Eine "kleine" Atombombe auf Seoul hätte katastrophale Folgen

Riskantes Spiel mit atomarem Feuer

IPPNW Pressemitteilung zu Spannungen auf der koreanischen Halbinsel

[11.04.2013] 

Die deutsche Sektion der IPPNW warnt vor dem riskanten Spiel mit dem atomaren Feuer. „Angesichts der extrem angespannten Lage auf der koreanischen Halbinsel kann derzeit jegliche militärische Handlung in einen Atomkrieg münden“, erklärt Dr. Alex Rosen (IPPNW). Jeder Atomwaffeneinsatz hätte katastrophale humanitäre Folgen. Die Ärzteorganisation appelliert dringlich an die Konfliktparteien Nordkorea, Südkorea und die USA, militärische Übungen oder Tests einzustellen und an den Verhandlungstisch zurückzukehren.

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Ostermarsch in Büchel
Ostermarsch in Büchel 2013
© Herbert Sauerwein

Abrüstungsinstrumente

Ostermarsch in Büchel am 1. April – Rhythm beats Bombs im August

[25.03.2013] 

„Atomwaffen: nicht modern, sondern illegal“, so lautet das Motto des diesjährigen Ostermarsches am Ostermontag, 1. April 2013 am Atomwaffenstandort Büchel. Der Protest der Kampagne „atomwaffenfrei.jetzt“ und von Friedensinitiativen aus Rheinland-Pfalz richtet sich gegen den Verbleib der US-Atombomben in Deutschland und ihre geplante Modernisierung. „Die Bundesregierung missachtet nicht nur den Mehrheitswillen der Bevölkerung und unserer gewählten Volksvertreter, sondern auch ihren eigenen Koalitionsvertrag, in dem sie sich auf den Abzug der Atomwaffen festgelegt hatte“, so Dr. Elke Koller aus Cochem-Zell, Mitglied der Kampagne „atomwaffen.jetzt“.

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Den Mehrheitswillen der Bevölkerung wird missachtet

Ostermarsch gegen Atomwaffen

Büchel - Ostermontag, 1. April 2013

[21.03.2013] 

„Atomwaffen: nicht modern, sondern illegal“ so das Motto des Oster­marsches am Ostermontag, 1. April entlang des Atomwaffenstandortes bei Büchel. Der Protest zahlreicher Friedensgruppen und Parteien startet um 14 Uhr am Gewerbegebiet, er richtet sich gegen den Verbleib der US-Atombomben in Deutschland und ihre geplante Modernisierung. Bei der Abschlusskundgebung um 15.30 sprechen u.a. Hayato Fuji aus Japan, Richard Pestemer vom Antiatomnetz Trier sowie Christian Neumann vom Darmstädter Signal.

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Am 2. März 2013 startet das ICAN Civil Society Forum in Oslo
Am 2. März 2013 startet das ICAN Civil Society Forum in Oslo

Humanitäre Folgen von Atomwaffen bringen Bewegung in Abrüstungsdebatte

Start der Konferenzen in Oslo am Wochenende

[01.03.2013] 

Regierungsvertreter von rund 130 Staaten treffen sich auf Einladung der norwegischen Regierung am 4. und 5. März 2013 in Oslo zu einer internationalen Konferenz über die  humanitären Folgen von Atomwaffen. Im Vorfeld werden am 2. und 3. März über 600 Teilnehmer aus mehr als 70 Ländern zu einer zivilgesellschaftlichen Konferenz erwartet, die von der „International Campaign to Abolish Nuclear Weapons (ICAN)“ organisiert wird.

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On-Site Inspektion, Foto: CTBTO/creative commons
Die CTBTO deckt mit 274 Messstationen Atomtests auf

Atomtest in Nordkorea

Kampagne: Der Atomteststoppvertrag muss in Kraft treten

[12.02.2013] 

Nordkorea hat bestätigt, in dieser Nacht erneut einen Atomtest durchgeführt zu haben. Die CTBTO in Wien, die als zuständige Organisation den Atomteststoppvertrag durch ein weltweites System von Überwachungsstationen kontrolliert, hat seismische Aktivitäten in gleicher Stärke wie bei vorherigen Tests gemessen. Die Kampagne "atomwaffenfrei.jetzt" verurteilt den Atomtest und fordert das sofortige Inkrafttreten des umfassenden Atomteststoppvertrags.

