Papst ruft zur Verringerung von Atomwaffen auf
Papst Benedikt XVI. hat zur Feier des Weltfriedenstages zur Wiederaufnahme der Verhandlungen über die Verringerung der Atomwaffen aufgerufen.
"In solch schwierigen Zeiten ist wirklich die Mobilisierung aller Menschen guten Willens notwendig, um zu konkreten Vereinbarungen im Hinblick auf eine wirkungsvolle Entmilitarisierung vor allem im Bereich der Nuklearwaffen zu kommen. In dieser Phase, da der Prozess der nuklearen Nonproliferation nicht von der Stelle kommt, fühle ich mich verpflichtet, die Autoritäten dazu aufzurufen, die Verhandlungen für eine fortschreitende und vereinbarte Abrüstung der vorhandenen Nuklearwaffen mit festerer Entschlossenheit wieder aufzunehmen. Indem ich diesen Appell erneuere, weiß ich, daß ich damit den gemeinsamen Wunsch all derer zum Ausdruck bringe, denen die Zukunft der Menschheit am Herzen liegt.", äußerte das Kirchenoberhaupt in einer am Dienstag veröffentlichten Botschaft anlässlich des Weltfriedenstages, den die römisch-katholische Kirche am 1. Januar begeht.
Das Kirchenoberhaupt plädierte zudem für eine Veränderung der Konsumstandards der Industriestaaten und rief auf, in alternative Energiequellen zu investieren, ohne die ärmsten Staaten dazu zu zwingen, "Energievorräte für ein Butterbrot zu verkaufen".
Botschaft zur Feier des Weltfriedenstages
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