„Verbot statt Aufrüstung von Atomwaffen“

Pressemitteilung zur bundesweiten Aktionskonferenz in Köln

Roland Blach: "Wir fordern von der Bundesregierung ein klares Bekenntnis für eine atomwaffenfreie Welt!"
Kampagne lädt zur bundesweiten Aktionskonferenz in Köln ein

Für den kommenden Samstag lädt die Kampagne „Büchel ist überall - atomwaffenfrei.jetzt“ zur bundesweiten Aktionskonferenz „Verbot statt Aufrüstung von Atomwaffen“ nach Köln ein. Es soll beraten werden, wie der Forderung nach einer atomwaffenfreien Welt im Wahlkampfjahr 2017 Nachdruck verliehen werden kann. Die Veranstaltung richtet sich an alle Personen und Gruppen, die sich an den Aktionen der Kampagne beteiligen wollen.

2017 ist ein entscheidendes Jahr auf dem Weg zu einer atomwaffenfreien Welt. Einerseits beginnen ab dem 27. März Verhandlungen über ein Atomwaffenverbotsvertrag. 113 Staaten haben sich am 23. Dezember 2016 bei der UN-Generalversammlung dafür ausgesprochen. Andererseits steigt die Gefahr eines Atomkrieges. Derzeit rüsten die Atomwaffenstaaten ihre Arsenale auf. Von dieser Aufrüstung werden auch die in Büchel in der Eifel stationierten US-Atomwaffen betroffen sein. Erst in der vergangenen Woche wurde die Weltuntergangsuhr (englisch: doomsday clock) des Fachmagazins „Bulletin of the Atomic Scientists“ nach der Amtseinführung Donald Trumps auf zweieinhalb Minuten vor zwölf vorgerückt. „So gefährlich war die Situation zuletzt 1953“, mahnt Roland Blach, Koordinator der Kampagne und Geschäftsführer der DFG-VK Baden-Württemberg.

„Wir fordern von der Bundesregierung ein klares Bekenntnis für eine atomwaffenfreie Welt! Deutschland soll sich an den im März beginnenden UN-Verhandlungen über ein Atomwaffenverbot beteiligen, statt diesen historischen Prozess zu torpedieren“, fordert Blach. Und weiter: „Damit dies passiert, muss die Zivilgesellschaft Druck auf die Politik ausüben. Unser Ziel muss eine atomwaffenfreie Welt sein!“

Die Kampagne „Büchel ist überall - atomwaffenfrei.jetzt“ wird getragen von zahlreichen Organisationen aus der Friedensbewegung. Sie setzt sich ein für den Stopp der nuklearen Aufrüstung in Deutschland, den Abzug der US-Atomwaffen aus Büchel und ein Verbot von Atomwaffen. Für das Jahr 2017 plant die Kampagne u.a. eine 20-wöchige Aktionspräsenz am Atomwaffenstandort Büchel. Diese wird am 26. März, ein Tag vor dem Beginn der Verhandlungen über ein Atomwaffenverbot, beginnen und bis 9. August, dem Jahrestag des Abwurfs der Atombombe auf Nagasaki, andauern.


Infos zur Veranstaltung:

Bundesweite Aktionskonferenz „Verbot statt Aufrüstung von Atomwaffen“
Samstag, 4. Februar 2017, 11 - 17 Uhr
Karl Rahner Akademie, Jabachstraße 4-8, 50676 Köln

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Stichwort: „atomwaffenfrei“
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