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Allein 369 Mio. US-$ für das Jahr 2013 kostet die Modernisierung

Atomwaffenmodernisierung an der Fiskalklippe

Offener Brief an Guido Westerwelle anlässlich Sicherheitskonferenz

[31.01.2013] 

Abrüstungsbefürworter der Kampagne „atomwaffenfrei.jetzt“ haben Außenminister Guido Westerwelle in einem Offenen Brief aufgefordert, sich auf der Münchener Sicherheitskonferenz gegenüber den USA für einen Abzug der US-Atomwaffen aus Deutschland einzusetzen. Zudem solle er die Modernisierung der in Europa stationierten, nicht-strategischen B61-Nuklearwaffen thematisieren. Angesichts der drohenden Fiskalklippe findet in den USA derzeit eine Diskussion über die Bewilligung der Gelder für die Modernisierung dieser Bomben statt.

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Die Zivilgesellschaft fordert Verhandlungen statt Bomben im Nahen Osten

Zivilgesellschaftliche Nahost-Konferenz in Helsinki findet statt

Kampagne „atomwaffenfrei.jetzt“ kritisiert Verschiebung von Staatskonferenz

[13.11.2012] 

Die Konferenz zur Etablierung einer Zone frei von Massenvernichtungswaffen im Nahen und Mittleren Osten wird laut der Nachrichtenagentur „Associated Press (AP)“ auf unbefristete Zeit verschoben. Sie sollte Mitte Dezember in Helsinki stattfinden. Die zivilgesellschaftliche Konferenz „Mittlerer Osten ohne Massenvernichtungswaffen“ dagegen findet vom 14.-16. Dezember wie geplant in Helsinki statt.

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Flaggen der Kampagne. Foto: Phillip Ingenleuf
Deutschland soll atomwaffenfrei werden - jetzt!

Abzug statt Modernisierung

Keine Lebensdauerverlängerung der Atomwaffen in Europa

[13.09.2012] 

Die Kampagne „atomwaffenfrei.jetzt“ wendet sich gegen die Modernisierung und den weiteren Verbleib der US-Atomwaffen in Deutschland. In der heute veröffentlichten Studie „Atomwaffen-Modernisierung in Europa – Das Projekt B 61-12“ belegen die Autoren Otfried Nassauer und Gerhard Piper, dass die USA weit mehr planen als eine simple Lebensdauerverlängerung der atomaren Bomben. Die auch in Büchel stationierte B61-Bombe soll so weit modernisiert werden, dass sie neue Einsatzmöglichkeiten bietet. Sie wäre damit viel präziser und lenkfähiger als die alte. Ihr Einsatz soll weniger so genannte "Kollateralschäden" verursachen. Damit könnte die Hemmschwelle sinken, diese Waffen auch einzusetzen.

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250 Millionen Euro werden für die Modernisierung des Tornados ausgegeben
250 Millionen Euro werden für die Modernisierung des Tornados ausgegeben

Frage an Bundesregierung: Bleiben US-Atomwaffen in Deutschland?

Kampagne fordert klare Stellungnahme

[05.09.2012] 

Die US-Atomwaffen bleiben bis auf weiteres in Deutschland. Das wurde laut der heutigen Ausgabe der Frankfurter Rundschau bereits im Mai 2012 auf dem NATO-Gipfel in Chicago still und heimlich beschlossen. Die Kampagne "atomwaffenfrei.jetzt" fordert Bundeskanzlerin Angela Merkel und Außenminister Guido Westerwelle nun auf, klar Position zu den Modernisierungsplänen und zum Verbleib der Atomwaffen in Deutschland zu beziehen.

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Israelische Friedensaktivisten demonstrieren für Dialog statt militärischem Konflikt im Nahen Osten, © International Campaign to Abolish Nuclear Weapons (ICAN)
Israelische Friedensaktivisten demonstrieren für Dialog statt Bomben

Israel/Iran-Krise: Friedensbewegung fordert „Verträge statt Bomben“

Pressemitteilung zum Antikriegstag, 1. September 2012

[27.08.2012] 

Angesichts der jüngst publik geworden Pläne Israels, den Iran anzugreifen, ruft die Kampagne „atomwaffenfrei.jetzt“ die Friedensbewegung auf, am 1. September 2012, dem Anti-Kriegstag, für eine friedliche Konfliktlösung und eine atomwaffenfreie Zone im Nahen Osten aktiv zu werden.

Unter dem Motto „Verträge statt Bomben“ startet „atomwaffenfrei jetzt“ eine Online-Mitmachaktion an Außenminister Westerwelle.

