Pressemitteilung der Kampagne und Trägerorganisationen

#Flaggentag Foto: Netzwerk Friedenskooperative
Unter #flaggentag wird viel getwittert!

200 Städte hissen Flaggen für eine atomwaffenfreie Welt

20. Jahrestag Rechtsgutachten zu Atomwaffen

In 200 Städten Deutschlands werden die BürgermeisterInnen heute Flaggen der „Mayors for Peace“ vor ihren Rathäusern hissen, um für die Abschaffung von Atomwaffen zu werben. Zeitgleich zum heutigen Beginn des NATO-Gipfels in Warschau jährt sich das Rechtsgutachten zu Atomwaffen des Internationalen Gerichtshofes (IGH) zum 20. Mal. Am 8. Juli 1996 verkündete der IGH, dass die Androhung des Einsatzes und der Einsatz von Atomwaffen grundsätzlich gegen das Völkerrecht verstoßen.

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Blockade am Haupttor von Büchel am 18. April 2015 Bild: büchel65
Carsten Orth wird angeklagt

Atomwaffen: Prozess wegen Blockaden

Es wird erneut blockiert

[22.06.2016] 

65 Tage lang hatten in der Kampagne büchel65 von März bis Mai 2015 am Atomwaffenstandort Büchel Blockaden stattgefunden. Die Verfahren wegen der Blockaden wurde alle eingestellt. Jedoch wird dem im Impressum des Internetauftritts von büchel65 genannten Carsten Orth zur Last gelegt, als "Veranstalter" der Blockaden diese nicht als Versammlungen angemeldet zu haben, also in mehr als 20 Fällen "unangemeldete Versammlungen durchgeführt" zu haben.

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Atomwaffengegner Hermann Theisen am Fliegerhorst Büchel, Foto: http://buechel-atombombenfrei.jimdo.com/22.04.2016
Theisen: Durch alle Rechtsinstanzen verfolgt

Atomwaffen mit Völkerrecht nicht vereinbar

Klage gegen Hermann Theisen: Offener Brief der IPPNW an die Staatsanwaltschaft Koblenz

[22.04.2016] 

Die IPPNW solidarisiert sich in einem gestern versendeten Offenen Brief an die Staatsanwaltschaft Koblenz mit dem Friedensaktivisten Hermann Theisen aus Heidelberg. Er hat SoldatInnen und Zivilbeschäftigte des Fliegerhorstes Büchel in unterschiedlichen Flugblättern aufgefordert, Befehle und Dienstanweisungen zu verweigern, die im Zusammenhang mit der Stationierung der US-Atomwaffen stehen.  Und er informiert die Öffentlichkeit über die Hintergründe der geplanten Neustationierung von zielgenaueren Atombomben, die er als völkerrechts- und grundgesetzwidrig kritisiert.

Pressemitteilung der IPPNW lesen

Montieren einer Testversion der B61-12-Atombombe auf dem Flugzeug vor dem Flugtest. Bild: USAF/Public Domain
US-Luftwaffe testet bereits die neue Atombombe für Deutschland

Neue Forsa-Umfrage

Überwältigendes Votum für Abzug und Verbot von Atomwaffen

[23.03.2016] 

Eine überwältigende Mehrheit von 85% der Bundesbürger spricht sich dafür aus, dass die auf deutschem Boden gelagerten Atomwaffen abgezogen werden. 93% befürworten nach der neuesten Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa, dass Atomwaffen, ähnlich wie Chemie- und Biowaffen, völkerrechtlich verboten werden sollen. 88% sprechen sich dagegen aus, dass die USA die in Deutschland gelagerten Atomwaffen durch neue und einsatzfähigere Waffen ersetzen, wie es für das Jahr 2020 geplant ist.

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Bundesrat. Foto: Lobo Studio Hamburg / Pixabay
Regionale Initiative für ein Atomwaffenverbot in Deutschland

Bundesratsinitiative für ein Atomwaffenverbot in Deutschland

Offener Brief an Landesregierungen von Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg

[02.02.2016] 

Im Rahmen der Kampagne „Büchel ist überall - atomwaffenfrei.jetzt!“ haben sich zwei Aktivisten mit einem Offenen Brief an Ministerpräsidentin Dreyer und Ministerpräsident Kretschmann gewandt. Sie werden darin gebeten, sich mittels Bundesratsinitiative dafür einzusetzen, dass Atomwaffen in Deutschland gesetzlich verboten werden.

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Hermann Theisen. Foto: privat
Fall Theisen wird immer chaotischer

Uneinigkeit bei Koblenzer Staatsanwälten

Pressemitteilung des Grundrechtekomitees

[29.01.2016] 

Die strafrechtliche Bewertung eines atomwaffenkritischen Flugblattes führt zu Chaos innerhalb der Staatsanwaltschaft Koblenz: Ein Oberstaatsanwalt verneint einen Anfangsverdacht bezüglich eines atomaffenkritischen Flugblattes, zwei Staatsanwälte aber erheben Anklage. Atomwaffengegner Hermann Theisen fordert seit zwei Jahren immer wieder die Bundeswehrsoldaten des Atomwaffenstützpunkts Büchel dazu auf, die Öffentlichkeit über die Hintergründe der geplanten Atomwaffenmodernisierung zu informieren, die er als völkerrechts- und grundgesetzwidrig erachtet.

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UN-Hauptquartier in New York. Foto: UN
Neuer Abrüstungsprozess verabschiedet

Deutschland stimmt gegen Atomwaffenverbot

[08.12.2015] 

In der Generalversammlung der Vereinten Nationen wurden heute mit großer Mehrheit vier Resolutionen verabschiedet, die ein Verbot von Atomwaffen vorantreiben sollen. Mit zwei Enthaltungen und zwei Gegenstimmen stellt sich die Bundesregierung gegen den Fortschritt in der nuklearen Abrüstung. 138 Regierungen sprachen sich für die Einrichtung eines Unterorgans der Generalversammlung aus, das Empfehlungen erarbeiten soll, wie die „völkerrechtliche Lücke“ in Bezug auf Atomwaffen geschlossen werden kann.

ICAN-Pressemitteilung lesen
Neuerscheinung „Im Blick“

Protest gegen die Finanzierung von Atomwaffen in Schottland. Foto: Tim Wright / ICAN Australien
Stopp Investitionen in Atomwaffen!

Finanzinstitute lassen die Bombe fallen

Studie „Don’t Bank on the Bomb“

[12.11.2015] 

Weltweit haben 53 Finanzunternehmen Investitionen in die Produktion von Atomwaffen verboten oder reduziert. Das sind 150 Prozent mehr Banken und Versicherungen als im Vorjahr. Das ist das Ergebnis der vierten Ausgabe der Studie “Don’t Bank on the Bomb”, die die niederländische Friedensorganisation PAX heute veröffentlicht hat. Diese Steigerung macht die wachsende Stigmatisierung von Atomwaffen deutlich, deren Einsatz katastrophale humanitäre Folgen für die gesamte Menschheit hat. Trotzdem listet der Bericht noch 382 Banken, Versicherungen und Rentenfonds auf, die seit Januar 2012 fast 500 Milliarden US-Dollar für die Produktion für nukleare Waffensysteme zur Verfügung gestellt haben.

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Justitia
Hermann Theisen verurteilt

Amtsgericht Cochem verkündet Urteil

2.400 Euro Geldstrafe für Verteilung von Flugblättern zum Whistleblowing

[25.09.2015] 

Flugblätter, mit denen an Bundeswehrsoldaten appelliert wird, die Öffentlichkeit über die nukleare Teilhabe der Bundeswehr zu informieren, sind nach Ansicht des Amtsgerichts Cochem strafbar. Damit seien die in Büchel stationierten Bundeswehrsoldaten zum Geheimnisverrat aufgefordert werden, so Amtsrichter Michel, weshalb er den Heidelberger Friedensaktivisten Hermann Theisen (Mitglied der Deutschen Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen) zu einer Geldstrafe von 80 Tagessätzen à 30 Euro verurteilte.

