Jugendblockade des Atomwaffenlagers Büchel

Pressemitteilung von JunepA

Jugendnetzwerk für politische Aktion blockiert

[27.03.2015] 

Am Montag, den 30. März, werden Aktivist_innen die Zufahrtswege des Fliegerhorstes und Militärstützpunkts Büchel, Rheinland-Pfalz, blockieren, da dort Atomwaffen gelagert werden. „Wir stellen uns kreative, entschlossene Blockaden an verschiedenen Toren vor.“ heißt es dazu im Aufruf der AG Büchel aus dem Jugendnetzwerk für politische Aktionen (JunepA), die die Blockade initiiert. Ziel ist, den Normalbetrieb konkret zu verhindern, sodass dieser ohne massiven Eingriff nicht wieder aufgenommen werden kann. Die Aktion findet im Rahmen des Projektes buechel65 statt, bei dem an möglichst vielen der 65 Tage vor der wichtigen Atomwaffenkonferenz in New York die Tore des Fliegerhorsts gewaltfrei blockiert werden sollen.

Auf dem Stützpunkt in Büchel werden laut Tagesspiegel immer noch 20 Atombomben aus dem Kalten Krieg gelagert. Diese stehen unter der Kontrolle von US-amerikanischen Soldat_innen, die auf dem Stützpunkt neben der Bundeswehr auch vertreten sind. Im Falle eines Einsatzbefehls würden diese Bomben jedoch von deutschen Soldat_innen an ihr Ziel getragen werden („nukleare Teilhabe“). Büchel ist somit auch ein wichtiges Projekt der militärischen Zusammenarbeit zwischen Deutschland und den USA, und damit auch wichtiger Angriffspunkt im Vorgehen gegen die fortschreitende Militarisierung der Gesellschaft.

Bereits im Sommer 2014 gab es in Büchel Blockaden, bei denen unter anderem alle geteerten Zufahrtswege für mehr als 24 Stunden blockiert wurden. Die Polizei beendete die Aktion, indem sie das Lutzerather Tor im Süden der Anlage räumte, das zu diesem Zeitpunkt von etwa 15 Aktivist_innen blockiert wurde. Dadurch war an diesem Tag ein normales Arbeiten für die Soldat_innen und anderen Beschäftigten nicht möglich. An diesen Erfolg soll bei der kommenden Aktion angeknüpft werden.

Kontakt:
Clara Tempel
0160- 95500487

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Medienecho

Forsa-Umfrage, Kampagnenstart und Ostermarsch in Büchel

pressenza - Deutschland weigert sich, über Atomwaffen zu verhandeln, 21.02.2017

Die Welt – Proteste ab 26. März, 02.02.2017

FriedensForum – UN-Mehrheit forciert Verhandlungen über Verbotsvertrag, 04.01.2017

graswürzelrevolution – Präsenz in Büchel 26. März bis 9. August - Aktionsgruppen gesucht, 11.04.2016

Mittelbayerische Zeitung – Raus mit den Atomwaffen, 10.04.2016 (Gastbeitrag)

DKP – Büchel: Gegen Atomwaffen und Angriffskriege, 09.04.2016

Frankfurter Rundschau – Ein Schritt zur atomwaffenfreien Welt, 29.03.2016 (Gastbeitrag)

evangelisch.de – Ostermarschierer in Büchel fordern Abzug der Atomwaffen, 28.03.16

t-online.de – Atomwaffengegner treffen sich zu Ostermarsch in Büchel, 28.03.16

Die Welt – Osterdemonstranten vor Fliegerhorst Büchel, 28.03.2016

Süddeutsche Zeitung – Atomwaffengegner treffen sich zu Ostermarsch in Büchel , 28.03.2016

Focus – Gegen Krieg: Osterdemonstranten vor Fliegerhorst Büchel, 28.03.2016

Kölner Stadtanzeiger – Atomwaffengegner treffen sich zu Ostermarsch in Büchel, 28.03.2016

Der Freitag – Bürger gegen Bomben, 24.03.2016

Nordwestzeitung – Bundesbürger für Atomwaffen-Verbot, 24.03.2016

Ökonews – Forsa-Umfrage: Überwältigendes Votum für Abzug und Verbot von Atomwaffen, 24.03.2016

epd-Meldung – Umfrage: Fast alle Deutsche für Atomwaffen-Verbot, 23.03.2016

Neues Deutschland – Große Mehrheit der Deutschen für die Abrüstung, 23.3.2016 (Vollständiger Artikel nur mit Abo lesbar)

Evangelische Friedensarbeit – Umfrage: Große Mehrheit der Deutschen für Atomwaffen-Verbot, 23.3.2016

Pressenza – Überwältigendes Votum für Abzug und Verbot von Atomwaffen, 23.3.2016

Rhein-Zeitung–Büchel - Friedensaktivisten demonstrieren gegen Atomwaffen, 23.03.2016 (nur mit Abo lesbar)