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60 Veranstaltungen bundesweit gedenken Atombombenopfer

Gedenken an Hiroshima und Nagasaki

Kampagne fordert weltweite Ächtung statt Modernisierung von Atomwaffen

[06.08.2012] 

Anlässlich des Hiroshima- und Nagasakitages kritisieren Friedensgruppen bundesweit im gemeinsamen Aufruf auf Initiative der Kampagne „atomwaffenfrei.jetzt“ u.a. die Pläne der USA zur Modernisierung der in Deutschland stationierten US-Bomben und fordern erneut den Abzug der Atomwaffen aus Deutschland. "Atomwaffen sind unbenutzbar, unmoralisch und illegal", heißt es im Appell, der bereits am Samstag in der Frankfurter Rundschau und der taz als Anzeige erschien.

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5 vor 12 – JETZT ist Zeit zum Aufwachen!

Aktionstag für Atomwaffenfreiheit am 2. Juni 2012

[01.06.2012] 

Die Internationale Kampagne für die Abschaffung aller Atomwaffen (ICAN) ruft am 2. Juni 2012 weltweit alle Atomwaffengegner auf, eine sofortige Aufnahme von Verhandlungen für eine Ächtung von Atomwaffen zu fordern. Auch die deutsche Kampagne „atomwaffenfrei.jetzt“ beteiligt sich an diesem Aktionstag.

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Deutsche Bank finanziert Atomwaffensysteme

Aktionärsversammlung der Deutschen Bank in Frankfurt

[31.05.2012] 

Die Deutsche Bank finanziert 13 internationale Unternehmen, die Atomwaffensysteme entwickeln und produzieren. Das kritisiert der IPPNW-Vorsitzende Matthias Jochheim heute auf der Aktionärsversammlung der Deutschen Bank und appelliert an den Vorstand, die Beteiligungen an atomarer Bewaffnung aufzugeben. „Mit ihrem Finanzengagement in diese Unternehmen erleichtert die Deutsche Bank den Aufbau von Nuklearstreitkräften und konterkariert so die Anstrengungen, die Welt atomwaffenfrei zu machen“, erklärt Jochheim.

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Foto: Lucas Wirl
Viele Tausende demonstrieren in Chicago

„NATO in Zeitschleife gefangen“

Atomwaffen werden nicht aus Deutschland abgezogen

[21.05.2012] 

Die Kampagne „atomwaffenfrei.jetzt“ kritisiert die heute bekannt gewordenen Beschlüsse des NATO-Gipfels in Chicago (NATO Deterrence and Defence Posture Review). „Besonders enttäuscht sind wir über das Festhalten an der Nuklearstrategie und dem Beharren auf der Stationierung von Atomwaffen in Europa,“  so Roland Blach, Kampagnenkoordinator.

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Klingelaktion um 5 vor 12 am Stuttgarter Rathaus

„5 vor 12. atomwaffenfrei.jetzt“

Auftakt der internationalen Radtour „Global zero now“

[16.05.2012] 

Anlässlich des NATO-Gipfel in Chicago (20./21. Mai), findet am kommenden Samstag, 19. Mai, in Stuttgart ein Aktionstag unter dem Motto „5 vor 12. atomwaffenfrei.jetzt“ statt. Im Mittelpunkt stehen eine Kundgebung ab 14 Uhr vor der der US-amerikanischen Kommandozentrale EUCOM in Stuttgart-Vaihingen sowie ein Empfang von Friedensradlern durch Bürgermeister Werner Wölfle vor dem Rathaus mit einer Klingelaktion um 11 Uhr 55.

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Schon entschieden: die Atombomben bleiben in Büchel.

Next Stop. Chicago: JETZT ist Zeit, die Atombomben abzuziehen

Tagung „Friedenskultur 2012“ ruft zur Teilnahme an internationaler Fahrradaktion auf

[14.05.2012] 

In knapp einer Woche sitzen die NATO-Mitgliedsstaaten wieder in Chicago zusammen und entscheiden über die Verteidigung Europas – mit oder ohne taktische Atomwaffen. Laut Quellen aus regierungsnahen Kreise haben die NATO-Minister bereits bei ihrem letzten Treffen in Brüssel entschieden: Die Atomwaffen bleiben auf absehbare Zeit in Europa.  Auf der Tagung der Kampagne „atomwaffenfrei.jetzt“ in Essen riefen die Veranstalter aus Protest zur Teilnahme an der internationalen Fahrradaktion „Global Zero Now“ auf, um für einen sofortigen Abzug der Atomwaffen aus Deutschland und den Stop ihrer Modernisierung einzutreten.