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Kampfflugzeuge hinter dem Tor in Atomwaffenstandort Büchel, Bild: atomwaffenfrei-Archiv/2005
Bundesregierung sollte die Modernisierung verhindern

Bombengeschäft mit US-Atomwaffen

Gastbeitrag in der FR von Xanthe Hall

[24.09.2015] 

Lange war die Modernisierung der US-Atomwaffen in Deutschland angekündigt. Nun beginnen die USA am Atomwaffenstandort Büchel in der Eifel Nägel mit Köpfen zu machen: Sie verbessern den Bundeswehr-Stützpunkt, um einen Einsatz ihrer Atomwaffen auch künftig weiter zu ermöglichen. Die Landebahn wird mit einem modernen Instrumentenanflugsystem ausgestattet, die Zäune verstärkt, für die Wartung der Atomwaffen werden neue Lastwagen angeschafft und die Trägerflugzeuge erhalten eine spezielle neue Software. Denn in Europa werden neue US-Atomwaffen stationiert.

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Die Frauengruppe GA-Büchel besetzen den Bundeswehr-Werbetruck vor dem Atomwaffenlager Büchel im September 2015. Foto: GA Büchel
Unsere Kinder KriegT Ihr nicht!

Modernisierte Atomwaffen in Büchel

Pressemitteilung, Gewaltfreie Aktion Büchel

[24.09.2015] 

Bislang wurde von offiziellen Stellen stets geleugnet, dass sich tatsächlich Atombomben auf dem Luftwaffenstützpunkt Büchel befinden. Den FriedensaktivistInnen, die mit zahlreichen Aktionen Widerstand gegen die Atombomben leisteten, wurde unterstellt, sie kämpften gegen eine Chimäre. Doch der Bericht in der Sendung "Frontal21" zeigt: In Büchel sollen modernisierte Atombomben mit der Bezeichnung B61-12, jeweils mit der vierfachen Sprengkraft einer Hiroshima Bombe, stationiert werden.

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Aufklärung oder Geheimnisverrat?

Amtsgericht Cochem verkündet Urteil

Strafverfahren um fraglichen Geheimnisverrrat bei der Bundeswehr

[21.09.2015] 

Dürfen Bundeswehrsoldaten die Zivilgesellschaft über die nukleare Teilhabe der Bundeswehr informieren, oder ist das Geheimnisverrat? Das Amtsgericht Cochem verhandelt am Donnerstag, 24.09.2015, 13:30 Uhr abschließend über die Frage der Strafbarkeit von atomwaffenkritischen Aufrufen zum Whistleblowing. Anlass des Strafverfahrens sind Flugblätter des Heidelberger Friedensaktivisten Hermann Theisen.

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Justitia
Hermann Theisen wieder vor Gericht

Aufruf zum Geheimnisverrat bei der Bundeswehr - Straftat oder Bürgerpflicht?

Pressemitteilung der DFG-VK

[28.08.2015] 

Das Amtsgericht Cochem verhandelt am Mittwoch, 02.09.2015, 13:30 Uhr (Ravenestraße 39, Sitzungssaal 100), über die Rechtmäßigkeit von atomwaffenkritischen Flugblättern des Heidelberger Atomwaffengegners Hermann Theisen, der auch Mitglied der Deutschen Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) ist.

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US-Atomtest Baker (Operation Crossroads) am 1.03.1946, Bikini Atoll. Foto: US-Verteidigungsministerium
Mehr als 2.000 Atomtests in 70 Jahren.

Atomteststoppvertrag muss endlich in Kraft treten

Internationaler Tag gegen Atomtests am 29. August

[28.08.2015] 

Die deutsche Sektion der IPPNW unterstützt die Bemühungen von Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier, die acht Staaten, die den Atomteststoppvertrag bisher nicht unterzeichnet haben, zur Ratifizierung zu drängen. Vor allem müsse Steinmeier jedoch die USA in die Pflicht nehmen, dem Vertrag im US-Kongress zuzustimmen. Der damalige US-Präsident Bill Clinton hatte den Atomteststoppvertrag 1996 unterschrieben. Seitdem weigert sich der US-Kongress aber, den Vertrag zu ratifizieren. Sollte der Vertrag in den USA in Kraft treten, könnten auch China, Indien, Israel, Nordkorea und Pakistan folgen, die bisher ebenfalls noch nicht ratifiziert haben.

IPPNW-Pressemitteilung lesen

Foto: Holger Haupt, Cochem
Fasten vom 31.7. bis 9.8.

70 Jahre Hiroshima und Nagasaki

Fastenaktion am Bücheler Atomwaffenstandort

[06.08.2015] 

Am 31. Juli um 20.15 Uhr startete die 6. öffentliche Fastenaktion am Haupteingang des Bundeswehrstandortes Büchel mit 15 Fastenden und Unterstützern und Unterstützerinnen. Sie mahnen, dass die in Deutschland hier einsatzbereiten zirka zwanzig Atombomben der Vereinigten Staaten von Amerika unverzüglich abgezogen werden müssen. Diese Aktion steht im Zusammenhang mit anderen Fastenaktionen in den USA, an der Atomwaffenfabrik Livermore, in Paris, London und Japan.

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Logo Netzwerk Friedenskooperative
Doppelt so viele Aktionen wie in den vergangenen Jahren

Mehr als 120 Aktionen

zum Gedenken an die Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki vor 70 Jahren

[04.08.2015] 

Mit mehr als 120 Veranstaltungen, Kundgebungen und Mahnwachen wird bis zum 9. August an die Opfer der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki erinnert und die Abschaffung der Atomwaffen in Deutschland und weltweit gefordert. Die bundesweit größte Aktion findet in 60 Städten statt. Dort hängen mehr als 150 Großplakate mit dem Schriftzug „70 Jahre Hiroshima und Nagasaki: Gedenken reicht nicht – atomwaffenfrei jetzt!“.

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Taube Logo Kooperation für den Frieden
Statt atomarem Nachrüsten ein Zeichen der Abrüstung setzen

Ein Zeichen der Abrüstung setzen

70. Jahrestag der Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki

[03.08.2015] 

Der Bundesausschuss Friedensratschlag und die Kooperation für den Frieden rufen dazu auf, die kommenden Gedenktage der Atombombenabwürfe auf die japanischen Städte Hiroshima und Nagasaki zum Anlass zu nehmen, ihre Ablehnung von Krieg und Rüstung nachdrücklich in die Öffentlichkeit zu tragen. In vielen Orten und Städten Deutschlands finden zu den Jahrestagen am 6. und 9. August Mahn- und Gedenkveranstaltungen statt, auf denen die Pläne qualitativer Nachrüstung der Atomwaffen und ihrer Trägersysteme auf entschiedene Ablehnung stoßen werden.

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Überlebendes Kind, 1.5 Kilometers vom Hypozentrum der Explosion, am 10. August 1945, Nagasaki, Japan. Foto: UN/Yosuke Yamahata
Eine ungefährliche Dosis von Radioaktivität gibt es nicht

Humanitäre Folgen dauern an

70. Jahrestage der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki

[30.07.2015] 

Anlässlich der 70. Jahrestage der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki erinnert die ärztliche Friedensorganisation IPPNW an die verheerenden humanitären Folgen der Angriffe, die bis zum heutigen Tag andauern. Die MedizinerInnen appellieren an die Bundesregierung, die „Humanitäre Selbstverpflichtung“ (Humanitarian Pledge) zu unterzeichnen, die konkrete rechtliche Schritte zu einer weltweite Ächtung von Atomwaffen fordert.

IPPNW-Pressemitteilung lesen
Papier "Langzeitfolgen von Atomexplosionen"

Arak Schwerwasserreaktor, 2012. Bild: Nanking2012/CC 3.0
Plutoniumprogramm im Iran gestoppt.

Iran-Atomabkommen

Weiterbreitung verhindern, Abrüstung vorantreiben

[14.07.2015] 

Der deutsche Trägerkreis "Atomwaffen abschaffen - bei uns anfangen" begrüßt das heute abgeschlossene »Iran-Atom-Abkommen«. Nun müssen die von allen Mitgliedsländern des Atomwaffensperrvertrages im Jahr 2010 vereinbarten Bemühungen um einen massenvernichtungswaffenfreien Nahen Osten unter Einbeziehung Israels baldmöglichst wieder aufgenommen werden.

