Pressemitteilungen
Herausgegeben vom Kampagnenrat oder von den Mitgliederorganisationen des Trägerkreises zur Kampagne
01.04.2009
US-Atomwaffen aus Europa abziehen!
Anlässlich des Treffens der Präsidenten Obama und Medwedew
Die IPPNW appelliert an Präsident Barack Obama, den Vorschlag des russischen Vize-Premierministers Sergei Iwanow aufzugreifen und die Stationierung von Atomwaffen im Ausland zu unterlassen. Der Abzug der letzten 200 US-Atomwaffen aus Europa wäre ein erster Abrüstungsschritt und würde den weiteren Verhandlungen zum Erfolg verhelfen, so die Ärzteorganisation.
03.03.2009
Studierende spielen Bundestagsdebatte zum Thema Atomwaffenabzug aus Deutschland nach
Neu gestaltete Internetseite zum Thema Atomwaffen www.atomwaffena-z.info
20 Studierende aus den Bereichen Medizin, Internationale Politik, Physik und Psychologie haben sich auf Einladung der Projektkreises Politische Bildung zu Atomwaffen, dem die Friedenswerkstatt Mutlangen und die IPPNW angehören, die letzten drei Tage intensiv mit dem Thema Atomwaffenpolitik auseinandergesetzt.
09.12.2008
IPPNW fordert Regierungen auf, über eine nukleare Atomwaffenkonvention zu verhandeln
Global Zero – Historische Chance für eine Welt ohne Atomwaffen
Die IPPNW fordert in ihrer Kampagne I CAN „International Campaign to Abolish Nuclear Weapons“ eine nukleare Atomwaffenkonvention – einen Vertrag über das Verbot und die Abschaffung dieser Massenvernichtungswaffen. Die Ärzteorganisation sieht angesichts des Vorstoßes der vier ehemaligen Staatsmänner Henry Kissinger, George Shultz, William Perry und Sam Nunn, den Abrüstungs-Ankündigungen des zukünftigen US-Präsidenten Barack Obama und dem gestrigen Vorstoß von Nicolas Sarkozy zur weltweiten atomaren Abrüstung ein historisches Zeitfenster für eine solche nukleare Atomwaffenkonvention.
27.05.2008
„Die Abschaffung der Atomwaffen ist die beste Sicherheitspolitik!“
Die Veranstaltung zum Thema „Die NATO und die zukünftige Rolle der Atomwaffen“ erfuhr mit ca. 40 Teilnehmern eine durchweg positive Resonanz. Internationale Experten wie Hans M. Kristensen, Mitglied der Federation of American Scientists und Martin Butcher vom britischen Acronym Institute gaben einen kritischen Überblick der NATO-Nuklearpolitik. Pol D’Huyvetter, Koordinator der Kampagne Vision 2020 für die Mayors for Peace (Bürgermeister für den Frieden), diskutierte die Handlungsmöglichkeiten der Zivilgesellschaft.
09.04.2008
Regionaler Atomkrieg könnte weltweit eine Milliarde Menschen das Leben kosten
Ernteverlust und Hungersnöte durch mehrjährigen Klimawandel
Nach einem regional begrenzten nuklearen Schlagabtausch mit 100 Atomwaffen der Stärke der Hiroshima-Bombe würde die mittlere Temperatur auf der Erdatmosphäre um 1.25 ºC sinken. Das hätte globale Ernteverluste und Hungersnöte zur Folge. Dieses bereits seit 2007 bekannte Szenario wurde durch eine jüngst veröffentlichte US-Studie vom Labor für Atmosphären- und Weltraumphysik der Universität von Colorado präzisiert.
23.01.2008
Rückfall ins "Kalte Krieg"-Denken
IPPNW kritisiert Erstschlagsoption der NATO
Fast unbeachtet von den deutschen Medien hat gestern eine Gruppe von Militärexperten sich für den »präemptiven nuklearen Erstschlag« als Schutz gegen internationalen Terrorismus, politischen Fanatismus und die Verbreitung von Massenvernichtungswaffen ausgesprochen. Die Ärzteorganisation IPPNW verurteilt dies als überkommenes Denken aus den Zeiten des Kalten Krieges.
Appell "Für eine Welt ohne Atomwaffen"
Reinhold Thiel, Allgemeinarzt bei der IPPNW und Friedensnetzwerk Ulm bewirbt zwei neue Bürgermeister für den Frieden.
Heute vor 40 Jahren trat der Nukleare Nichtverbreitungsvertrag in Kraft. Der Vertrag, der von 189 Staaten unterzeichnet wurde, verbietet die Weitergabe bzw. das Erwerben von Atomwaffen. "40 Jahre nach Inkrafttreten des Vertrages ist die Gefahr der Weiterverbreitung von Atomwaffen größer geworden und das Abrüstungsversprechen bleibt weitgehend unerfüllt", kritisiert die Atomwaffenexpertin der IPPNW Xanthe Hall.
"Der Atomwaffensperrvertrag muss entscheidend gestärkt werden. Deutschland kann zum Erfolg seiner Überprüfungskonferenz im Mai 2010 in New York beitragen, indem es einen konkreten Fahrplan für den im Koalitionsvertrag vereinbarten Abzug der in Büchel gefechtsbereit lagerten amerikanischen Atomwaffen vorlegt." erklärt pax christi-Generalsekretärin, Christine Hoffmann, heute in Berlin anlässlich des Treffens von Helmut Schmidt, Hans-Dietrich Genscher, Egon Bahr und Richard von Weizsäcker mit Elder-Statesman aus den USA.
Die Gefahren eines atomaren Weltuntergangs sind nach wie vor groß. Diese Einschätzung teilt die Ärzteorganisation IPPNW mit den Wissenschaftlern des Bulletin of the Atomic Scientists (BAS). Ankündigungen zur Abrüstung würden Taten nicht ersetzen. Die sogenannte Doomsday Clock (zu Deutsch: Atomzeituhr oder Weltuntergangsuhr) war gestern um eine Minute auf sechs Minuten vor Zwölf zurückgestellt worden.
150 Friedens- und Abrüstungsorganisationen haben anlässlich der historischen Sitzung des UN-Sicherheitsrats zur Abrüstung in einem Brief einen sofortigen Plan für die Abschaffung aller Atomwaffen gefordert. Die Situation erfordere dringliches Handeln. Die Organisationen verweisen auf die katastrophalen Auswirkungen eines regionalen Atomkrieges auf das weltweite Klima sowie auf die ca. 2.500 Atomwaffen in den USA und Russland, die noch immer in höchster Alarmbereitschaft gehalten werden. Sie wollen innerhalb eines Jahres einen Plan, wie eine atomwaffenfreie Welt zu erreichen sei.