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Die Kampagne will verstärkt junge Menschen durch Social Media ansprechen.

„Ausgebombt“

Atomwaffengegner wollen Gefahr der Atomwaffen wieder ins Bewußtsein bringen!

[13.05.2012] 

Rund 100 Aktivisten der Anti-Atomwaffenbewegung aus ganz NRW und darüber hinaus trafen sich am Samstag in der Essener VHS um die aktuellen Gefahren durch Atomwaffen zu diskutieren. Oberbürgermeister Paß, selbst Mitglied der atomwaffenkritischen Initiative der „Mayors for Peace“  begrüßte die Teilnehmer in der Ruhrstadt. Experten aus dem Bereich der Friedensforschung informierten über die neusten Entwicklungen.

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Keine Modernisierung der Atomwaffen

Tagung Friedenskultur.2012 in Essen

[03.05.2012] 

Am 12. Mai, genau einen Tag nach Ende der Wiener Konferenz, veranstalten Friedensorganisationen in der ehemaligen Kulturhauptstadt Essen die Tagung „Friedenskultur.2012 – Unsere Zukunft atomwaffenfrei“, ein erster Höhepunkt der im März gestarteten Kampagne„atomwaffenfrei.jetzt“, mit der Friedensgruppen bundesweit den Abzug der Atomwaffen aus Deutschland einfordern und sich für eine  atomwaffenfreie Welt einsetzen.

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NPT Youth – Youth Project for Nuclear Disarmament
Die Jugend sichert ihre Zukunft - atomwaffenfrei

NPT Youth

Jugendprojekt für atomare Abrüstung

[30.04.2012] 

Eine Gruppe von vierzig Jugendlichen aus Deutschland, Österreich, Italien, Rumänien und der Schweiz trifft sich vom 27. April bis zum 6. Mai 2012 im Rahmen des Youth Project for Nuclear Disarmament in Wien, um die Verhandlungen des NPT Prepatory Committees (PrepCom) zu verfolgen und die Öffentlichkeit für das Thema Atomwaffen zu sensibilisieren.

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Hans Kristensen, Berlin 2012 Foto: Jonas Berninger/IPPNW
Hans Kristensen von der Federation of American Scientists

Globales Wettrüsten um militärische Fähigkeiten von Atomwaffen

Atomwaffenexperte Hans Kristensen zu Besuch in Berlin

[26.04.2012] 

Hans Kristensen, Atomwaffenexperte der Vereinigung „Federation of American Scientists“ warnte während seines Besuches gestern und heute in Berlin vor den Folgen eines globalen Wettrüstens um die  militärischen Fähigkeiten von Atomwaffen. „Alle Atomwaffenstaaten modernisieren ihre Atomwaffen“, sagte Kristensen. „Das Wettrüsten dreht sich nicht mehr um die Zahl der Atomwaffen, sondern um ihre Fähigkeiten“.

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© Tim Wright, ICAN
Mehr als 100 Mrd. US-Dollar werden pro Jahr für Atomwaffen ausgegeben.

Atomwaffen sind eine schlechte Investition

Globaler Aktionstag zu Militärausgaben

[17.04.2012] 

Anlässlich des heutigen globalen Aktionstags zu Militärausgaben ruft die Kampagne „atomwaffenfrei.jetzt“ die deutsche Regierung dazu auf, nicht mehr in Atomwaffen zu investieren. Die Ausgaben für Atomwaffen werden laut der Internationalen Kampagne für die Abschaffung der Atomwaffen (ICAN) im Jahr 2012 weltweit mehr als 100 Milliarden US-Dollar betragen.

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Logo atomwaffenfrei.jetzt

Die Zukunft ist JETZT: „Abrüsten statt modernisieren“

Start der Kampagne atomwaffenfrei.jetzt

[26.03.2012] 

Die USA planen die in Büchel stationierten Atomwaffen zu modernisieren – trotz des Beschlusses des deutschen Bundestages 2010 und des Koalitionsvertrags von 2009 über den endgültigen Abzug. Heute, genau zwei Jahre nach dem fraktionsübergreifenden Bundestagsbeschluss, startet daher die Kampagne "atomwaffenfrei.jetzt". In ihrer ersten Phase hat sie zum Ziel, Druck auf die deutsche Politik auszuüben, zu ihren Versprechen zu stehen und ihre Abzugsentscheidung nicht von den Plänen der USA konterkarieren zu lassen. In zwei weiteren Kampagnenphasen sollen dann die beiden Hauptziele der Kampagne – ein verbindliches Verbot und die Vernichtung aller Atomwaffen weltweit – verfolgt werden.