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Kirchentagspublikum in Hamburg. Foto: DEKT
Solidarisieren mit IKRK und IPPNW gegen Atomwaffen

Gegen nukleare Kriegsgefahr

Ökumenisch-interreligiöse Solidarisierungsaktion

[07.06.2015] 

Am 6. Juni wurde auf dem Deutschen Evangelischen Kirchentag in Stuttgart mit großer Mehrheit eine Resolution unter dem Titel: Ökumenisch-interreligiöse Solidarisierungsaktion gegen nukleare Kriegsgefahr angenommen. Sie fordert die Bundesregierung u.a. auf, die österreichische Initiative für ein völkerrechtliches Abkommen zum umfassenden Verbot von Atomwaffen zu unterstützen.

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Xanthe Hall. Foto: Xanthe Hall
Atomwaffenkonferenz gescheitert

Wo der Wille der wenigen herrscht

Die Überprüfungskonferenz zum Atomwaffensperrvertrag in New York

[30.05.2015] 

Weitgehend unbeachtet von der Öffentlichkeit ging die UN-Konferenz zum Atomwaffensperrvertrag in New York zu Ende. Alle fünf Jahre treffen sich die 190 Unterzeichnerstaaten und prüfen vier Wochen lang, ob die Vertragsbestimmungen umgesetzt werden. In diesem Jahr stand nicht etwa die Vertragstreue Irans oder Nordkoreas auf dem Prüfstand, sondern die Einhaltung der Abrüstungsverpflichtung der fünf im Vertrag anerkannten Atomwaffenstaaten. Statt abzurüsten, investieren alle Atomwaffenstaaten Milliarden Dollar in die Modernisierung ihrer Arsenale. Das betrifft auch die US-Atombomben des Typs B-61, die im rheinland-pfälzischen Büchel gelagert werden und deren Abwurf unter Nato-Befehl von deutschen Kampfjetpiloten geübt wird.

Gastbeitrag in der FR lesen

Blockade am 29.5. am Tor 2
Immer wieder wurde den Betrieb des Militärs behindert

büchel65 Abschlussblockade

ZahnbürstenaktivistInnen gehen bewußt und gewollt in den Polizeigewahrsam

[29.05.2015] 

Seit den frühen Morgenstunden blockieren 60 KriegsgegnerInnen den Atomwaffenstandort in Büchel/ Südeifel. Mit dem Mitführen einer Zahnbürsten signalisierten die BlockiererInnen ihre Bereitschaft, immer wieder zu blockieren. Daraufhin nahm die Polizei 35 PazifistInnen in den Gewahrsam.

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Seit 06:15 Uhr sind sieben Tore Büchels blockiert. Foto: buechel-atomwaffenfrei.de
60 Menschen mit Zahnbürste dabei

büchel65 blockiert Atomwaffenlager

65 Tage Dauerpräsenz geht heute zu Ende

[29.05.2015] 

Seit heute um 06:15 Uhr sind sieben Tore des Atomwaffenlagers blockiert. Am Luzerather Tor wurden die AktivistInnen um 07:30 Uhr weggetragen und die von der Polizei aufgestellten Barrikaden abgebaut, um die Einfahrt frei zu machen. Nach 30 Blockadetagen mit 34 unterschiedlichen Blockadegruppen und 350 beteiligten AktivistInnen geht die Blockadekampagne büchel65 mit dem heutigen Blockadetag zu Ende.

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Logo der Aktion büchel65
29.05. Packt Eure Zahnbürste ein und fahrt nach Büchel!

Zahnbürstenblockade

KriegsgegnerInnen riskieren Polizeigewahrsam

[26.05.2015] 

 Für Freitag, den 29. Mai 2015 mobilisieren AtomwaffengegnerInnen für eine  „Zahnbürstenblockade“ in Büchel: AktivistInnen bringen ihre Zahnbürste mit, als Zeichen dafür, dass sie sich in ihrem Widerstand gegen die Existenz von Atomwaffen nicht durch die Drohung mit einer Ingewahrsamnahme abschrecken lassen.

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Abschlussplenum der NVV-Überprüfungskonferenz 2015. Foto: Xanthe Hall
Einzige Ergebnis war die große Unterstützung für den „Humanitarian Pledge“

Atomwaffenkonferenz gescheitert

107 Staaten fordern nun Atomwaffenverbot und vollständige Abrüstung in New York

[23.05.2015] 

Nach intensiven Verhandlungen ist die Überprüfungskonferenz des Atomwaffensperrvertrags (NPT) gestern Abend in New York ohne Einigung zu Ende gegangen. Dessen ungeachtet haben sich am Ende der Konferenz 107 Regierungen dazu verpflichtet, für ein Verbot und die vollständige Vernichtung von Atomwaffen einzutreten und sich dem „Humanitarian Pledge“ angeschlossen. Die Bundesregierung hat sich verweigert, diese Initiative ebenfalls zu unterstützen.

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Justitia
Gericht: Blockaden sind nicht grundsätzlich verwerflich

Oberlandesgericht Koblenz spricht Friedensaktivisten frei

Aufruf zur Blockade des Atomwaffenlagers Büchel ist nicht strafbar

[20.05.2015] 

Der 1. Strafsenat des Oberlandesgerichts Koblenz hat heute entschieden, dass es nicht strafbar ist, zur Blockade des Atomwaffenlagers Büchel aufzurufen. Der Heidelberger Friedensaktivist Hermann Theisen hatte im Frühjahr 2013 Flugblätter verteilt und damit zur Teilnahme an den für August 2013 geplanten Sitzblockaden vor dem rheinland-pfälzischen Atomwaffenlager Büchel aufgerufen. Dafür wurde er Im April 2014 vom Amtsgericht Koblenz wegen öffentlicher Aufforderung zur Nötigung zu einer Geldstrafe verurteilt.

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Lesung eines Atomkrimis am Himmelfahrtswochenende

Atomkrimi in Büchel

Blockaden werden fortgeführt

[13.05.2015] 

Am Himmelfahrtswochenende reist eine Bandbreite von KriegsgegnerInnen in die Südeifel, um sich an Blockadeaktionen der Kampagne büchel65 zu beteiligen. Den Auftakt bilden am Donnerstag, 14. Mai eine IPPNW Gruppe aus Stuttgart sowie Menschen, die im Widerstand gegen Stuttgart 21 aktiv sind. Am Freitag folgen Aktive der NaturFreunde und der Friedenskoordination Berlin. Am Sonnabend stoßen dann noch Mitglieder aus dem Versöhnungsbund dazu. Verstärkt werden die Blockaden durch Menschen, die in der Region zu Hause sind.

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Logo büchel65
09.05. Das Grundkomitee kommt nach Büchel!

Modernisierung der Atomwaffen in Büchel

Wird ein auf Europa begrenzter Atomkrieg wieder denkbar?

[05.05.2015] 

Mit völlig modernisierten Atomwaffen in Büchel/Eifel und anderswo in Europa entsteht erstmals seit den 1980er Jahren eine Konstellation, die einen Atomkrieg in Europa möglich erscheinen lässt. Die Bundesregierung beteiligt sich an diesem gefährlichen Projekt. Dagegen protestieren wir und rufen die Öffentlichkeit zu bundesweiten Diskussionen auf. Das Grundrechtekomitee wird sich am 9. Mai 2015 an den Protesten der Friedensbewegung in Büchel beteiligen.

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Die Bonner sind am 9.Mai dabei!

Bonner Friedensgruppen protestieren in Büchel gegen Atomwaffen

Blockade am 9. Mai 2015

[04.05.2015] 

Mitglieder von Bonner Friedensgruppen beteiligen sich am 9. Mai 2015 an der Blockade des Atombombenlagers in Büchel/Eifel. Beteiligt sind u.a. Anti-Atom-Bonn, Pax Christi Bonn und das Netzwerk Friedenskooperative. Die Dauerblockade in Büchel findet anlässlich der Überprüfungskonferenz zum Atomwaffensperrvertrag in New York statt. Die Gruppen fordern den Abzug der alten Atombomben aus Büchel, ein Atomwaffenverbot für Deutschland sowie eine weltweite Konvention zur Abschaffung aller Nuklearwaffen.

