richtet sich gegen den Verbleib der US-Atombomben in Deutschland und ihre geplante Modernisierung. „Die Bundesregierung missachtet nicht nur den Mehrheitswillen der Bevölkerung und unserer gewählten Volksvertreter, sondern auch ihren eigenen Koalitionsvertrag, in dem sie sich auf den Abzug der Atomwaffen festgelegt hatte“, so Dr. Elke Koller aus Cochem-Zell, Mitglied der Kampagne „atomwaffen.jetzt“.

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Den Mehrheitswillen der Bevölkerung wird missachtet

Ostermarsch gegen Atomwaffen

Büchel - Ostermontag, 1. April 2013

[21.03.2013] 

„Atomwaffen: nicht modern, sondern illegal“ so das Motto des Oster­marsches am Ostermontag, 1. April entlang des Atomwaffenstandortes bei Büchel. Der Protest zahlreicher Friedensgruppen und Parteien startet um 14 Uhr am Gewerbegebiet, er richtet sich gegen den Verbleib der US-Atombomben in Deutschland und ihre geplante Modernisierung. Bei der Abschlusskundgebung um 15.30 sprechen u.a. Hayato Fuji aus Japan, Richard Pestemer vom Antiatomnetz Trier sowie Christian Neumann vom Darmstädter Signal.

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Am 2. März 2013 startet das ICAN Civil Society Forum in Oslo
Am 2. März 2013 startet das ICAN Civil Society Forum in Oslo

Humanitäre Folgen von Atomwaffen bringen Bewegung in Abrüstungsdebatte

Start der Konferenzen in Oslo am Wochenende

[01.03.2013] 

Regierungsvertreter von rund 130 Staaten treffen sich auf Einladung der norwegischen Regierung am 4. und 5. März 2013 in Oslo zu einer internationalen Konferenz über die  humanitären Folgen von Atomwaffen. Im Vorfeld werden am 2. und 3. März über 600 Teilnehmer aus mehr als 70 Ländern zu einer zivilgesellschaftlichen Konferenz erwartet, die von der „International Campaign to Abolish Nuclear Weapons (ICAN)“ organisiert wird.

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On-Site Inspektion, Foto: CTBTO/creative commons
Die CTBTO deckt mit 274 Messstationen Atomtests auf

Atomtest in Nordkorea

Kampagne: Der Atomteststoppvertrag muss in Kraft treten

[12.02.2013] 

Nordkorea hat bestätigt, in dieser Nacht erneut einen Atomtest durchgeführt zu haben. Die CTBTO in Wien, die als zuständige Organisation den Atomteststoppvertrag durch ein weltweites System von Überwachungsstationen kontrolliert, hat seismische Aktivitäten in gleicher Stärke wie bei vorherigen Tests gemessen. Die Kampagne "atomwaffenfrei.jetzt" verurteilt den Atomtest und fordert das sofortige Inkrafttreten des umfassenden Atomteststoppvertrags.

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Allein 369 Mio. US-$ für das Jahr 2013 kostet die Modernisierung

Atomwaffenmodernisierung an der Fiskalklippe

Offener Brief an Guido Westerwelle anlässlich Sicherheitskonferenz

[31.01.2013] 

Abrüstungsbefürworter der Kampagne „atomwaffenfrei.jetzt“ haben Außenminister Guido Westerwelle in einem Offenen Brief aufgefordert, sich auf der Münchener Sicherheitskonferenz gegenüber den USA für einen Abzug der US-Atomwaffen aus Deutschland einzusetzen. Zudem solle er die Modernisierung der in Europa stationierten, nicht-strategischen B61-Nuklearwaffen thematisieren. Angesichts der drohenden Fiskalklippe findet in den USA derzeit eine Diskussion über die Bewilligung der Gelder für die Modernisierung dieser Bomben statt.

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Rhein-Zeitung

Büchel 2013 - Tag 3. Aufwachen am Tor 7, Foto: Jens Volle

[25.02.2013] Im Mai verteilte Hermann Theisen aus Heidelberg in Koblenz einen Aufruf zur Blockade in Büchel. Dies wurde ihm von der Stadt wegen Aufrufs zu einer Straftat untersagt. Er klagte dagegen. Nun verhandelt das Verwaltungsgericht in Koblenz.

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Die Schrecken der Bombe

Gastkommentar von Xanthe Hall bei n-tv

[19.02.2014] Jahrzehnte nach Hiroshima bleibt die Frage aktuell: Was würde geschehen, wenn es zu einem Atomkrieg kommt? Auf einer Konferenz gingen Experten und Regierungsvertreter der Frage nach - die Erkenntnisse sind beunruhigend.

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Interview bei SWR

mit Elke Koller

Elke Koller, Initativkreis gegen Atomwaffen. Foto: Herbert Sauerwein

[18.01.2014] Elke Koller aus Leienkaul warnt als Vorsitzende der "Initiative gegen Atomwaffen Büchel" schon seit vielen Jahren davor, die Situation zu unterschätzen. Nach ihrer Erkenntnis lagern die Amerikaner die Atomsprengköpfe neben der Start- und Landebahn in Büchel. Sollte an dieser Stelle ein Kampfjet abstürzen, könne es zu einer Katastrophe kommen. Deshalb fordern die Atomwaffengegner die Schließung des Fliegerhorstes.

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Endlich über Israels Atomwaffen reden

Gastbeitrag in der FR

Xanthe Hall, IPPNW. Foto: Xanthe Hall

[03.12.2013] Wer einen Nahen und Mittleren Osten frei von Atomwaffen haben will, muss endlich auch über Israel reden. Wie wäre es mit einem Zugang zu dem Atomreaktor bei Dimona?

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Deutschland bewegt sich nicht

Gastbeitrag in FR von Inga Blum, IPPNW

Inga Blum, Ärztin im IPPNW-Vorstand

[16.08.2013] International gibt es Bewegung hin zu einer Welt ohne Atomwaffen. Deutschland flüchtet sich in Ausreden. Die Friedensbewegung verstärkt vor der Bundestagswahl den Druck auf die Politikerinnen und Politiker, die letzten Atombomben aus Deutschland endlich abzuziehen. Etwa 750 Friedensaktivisten aus der ganzen Bundesrepublik, den Niederlanden, Belgien und Gäste aus den USA haben kürzlich erstmalig 24 Stunden lang alle Zufahrten zum einzigen deutschen Atomwaffenstützpunkt in Büchel blockiert. 

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