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Bericht: Don't Bank on the bomb

Deutsche Banken unterstützen die Herstellung von Atomwaffen

[05.03.2012] 

Deutsche Finanzinstitute unterstützen Unternehmen bei der Herstellung und Modernisierung von nuklearen Waffen. Nach einem neuen Bericht der Internationalen Kampagne für die Abschaffung von Atomwaffen (ICAN) und ethisches Investment Firma Profundo investieren u.a. Deutsche Bank, Allianz, Commerzbank und BayernLB in die Hersteller von Atomwaffen.

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„Die meisten Menschen wissen nicht mal, dass es Atomwaffen noch gibt“

30 Jahre Großdemo Bonn, 25 Jahre Hasselbach, 25 Jahre Gipfel Reykjavik

Drei wichtige Jahrestage erinnern in diesen Tagen an die bleibende globale Bedrohung durch Atomwaffen. Der Trägerkreis "Atomwaffen abschaffen – bei uns anfangen", dem 50 Organisationen und Gruppen angehören, fordert anlässlich dieser Jahrestage erneut, Verhandlungen eines Vertrags zur Ächtung von Atomwaffen – ähnlich der Bio- und Chemiewaffenkonvention.

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Gastkommentar in FR

Das atomare Blatt wendet sich

Foto: Xanthe Hall

[27.04.2013] Die anhaltenden Krisen um Nordkorea und den Iran werfen die Frage auf, ob die Staaten im Besitz von Atomwaffen mit ihrer unzeitgemäßen Strategie der atomaren Drohung wirklich neue Atomwaffenstaaten verhindern können? Oder werden sie zunehmend selbst ins Visier von Ländern geraten, die versuchen, sich mit eigenen atomaren Drohungen unangreifbar zu machen? Atomwaffen werden mehr und mehr zu einer Bürde.

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Obama zeigt sich spendabel

Gastkommentar von Xanthe Hall bei n-tv

[12.04.2013] Seine Vision von einer atomwaffenfreien Welt liegt für Friedensnobelpreisträger Obama offenbar in weiter Ferne. Nun will der US-Präsident erst einmal das US-Arsenal an Atomwaffen modernisieren. Besonders pikant daran: Das Geld hierfür soll ausgerechnet aus dem Etat für die Nichtverbreitung von Atomwaffen kommen.

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"Unser Protest muss gehört werden"

250 Menschen demonstrieren beim Ostermarsch in Büchel

Ostermarsch in Büchel. Foto: © Herbert Sauerwein

[02.04.2013] Atom­waf­fen ab­schaf­fen, statt mo­der­ni­sie­ren. Dies for­der­ten rund 250 Men­schen beim Os­ter­marsch in Bü­chel in der Eifel. Bunt und viel­fäl­tig war der Pro­test in der Eifel, zu dem viele Men­schen aus Rhein­land-Pfalz, dem Saar­land, Hes­sen und Nord­rhein-West­fa­len an­ge­reist waren. Es war ein klei­ner Vor­ge­schmack auf das, was im Som­mer in der Eifel ge­plant ist.

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Rheinzeitung

Büchel steht ein heißer Sommer bevor

Konzertblockade vor dem Haupttor bei Heckler & Koch, Foto: Lebenslaute

[06.02.2013] Der Eifel steht ein heißer Sommer bevor. Die bundesweite Kampagne „Atomwaffenfrei jetzt“, der mehr als 50 Friedensgruppen und Organisationen angehören, will im August mit einem großen Happening und einer 24-Stunden-Blockade des Fliegerhorstes Büchel ein Zeichen setzen für einen raschen Abzug der amerikanischen Atomwaffen aus der Eifel und dieser Forderung im Vorfeld der Bundestagswahlen Nachdruck verleihen.

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Deutschland Radio

Apokalypse in der Idylle

Tornados hinter dem Tor in Atomwaffenstandort Büchel, Bild: archiv/2005

[19.01.2013] Es ist ein offenes Geheimnis, dass die letzten US-Atomwaffen in Deutschland auf dem Bundeswehr-Fliegerhorst Büchel in der Eifel gelagert sind. Die schwarz-gelbe Bundesregierung wollte ihren Abzug. Doch nun deutet alles darauf hin, dass die Waffen weiterhin in Rheinland-Pfalz bleiben.

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