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Verwaltungsgericht Koblenz rügt Briefzensur

Pressemitteilung des Grundrechtekomitees

[30.04.2015] 

Eine rheinland-pfälzische Behörde hat Briefe mit Flugblättern vernichtet und damit gegen Artikel 10 (Briefgeheimnis) und Artikel 14 (Eigentum) des Grundgesetzes verstoßen. Mit deutlichen Worten hat das Verwaltungsgericht Koblenz entschieden, dass die Verbandsgemeinde Ulmen auf rechtswidrige Weise an Kommunalpolitiker gerichtete Briefe mit Flugblättern geöffnet und vernichtet hat.

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Blockade der Linksjugend [‘solid] Rheinland-Pfalz, 25. April. Foto: buechel-atomwaffenfrei.de
Bisher 13 Blockaden mit 200 AktivistInnen

büchel65 zieht Halbzeitbilanz

Ziviler Ungehorsam übt Druck auf NPT-Überprüfungskonferenz aus

[27.04.2015] 

Die Kampagne will Druck auf die heute in New York beginnende Überprüfungskonferenz zum Atomwaffensperrvertrag ausüben. Im Rahmen von büchel65 finden regelmäßig Blockaden der Zufahrten zum Atomwaffenlager in der Südeifel statt. Seit dem Beginn der Blockadekampagne am 26. März, dem 5. Jahrestag des Bundestagsbeschluss zum Abzug der Atomwaffen aus Büchel, haben 13 Blockaden mit 200 AktivistInnen stattgefunden. Zeitweise ist es den Gruppen gelungen, den gesamten Verkehr in und aus dem militärischen Gelände für mehrere Stunden zu unterbinden.

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Grafik: S. Vecchietti
Deutschland soll sich dem Austrian Pledge anschliessen

Bundesregierung soll sich stärker für die atomare Abrüstung einsetzen

Bundestagsdebatte / Überprüfungskonferenz des Atomwaffensperrvertrags in New York

[23.04.2015] 

Die Kampagne atomwaffenfrei.jetzt ruft die Bundesregierung auf, anlässlich des Beginns der vierwöchigen Konferenz in New York zur Überprüfung des Atomwaffensperrvertrags am kommenden Montag mutiger für die atomare Abrüstung einzutreten. Der Antrag der großen Koalition, der am Freitag debattiert wird, enthält keine konkreten Forderungen für Abrüstungsschritte, die die Bundesregierung unternehmen kann, sondern beschränkt sich auf vage Formulierungen und Wunschäußerungen.

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Übergabe des Bürgermeisterbriefes in Büchel von der Delegation aus Nottuln. Foto: FI Nottuln
Mit im Gepäck: Ein Schreiben des Bürgermeisters

Bürgermeister mahnt Amtskollegen wegen Atomwaffen in Büchel

Nottulner Friedensinitiative übergibt Mahnschreiben

[18.04.2015] 

Eine Friedensinititiative aus Nottuln in Westmünsterland hat am Wochenende einen Mahnbrief ihres Bürgermeisters an den Bürgermeister von Büchel übergeben, um damit für einen Abzug der Atomwaffen aus der Gemeinde Büchel zu protestieren. Im Rahmen der Blockadekampagne büchel65 blockierten 10 Mitglieder der Friedensinitiative am Morgen bis in den Nachmittag hinein die Hauptzufahrt zum Fliegerhorst in Büchel.

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IPPNW mahnt vor katastrophalen Folgen der Atomwaffen

ÄrztInnen halten Mahnwache in Büchel

Nach dem Einsatz von Atomwaffen können Ärzte nicht helfen

[15.04.2015] 

Ärztinnen und Ärzte der Friedensorganisation IPPNW veranstalten heute eine Mahnwache vor dem Fliegerhorst Büchel in der Eifel, der letzte Atomwaffenstandort Deutschlands. Drei Bremer MedizinerInnen sitzen seit 7.30 Uhr in weißen Kitteln vor dem Zaun vor dem Haupttor zum Fliegerhorst, den die Polizei dort kurz nach Beginn der Blockade-Aktion "Büchel 65" errichtet hat.

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65 Tage Dauerpräsenz in Büchel

Atomkrieg kennt keine Grenzen

Französische Unterstützung der Blockaden in Büchel

[15.04.2015] 

Der Widerstand gegen die Lagerung und den Einsatz von Atomwaffen im Fliegerhorst Büchel (Südeifel) verbreitert sich. Am Wochenende 18. und 19. April 2015 wird ein Bündnis aus vier Gruppen den Fliegerhorst blockieren.

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DFG-VK Gruppe Köln & Friends, 9. April. Foto: Herbert Sauerwein
DFG-VK Köln & Friends

Atomwaffenstützpunkt erfolgreich blockiert

Pressemitteilung der DFG-VK Köln & Friends

[09.04.2015] 

Der Atomwaffenstützpunkt Büchel/Eifel wurde am 9. April 2015 erfolgreich von Aktiven der DFG-VK Köln und UnterstützerInnen blockiert. Bis zur Räumung der an zwei Punkten gleichzeitig durchgeführten Blockade durch die Polizei konnte der reibungslose Betrieb der Atomwaffenstellung behindert werden.

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Am 7.4. blockierte die Pazifik Guppe Hamburg die Hauptzufahrt vom Atomwaffenlager Büchel. Foto: M. Küpker
Polizei kündigt Nötigungsverfahren an

Pazifik-Gruppe blockiert Atomwaffenstützpunkt Büchel

Pressemitteilung des Pazifik-Netzwerkes

[07.04.2015] 

Zwischen 6 und 8 Uhr morgens blockierte die Pazifik-Gruppe Hamburg die Zufahrt zum Atomwaffen-Stützpunkt Büchel. Die Polizei hinderte die Gruppe an der Blockade direkt am Haupt-Zufahrtstor, indem sie die geöffneten Autotüren zudrückte. Deshalb wurde anschließend der Zubringer von der Bundesstraße zur Militärbasis mit einer Sitzblockade versperrt. Die Polizei räumte nach dreimaliger Aufforderung durch Wegtragen.

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Zeit für eine neue Entspannungspolitik!

Bilanz der Ostermärsche 2015

Ukraine-Konflikt und Angst vor neuem kalten Krieg

[06.04.2015] 

Das Netzwerk Friedenskooperative zieht eine positiv e Bilanz der rund 80 Ostermärsche und Aktionen 2015. Bundesweit gingen auch in diesem Jahr wieder viele Tausend Menschen für den Frieden auf die Straße. Kristian Golla vom Netzwerk Friedenskooperative: „Wie sind zufrieden mit der Teilnehmerzahl. Die Ostermärsche haben erneut gezeigt, dass vielen Menschen das Thema Frieden wichtig und dass die Bewegung lebendig und politisch hellwach ist. Auch bei regnerischem Wetter gingen die Menschen auf die Straße um sich gegen militärische und für friedenspolitische Lösungsansätze auszusprechen.“

Pressemitteilung lesen (PDF)

Karfreitag-Blockadegottesdienst, 3. April. Foto: buechel-atomwaffenfrei.de
„Es ist ein Kreuz mit den Atomwaffen“

Gottesdienst vor dem Atomwaffenlager

Pressemitteilung der Initiative büchel65

[31.03.2015] 

Zu einem ökumenischen Karfreitagsgottesdienst am 3. April vor dem Atomwaffenlager in Büchel laden Christen im Rahmen der Aktion „büchel65“ ein. Der Gottesdienst wird die Zufahrt zum Atomwaffenlager blockieren und stellt somit eine Aktion des Zivilen Ungehorsams dar.

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Blockade am 8. August 2014, am Lutzerather Tor, Atomwaffenstandort Büchel. Foto: GAAA
Tripods werden verwendet, wie in 2014

Atomwaffenlager wieder blockiert

Pressemitteilung von JunepA

[30.03.2015] 

Seit 4 Uhr heute morgen wurden sämtliche asphaltierten Zufahrten zum Fliegerhorst Büchel blockiert. Dieser ist der letzte Militärstützpunkt in der BRD, auf dem bekanntermaßen Atomwaffen lagern. Die Aktiven blockieren die Zufahrten auf dem Boden sitzend und einige sind auf mehrere hohe Tripods (Dreibeine) geklettert. Dadurch ist ein normaler Betriebsablauf nicht möglich.

