Lebenslaute spielt erneut vor dem Haupttor von Büchel

Sonntag, 10.08., 10:00: Mit dem Konzert der Lebenslaute-Kleingruppe in der Einfahrt wurde das Haupttor des “Fliegerhorstes” wieder blockiert. Foto: GAAA
Gewaltfreie Intervention mit Musik in Büchel

[09.08.2014] 

Etwas über zehn AktivistInnen der Gruppe Lebenslaute aus dem südwestdeutschen Raum beteiligen sich am diesjährigen Camp gegen das Atomwaffendepot Büchel /Eifel.

Lebenslaute ist ein basisdemokratisches und grenzübergreifendes Netzwerk von etwa hundert MusikerInnen, die in ihren öffentlichen Interventionen klassische Musik und politische Aktionen zivilen Ungehorsams verbinden. Die diesjährige Schwerpunkt-Aktion der Gruppe wird Ende August einem Abschiebegefängnis in Eisenhüttenstadt gelten.

2013 hatte „Lebenslaute“ mit etwa 70 MusikerInnen an einer 24-stündigen Blockade des Atomwaffendepots in Büchel teilgenommen. Die heutige Teilgruppe schließt an diese positive Erfahrung an und setzt sie fort. „Wir teilen das Anliegen, die hier lagernden Nuklearwaffen sofort abzuziehen und zu verschrotten“, erklärt eine der Teilnehmerinnen. „Die Politik der sogenannten 'nuklearen Teilhabe', in deren Rahmen hier von der Bundeswehr mit Atomwaffen geübt wird, ist ja bereits ein skandalöser Bruch des Atomwaffensperrvertrtags, den die jetzige Bundesregierung und ihre Vorgängerinnen zu verantworten haben. Schlimm genug. Daß nun aber auch noch entgegen alle Bekundungen die hier lagernden Mordwaffen zu Milliardenkosten modernisiert werden sollen, wollen wir erst recht nicht hinnehmen, ohne uns mit unseren Mitteln zu widersetzen. Deswegen beteiligen wir uns auf unsere Weise an Blockadeaktionen gegen den Fliegerhorst.“

Die Gruppe kündigt für morgen vormittag, Sonntag, 10. August 2014, ab 10:00 Uhr, eine Aktion am Haupttor des Atomwaffendepots an. KriegsgegnerInnen, die gesamte Öffentlichkeit und MedienverterInnen sind willkommen.

Rückfragen bitte an das Pressetelefon der Aktion: 0151 55731410.

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