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Jugendnetzwerk für politische Aktion blockiert

Jugendblockade des Atomwaffenlagers Büchel

Pressemitteilung von JunepA

[27.03.2015] 

Am Montag, den 30. März, werden Aktivist_innen die Zufahrtswege des Fliegerhorstes und Militärstützpunkts Büchel blockieren, da dort Atomwaffen gelagert werden. Ziel ist, den Normalbetrieb konkret zu verhindern, sodass dieser ohne massiven Eingriff nicht wieder aufgenommen werden kann. Die Aktion findet im Rahmen des Projektes „buechel65“ statt.

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Blockade des Atomwaffenstandorts Büchel am 26.3.2015. Foto:  www.buechel-atomwaffenfrei.de/buechel65
Den morgendlichen Dienstbeginn wird gestört

Atomwaffenstandort ist blockiert

büchel65 startet Blockadekampagne

[26.03.2015] 

Seit dem frühen Morgen werden die drei Hauptzufahrten und ein Fußgängertor zum Fliegerhorst in Büchel blockiert. Im Rahmen der Kampagne büchel65 ist dies die Auftaktblockade zu weiteren Blockadeaktionen in den nächsten Wochen. Um 5.30 Uhr zogen Aktivist_innen vor den Toren zum morgendlichen Dienstbeginn des Bundeswehrstandortes in der Südeifel, wo die letzten ca. 20 US-Atomwaffen in Deutschland gelagert sind.

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Logo des Rostocker Friedensbündnis
Aus Rostock kommt Unterstützung für büchel65

Rostocker*innen blockieren Büchel

Pressemitteilung des Rostocker Friedensbündnisses

[25.03.2015] 

Kürzlich hat das Rostocker Friedensbündnis sein Gruppenkonto bei der OstseeSparkasse Rostock aufgelöst, weil dieses Geldinstitut über den Deutschen Sparkassenverband Atomrüstung mitfinanziert. Nun ist es Zeit für einen weiteren Schritt: Angesichts der wachsenden Kriegsgefahr und des absoluten Stillstands aller Verhandlungen über atomare Abrüstung werden mehrere Mitglieder des Rostocker Friedensbündnisses und des Rostocker Anti-Atom-Bündnisses am 27. März den letzten deutschen Atomwaffenstandort, den Fliegerhorst Büchel in der Eifel, blockieren.

Pressemitteilung lesen

Aufruf für ein atomwaffenfreies Deutschland
Das Parlament braucht Druck von der Straße

Atomwaffen wieder auf die politische Agenda setzen!

Protest in Berlin und Büchel gegen US-Atomwaffen in Deutschland

[25.03.2015] 

Vor fünf Jahren, am 26. März 2010, verabschiedete der Deutsche Bundestag eine überparteiliche Resolution, in der der Abzug der verbliebenen US-Atomwaffen aus Deutschland gefordert wurde. Morgen werden einem Vertreter des Bundesverteidigungsministeriums um 15 Uhr rund 2.500 Unterschriften für ein atomwaffenfreies Deutschland übergeben, die in den letzten Monaten gesammelt wurden.

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Foto: Manfred Werner
Konstantin Wecker kommt nach Büchel

Presseeinladung zur Berichterstattung

büchel65-Auftakt

[19.03.2015] 

Am Donnerstag-Vormittag den 26. März 2015 wird es eine gute Gelegenheit zur Berichterstattung über die Blockade-Initiative büchel65 geben. An diesem Tag findet die Auftaktblockade statt. Als besonderer Gast wird Konstantin Wecker einen Zwischenstopp auf seiner Tournee einlegen.

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Es ist drei vor Zwölf - Zeit zum Aufwachen!

Nur noch drei Minuten vor Zwölf

Weltuntergangsuhr wurde neu gestellt

[23.01.2015] 

Der Vorstand der weltrenommierten Zeitschrift „Bulletin of Atomic Scientists“ (BAS) hat die sogenannte Weltuntergangsuhr (Doomsday Clock) neu gestellt: Es ist jetzt drei Minuten vor Zwölf. Das letzte Mal, dass die Gefahr eines Weltuntergangs so hoch eingeschätzt wurde, war 1984 – als die Beziehung zwischen den beiden Supermächten USA und Sowjetunion einen Tiefpunkt erreicht hatte. Die Begründung der Uhrumstellung: Der Klimawandel und das neue atomare Wettrüsten bedrohen das Leben auf der Erde in einem neuen Ausmaß.

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Staatskonferenz zu den humanitären Folgen von Atomwaffen in Wien, 8.-9. Dezember 2014. Foto: alex Rosen / IPPNW
Die „Rechtslücke“ schließen

Österreich nimmt Führungsrolle in der nuklearen Abrüstung ein

Auch Deutschland sollte dabei sein

[10.12.2014] 

158 Staaten trafen sich Anfang der Woche in Wien um die katastrophalen humanitären Folgen von Atomwaffen zu thematisieren. Als Resultat der Konferenz verpflichtete sich die österreichische Regierung, sich gemeinsam mit allen relevanten Akteuren zeitnah für eine vertragliche Ächtung von Atomwaffen einzusetzen.

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Konferenzdokumentation

Unterstützt den Aufruf an die Bundesregierung!

Aufruf für ein atomwaffenfreies Deutschland

Prominente unterstützen Appell an die Bundesregierung zur atomaren Abrüstung

[03.12.2014] 

Anlässlich der morgigen Bundestagsdebatte zum Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen „Neue Dynamik für nukleare Abrüstung“ starten deutsche Friedensorganisationen eine neue Initiative für die atomare Abrüstung. Sie fordern in einem Appell an die Bundesregierung, sich auch weiterhin für ein atomwaffenfreies Deutschland einzusetzen.

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Don't Bank on the Bomb

Frisches Geld für strahlende Bomben

Das Geschäft der Banken und Versicherungen mit Atomwaffenherstellern

[07.11.2014] 

Die Internationale Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen ICAN stellt heute in Berlin die 3. Ausgabe der weltweiten Studie „Don´t Bank On The Bomb“ vor. Die von der niederländischen Organisation PAX verfasste Studie überprüft insgesamt 411 Finanzdienstleister aus 30 Ländern. Sie finanzieren Unternehmen, die Atomsprengköpfe sowie Atomwaffen-Trägersysteme (Raketen, Bomber, U-Boote, etc.) herstellen, warten oder entwickeln, bzw. sind an diesen Unternehmen beteiligt.

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Neuseelands Abrüstungsbotschafterin, Dell Higgie
Botschafterin brauchte 5 Minuten, um alle Staaten aufzulisten

155 Staaten warnen vor Atomkriegsgefahr

Atommächte rüsten auf - Neuer Abrüstungsvertrag gefordert

[21.10.2014] 

155 Staaten haben am Montag in einer Erklärung bei der Generalversammlung der Vereinten Nationen vor der Gefahr eines Atomkriegs gewarnt. Der Einsatz nuklearer Waffen hätte "katastrophale humanitäre Auswirkungen", die "kein Staat und keine internationale Organisation bewältigen kann". Sie dürften deshalb "unter keinen Umständen" eingesetzt werden.

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Gastkommentar in der Huffington Post

Flyer für Aktionswoche. Design: fraugroeschke.de
Flyer für die Aktionswoche

„Die Bombe an Ihrer Seite“ ablehnen!

Aktionswoche „ Atomwaffen – ein Bombengeschäft“

[23.09.2014] 

Im Rahmen der Kampagne „Atomwaffen – ein Bombengeschäft“ wird vom 26. September (Internationaler Tag für die Abschaffung von Atomwaffen) bis 4. Oktober bundesweit eine Aktionswoche stattfinden, in der vor Bankfilialen gegen die Investition in Atomwaffenhersteller protestiert wird. Mehr als acht Finanzinstitute in Deutschland investieren über 7 Milliarden in Firmen, die Atomwaffenkomponenten oder -Trägersysteme produzieren.. Die Commerzbank und die Deutsche Bank, zwei der größten Geldgeber, stehen im Fokus der Aktionswoche.

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Faslane Peace Camp am 18.9.2014. Foto: Faslane Peace Camp
Faslane Peace Camp sagt JA zur Unabhängigkeit

Verstrickung deutscher Finanzinstitute in britische Atomwaffen

IPPNW-Pressemitteilung

[18.09.2014] 

Die heutige Abstimmung über Schottlands Unabhängigkeit wird maßgeblichen Einfluss darauf haben, ob Großbritannien seine Atomwaffen beibehalten kann. Laut britischer Regierung gibt es keinen anderen möglichen Atomwaffen-Stationierungsort in Großbritannien, als den derzeitigen in Schottland. Aber auch deutsche Finanzinstitute könnten darauf Einfluss nehmen, wenn sie aus ihren Geschäften mit den Atomwaffen auf den britischen Inseln aussteigen würden.

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Foto: Hermann Theisen
Hermann Theisen freigesprochen!

Aufruf zur Blockade keine Straftat

Landgericht Koblenz trifft wegweisende Entscheidung zur Nötigungsrechtsprechung

[17.09.2014] 

Das Landgericht Koblenz hat den Heidelberger Atomwaffengegner Hermann Theisen vom Vorwurf der Aufforderung zu Straftaten freigesprochen. Theisen hatte im Sommer 2013 Flugblätter verteilt, um für eine Teilnahme an Sitzblockaden vor dem Atomwaffenstützpunkt Büchel zu werben. In der gestrigen Berufungsverhandlung konnte das Landgericht Koblenz dieser Verurteilung nicht folgen und traf stattdessen eine wegweisende Entscheidung zur Nötigungsrechtsprechung.

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Aufruf zur Büchel-Blockade 2013

Sind Aufrufe zu Sitzblockaden strafbar?

Landgericht Koblenz entscheidet über Strafbarkeit eines Aufrufs zur Sitzblockade

[12.09.2014] 

Die Kampagne "atomwaffenfrei.jetzt" appelliert an die Richter am Landgericht in Koblenz, den Atomwaffengegner Herman Theisen bei der Berufungsverhandlung am 16. September 2014 freizusprechen. Xanthe Hall sagt dazu: „Das politische Ziel der DemonstrantInnen, zu denen Hermann Theisen gehörte, die Bundesregierung zu bewegen, die US-Atomwaffen aus Deutschland abzuziehen, ist vom Internationalen Völkerrecht gedeckt und wurde 2010 sogar vom deutschen Bundestag beschlossen. Dieses Ziel überwiegt eindeutig den Tatbestand einer „Nötigung“, die eventuell von einer solchen Blockade ausgehen könnte.“

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INS Dolphin-U-Boot der Israelischen Marine, 2010. Foto: Schlomiliss / Creative Commons 3.0
Israelisches Design, in Deutschland gebaut

Deutsche U-Boote für Israel

Geschäfte mit der Massenvernichtung

[10.09.2014] 

Im Rahmen der Kampagne "Atomwaffen - ein Bombengeschäft" protestieren Friedens- und Umweltgruppen gegen die Finanzierung von Atomwaffensystemen durch deutsche Finanzinstitute. Dazu gehören auch deutsche U-Boote der Dolphin-Klasse. Laut Aussage eines israelischen Marinekommandeurs wird das vierte deutsche U-Boot in rund 20 Tagen in Israel eintreffen. ExpertInnen gehen davon aus, dass dieses U-Boot atomar bestückte Raketen abfeuern kann. Damit stellt es einen wichtigen Faktor für Israels „Abschreckung“ gegenüber dem Iran dar.

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Lebenslaute spielt vor dem Haupttor am 10. August 2013. Foto: GAAA
Weiterhin auf Bundesregierung Druck für den Abzug ausüben

Ankündigung neuer Blockaden!

Aktionstage am Atomwaffenstützpunkt Büchel erfolgreich

[12.08.2014] 

Gestern endete das 10-tägige Aktionscamp gegen Atomwaffen am Bücheler Haupttor. Einstimmig bezeichneten die Teilnehmer_innen die gewaltfreien Aktionen als gelungen. Die Gewaltfreie Aktion Atomwaffen Abschaffen (GAAA) hat angekündigt, im nächsten Frühjahr eine neue längerdauernden Aktion „Büchel 65“ zu starten.

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Sonntag, 10.08., 10:00: Mit dem Konzert der Lebenslaute-Kleingruppe in der Einfahrt wurde das Haupttor des “Fliegerhorstes” wieder blockiert. Foto: GAAA
Gewaltfreie Intervention mit Musik in Büchel

Lebenslaute spielt erneut vor dem Haupttor von Büchel

[09.08.2014] 

Etwas über zehn AktivistInnen der Gruppe Lebenslaute aus dem südwestdeutschen Raum beteiligen sich am diesjährigen Camp gegen das Atomwaffendepot Büchel /Eifel. Die Gruppe kündigt für morgen vormittag,  Sonntag, 10. August 2014, ab 10:00 Uhr, eine Aktion am Haupttor des Atomwaffendepots an.

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5:30 Uhr am Lutzerather Tor, Atomwaffenstandort Büchel. Foto: GAAA
5:30 Uhr, Lutzerather Tor

Atomwaffenstandort Büchel wird erneut blockiert

Atomwaffen-Modernisierung verhindern!

[08.08.2014] 

Seit 5:30 Uhr heute morgen blockieren Friedensaktivist_innen die beiden Hauptzufahrts-Tore des Atomwaffenstützpunktes Büchel bei Cochem, Rheinland-Pfalz. Die  Aktionsteilnehmer_innen haben gestern beschlossen, trotz der angeblichen und aktuell widerlegten Terrordrohung, weiter Druck auf die Regierung für den Abzug der hier stationierten US-Atomwaffen auszuüben. Die Anti-Atomwaffen-Aktivist_innen sind sich darin einig: Wenn sich unsere Regierung tatsächlich um die Sicherheit dieser völkerrechtswidrigen Atomwaffen sorgt, braucht sie diese nur in die USA zurück zu schicken.

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Mit Fahrradschloss angekettet. Foto: GAAA
Reibungslosen Betriebsablauf des Fliegerhorstes behindern

Lutzerather Tor des Atomwaffenstandorts geräumt

Am Hiroshima-Gedenktag, längste Blockade in Büchel

[06.08.2014] 

Das Lutzerather Tor des Atomwaffenstandorts Büchel wurde um ca. 6:30 Uhr geräumt und damit für Autoverkehr frei gemacht. Von den 12 dort Blockierenden blieb eine Person am Tor mit Bügelschloss festgeschlossen. Die Polizei musste ihn anheben, um das Tor zu öffnen. Eine Stange des Tors musste durchtrennt werden, um ihn zu befreien, weil das Bügelschloss um seinem Hals nicht aufzubrechen war. Er und zwei andere Personen ohne Ausweise aus der Gegend wurden festgenommen und nach Cochem gebracht, einer von ihnen ist minderjährig. Von allen anderen Aktionsteilnehmenden am Lutzerather Tor wurden die Personalien aufgenommen. 

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Im Kreisverkehr am Haupttor hält ein Bundeswehr-Bus

Atomwaffenstandort Büchel wird weiter blockiert

[05.08.2014] 

Büchel 18:30 Uhr, Seit 6 Uhr heute morgen blockieren Friedensaktivist_innen drei Tore des Atomwaffenstützpunkts Büchel bei Cochem, Rheinland-Pfalz. Die Aktionsteilnehmer_innen haben heute um 17 Uhr beschlossen, bis morgen um 08:16 Uhr weiter zu blockieren. Diese ist die Uhrzeit des Atombombenabwurfs auf Hiroshima am 6. August 1945. Damit wird die Aktion – es sei denn sie wird nicht von der Polizei geräumt – die längste Blockade des Atomwaffenlagers sein. Morgen früh wird noch einmal beschlossen, ob die Aktion weiter verlängert wird.

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Atomwaffen bleiben eine Gefahr für die Menschheit

60 Gedenkveranstaltungen mahnen

an die Opfer der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki

[05.08.2014] 

Mit 60 Veranstaltungen, Kundgebungen und Mahnwachen erinnern in Deutschland Friedensgruppen an die Opfer der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki vor 69 Jahren, so das Netzwerk Friedenskooperative. Friedensgruppen bekräftigen zum Hiroshimatag 2014 ihre Forderung, die Atomwaffen aus Deutschland abzuziehen, Modernisierungspläne zu stoppen und eine weltweite Ächtung von Atomwaffen anzustreben.

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Mit zivilen Ungehorsams ein starkes Zeichen setzen

Erneut Protestaktionen gegen Atomwaffen in Büchel

Mit Aktionen zivilen Ungehorsams und Fasten wird der Druck für den Abzug von Atomwaffen aus Deutschland erhöht

[01.08.2014] 

Ab dem 2. August 2014 starten auch in diesem Jahr Aktionen am Atomwaffenlager Büchel. In unmittelbarer Nähe des Haupttors wurde bereits ein Aktionscamp errichtet, das bis zum 11. August stehen bleibt. Das Camp wird zentraler Ort für Aktionsteilnehmende sein, die ab Samstag anreisen und selbstständig Aktionen planen und durchführen. Der Fliegerhorst wird – wie auch 2013 – von Sitzblockaden in seinem Betrieb gestört, um der Forderung nach dem Abzug der Massen­vernichtungs­waffen Ausdruck zu verleihen. Die Aktionen werden im Rahmen der Kampagne atomwaffenfrei.jetzt durchgeführt.

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Joggers mit der Bombe an Ihrer Seite

Commerzbank soll aus Geschäften mit Atomwaffenproduzenten aussteigen

[01.08.2014] 

Im Rahmen eines Mahngangs werden rund 100 Mitglieder des Internationalen Versöhnungsbundes* in Konstanz dagegen protestieren, dass die Commerzbank der zweitgrößte Investor in Deutschland in Atomwaffentechnologie ist. Sie werden unterstützt von der Friedensnobelpreisträgerin Mairead Corregan Maguire aus Nordirland (1976) sowie den TrägerInnen des Alternativen Friedensnobelpreises Sulak Sivaraksa, thailändischer Friedens- und Umweltaktivist (1995) und Alyn Ware, Koordinator des Parlamentarischen Netzwerkes für nukleare Abrüstung und Nichtproliferation (2009).

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Pacemaker-Radmarathon 2014

Über 40 Radsportler als Botschafter für atomwaffenfreie Welt

1. Pacemakers BerlinTour über 666 km von Stuttgart in die Bundeshauptstadt

[10.07.2014] 

Im Jubiläumsjahr des Pacemakers-Radmarathons für eine friedliche und gerechte Welt ohne Atomwaffen findet erstmalig die Pacemakers BerlinTour statt. Vom 17.-19. Juli 2014 sind 40 bis 50 Radsportler 666 Kilometer von Stuttgart mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 25-30 km/h durch mehrere Bundesländer in die Bundeshauptstadt Berlin unterwegs. Die dreitägige außergewöhnliche Raddemonstration im Rahmen der Kampagne „atomwaffenfrei.jetzt“ startet am 17. Juli 2014 um 8 Uhr in Stuttgart und endet nach Zwischenstopps in der Weltkulturerbestadt Bamberg und Leipzig, einem Zentrum der gewaltfreien Proteste in der DDR vor genau 25 Jahren.

AUFRUF  Für ein Verbot und die Vernichtung aller Atomwaffen - weltweit!

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Mayors for Peace 2014

Städte zeigen Flagge für das Verbot aller Atomwaffen

Atomwaffenmodernisierung statt Abrüstung

[08.08.2014] 

Der Einsatz von Atomwaffen sowie die Androhung ihres Einsatzes verstoßen gegen internationales Recht und gegen Prinzipien des humanitären Völkerrechts. An dieses Urteil des Internationalen Gerichtshofes vom 8. Juli 1996 erinnern heute etwa 140 "Bürgermeister für den Frieden" (Mayors for Peace), indem sie an ihren Rathäusern Flaggen hissen für eine friedliche Welt ohne Atomwaffen. In der Überzeugung, dass Städte keine Angriffsziele sein dürfen und eine Zukunft ohne Atomwaffen neue Perspektiven für die Menschheit schafft, treten die Bürgermeister für die Abschaffung der Atomwaffen und für den Abschluss eines internationalen Verbotsvertrages ein.

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Abends am Haupttor Büchel bei der 24-Stunden Blockade am 11./12.August. Foto: Sam Staudte / IPPNW
Die SPD soll für die Abrüstung eintreten

Friedensgruppen: SPD soll Atomwaffen-Modernisierung ablehnen

Offener Brief an den SPD-Fraktionsvorstand

[16.06.2014] 

Die Kampagnen „atomwaffenfrei.jetzt“, ICAN und „Atomwaffen – ein Bombengeschäft“, die deutsche IPPNW-Sektion sowie das Netzwerk „Kooperation für den Frieden“ haben heute einen offenen Brief an den SPD-Fraktionsvorstand veröffentlicht. Darin wird die SPD aufgerufen, „dezidiert Stellung zu beziehen gegen die Stationierung neuer Atombomben in Deutschland“.

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© NNSA
An der Zeit, Deutschland atomwaffenfrei zu machen

Deutschland braucht keine neuen Atombomben

[28.05.2014] 

„Deutschland braucht keine neuen Atombomben. Wir brauchen eher einen Plan, wie wir die alten Atombomben loswerden. Die in der Eifel gelagerten US-Atomwaffen erhöhen die Sicherheit Deutschlands in keiner Weise und sollten abgezogen werden. Im Gegenteil: Atomwaffen gefährden die Existenz unseres Lebens in hohem Maße.”

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Aktion vor der Hauptversammlung der Commerzbank. Foto: Marijana Vegar
Aktionäre werden vor Gefahr durch Atomwaffen gemahnt

Commerzbank: Die Bombe an Ihrer Seite

Start der neuen Kampagne „Atomwaffen – ein Bombengeschäft“

[08.05.2014] 

Eine Gruppe von AktivistInnen hat heute früh mit einer Aktion vor der Hauptversammlung der Commerzbank in Frankfurt eine neue Kampagne gegen die Finanzierung von Atomwaffen gestartet. Mit einer Parodie des DFB-Werbespots für die Commerzbank liefen JoggerInnen in grauen Kapuzensweatshirts zur Frankfurter Messehalle 11. Das Transparent mit dem Spruch „Die Bombe an Ihrer Seite” begrüßte die AktionärInnen, die zur Hauptversammlung eintrafen.

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Friedensaktivist Hermann Theisen
Tauenziehen um das Recht zur Blockade aufzurufen.

Amtsgericht Koblenz verurteilt Atomwaffengegner

Theisen: „Es ist kafkaesk, das sich zwei Gerichte am selben Ort wiedersprechen“

[02.05.2014] 

Das Amtsgericht Koblenz hat den Heidelberger Atomwaffengegner Hermann Theisen zu einer Geldstrafe von 600 Euro (30 Tagessätze) verurteilt. Theisen hatte im März und April 2013 vor dem Fliegerhorst Büchel und dem Hauptbahnhof in Koblenz Flugblätter verteilt und damit zur Teilnahme an der im Sommer 2013 geplanten Blockade des Atomwaffenlagers Büchel aufgerufen. Dies erfülle den Straftatbestand der Aufforderung zu einer Nötigung, so Amtsrichterin Anke van den Bosch.

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Freispruch für Aufruf zur Blockade des Atomwaffenlagers Büchel gefordert!

Verhandlung am Amtsgericht Koblenz, 30. April

[24.04.2014] 

Das Amtsgericht Koblenz verhandelt am Mittwoch, 30.04.2014 (13:00 Uhr, Karmeliterstraße 14, 56068 Koblenz, Sitzungssaal 108), über die Strafbarkeit eines Aufrufs zur Blockade des Atomwaffenlagers Büchel. Angeklagt ist der Heidelberger Friedensaktivist und Mitglied der Deutschen Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) Hermann Theisen, der den Blockadeaufruf im April und Mai 2013 vor dem Atomwaffenlager Büchel und dem Hauptbahnhof in Koblenz verteilt hatte.

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Zwei beschädigte Hüllen von US-Atombomben, die 1966 nach einem B52-Absturz in der Nähe der spanischen Stadt Palomares eingeschlagen sind, ohne zu explodieren. Foto: Banerias / Creative Commons
Tausenden von Unfällen mit Atomwaffen in letzten 70 Jahren

Atomgipfel in Den Haag

Solange Atomwaffen existieren, sind wir nicht sicher

[27.03.2014] 

Der nukleare Sicherheitsgipfel in Den Haag am 24./25. März 2014 lenkte von der eigentlichen Aufgabe ab, Atomwaffen weltweit zu beseitigen. Auch wenn die nukleare Sicherheit wichtig ist: Die humanitären Folgen eines Einsatzes bleiben aus medizinischer Sicht das zentrale Thema. Zwei Staatskonferenzen zum Thema humanitäre Folgen von Atomwaffen in Norwegen 2013 und Mexiko 2014 haben diese Ansicht bestätigt. Noch in diesem Jahr treffen sich wieder Staaten in Wien, um darüber zu sprechen wie ein Atomwaffeneinsatz und seine katastrophalen Folgen für die Menschheit verhindert werden können.

Gastkommentar in der Huffington Post

Schlupp-Hauck ist froh, dass Ukraine atomwaffenfrei ist

Die Krim-Krise und die atomare Gefahr

Beitrag in der Huffington Post

[17.03.2014] 

Stellen wir uns vor, in der Ukraine würden noch Atomsprengköpfe lagern. Die Situation wäre noch um einiges gefährlicher. Könnten in einer solchen Krisensituation die Atomwaffen genügend gesichert werden, um nicht in die Hände gewaltbereiter Gruppierungen zu gelangen? Diese Frage stellt Wolfgang Schlupp-Hauck, Sprecher der Kampagne "atomwaffenfrei.jetzt" in der Huffington Post.

Blockadeaufrufe sind nicht strafbar

Aufforderung zur Blockade ist rechtens

Verwaltungsgericht Koblenz stärkt das Grundrecht auf Versammlungsfreiheit

[14.03.2014] 

Überraschend deutlich hat das Verwaltungsgericht Koblenz der Klage des Heidelberger Atomwaffengegners Hermann Theisen stattgegeben.  Gegenstand der Klage war ein Flugblatt, mit dem Theisen im vergangenen Frühjahr zu den im Sommer 2013 geplanten Sitzblockaden vor dem Atomwaffenlager Büchel mobilisiert hatte.

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Foto: Herman Theisen
Theisen wurde schon mal freigesprochen

Darf Büchel blockiert werden?

Verwaltungsgericht Koblenz entscheidet über Aufruf zur Sitzblockade

[24.02.2014] 

Das Verwaltungsgericht Koblenz verhandelt am Donnerstag, 27.02.2014 über eine Klage des Heidelberger Atomwaffengegners Hermann Theisen. Theisen hatte für Mai 2013 eine Kundgebung vor dem Hauptbahnhof Koblenz angemeldet und dabei angekündigt, einen Blockadeaufruf zu verteilen. Mit dem Aufruf wollte er für die im Sommer 2013 geplanten Sitzblockaden vor dem Atomwaffenlager Büchel mobilisieren und zugleich an die rechtswidrige Verurteilungspraxis von gewaltfreien Sitzblockierern in den 1980er Jahren erinnern.

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Weltgemeinschaft diskutiert humanitäre Folgen von Atomwaffen

Pressemitteilung von IPPNW und ICAN Deutschland

[06.02.2014] 

Am 13./14. Februar treffen sich mehr als 120 Staaten gemeinsam mit UN-Organisationen und der Zivilgesellschaft in Nayarit (Mexiko) zur zweiten Konferenz über die humanitären Folgen von Atomwaffen. Als Vertreter der Zivilgesellschaft nehmen aus Deutschland Dr. med. Lars Pohlmeier von den Internationalen Ärzten für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW), Xanthe Hall, Abrüstungsreferentin der IPPNW und Mitglied des Kampagnenrats atomwaffenfrei.jetzt, sowie Martin Hinrichs von der International Campaign to Abolish Nuclear Weapons (ICAN) teil.

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Absturz eines Tornados nahe des Atomwaffenstandorts in Büchel

Pressemitteilung der AG Frieden und des Initiativkreis gegen Atomwaffen

[17.01.2014] 

„Abstürze von Kampfjets sind immer erschreckend und führen uns vor Augen, welche Gefahr von Ihnen auch ohne Munition und Bomben ausgeht. Es war knappes Glück, dass beim Tornadoabsturz am Atomwaffenstützpunkt keine Menschen direkt zu Schaden kamen; für die Umwelt und Anwohner ist aber jeder Absturz z. B. durch Treibstoffaustritt gefährlich und schädlich.“, erklärt Markus Pflüger von der AG Frieden.

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Roland Blach
Blach begrüßt Debatte zu Atomwaffen

Atomwaffen verbieten statt neue anzuschaffen

Pressemitteilung der DFG-VK

[16.01.2014] 

Roland Blach, Bundessprecher der Deutschen Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegdienstgegnerInnen (DFG-VK) erklärt zur heutigen Bundestagsdebatte zum Thema Atomwaffen: „Ich begrüße sehr, dass der Bundestag sich zu Beginn der Legislaturperiode mit dem Thema Atomwaffen befasst und bedanke mich ausdrücklich für den Antrag der Linken“.

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Doomsday Clock des Bulletin of Atomic Scientists © BAS
Atomkriegsuhr zeigt 5 vor 12

IPPNW fordert mutige Schritte für die Ächtung von Atomwaffen

Pressemitteilung der IPPNW

[15.01.2014] 

Die ärztliche Friedensorganisation IPPNW fordert die neue Bundesregierung einen Tag vor der ersten Debatte des neuen Bundestags zum Thema Atomwaffen auf, mutige Schritte für die Ächtung dieser Waffen zu wagen. Gestern fiel die Entscheidung der Atomwissenschaftler des „Bulletin of Atomic Scientists“, dass die „Atomkriegsuhr“ bei fünf Minuten vor Mitternacht stehen bleibt.

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Medienecho

Forsa-Umfrage, Kampagnenstart und Ostermarsch in Büchel

graswürzelrevolution–Präsenz in Büchel 26. März bis 9. August - Aktionsgruppen gesucht, 11.04.2016

Mittelbayerische Zeitung–Raus mit den Atomwaffen, 10.04.2016 (Gastbeitrag)

DKP–Büchel: Gegen Atomwaffen und Angriffskriege, 09.04.2016

Frankfurter Rundschau–Ein Schritt zur atomwaffenfreien Welt, 29.03.2016 (Gastbeitrag)

evangelisch.de–Ostermarschierer in Büchel fordern Abzug der Atomwaffen, 28.03.16

t-online.de–Atomwaffengegner treffen sich zu Ostermarsch in Büchel, 28.03.16

Die Welt–Osterdemonstranten vor Fliegerhorst Büchel, 28.03.2016

Süddeutsche Zeitung–Atomwaffengegner treffen sich zu Ostermarsch in Büchel , 28.03.2016

Focus–Gegen Krieg: Osterdemonstranten vor Fliegerhorst Büchel, 28.03.2016

Kölner Stadtanzeiger–Atomwaffengegner treffen sich zu Ostermarsch in Büchel, 28.03.2016

Der Freitag–Bürger gegen Bomben, 24.03.2016

Nordwestzeitung–Bundesbürger für Atomwaffen-Verbot, 24.03.2016

Ökonews–Forsa-Umfrage: Überwältigendes Votum für Abzug und Verbot von Atomwaffen, 24.03.2016

epd-Meldung–Umfrage: Fast alle Deutsche für Atomwaffen-Verbot, 23.03.2016

Neues Deutschland–Große Mehrheit der Deutschen für die Abrüstung, 23.3.2016 (Vollständiger Artikel nur mit Abo lesbar)

Evangelische Friedensarbeit–Umfrage: Große Mehrheit der Deutschen für Atomwaffen-Verbot, 23.3.2016

Pressenza–Überwältigendes Votum für Abzug und Verbot von Atomwaffen, 23.3.2016

Rhein-Zeitung–Büchel: Friedensaktivisten demonstrieren gegen Atomwaffen, 23.03.2016 (nur mit Abo lesbar)