27.05.2008
„Die Abschaffung der Atomwaffen ist die beste Sicherheitspolitik!“
Die Veranstaltung zum Thema „Die NATO und die zukünftige Rolle der Atomwaffen“ erfuhr mit ca. 40 Teilnehmern eine durchweg positive Resonanz. Internationale Experten wie Hans M. Kristensen, Mitglied der Federation of American Scientists und Martin Butcher vom britischen Acronym Institute gaben einen kritischen Überblick der NATO-Nuklearpolitik. Pol D’Huyvetter, Koordinator der Kampagne Vision 2020 für die Mayors for Peace (Bürgermeister für den Frieden), diskutierte die Handlungsmöglichkeiten der Zivilgesellschaft.
01.05.2008
Stillschweigende Teilhabe
Interview mit Elke Koller über die letzten Atomsprengköpfe in Deutschland
Auch wenn manche längst bekannt sein dürften, bei einigen Tatsachen ist es mehr als lohnenswert, noch einmal nachzufragen, nachzuhaken. Denn es kommt oft Überraschendes ans Tageslicht, zuweilen auch Erschreckendes, und manchmal handelt es sich dabei um Atomsprengköpfe. Es sind die einzigen von ehemals 150, die in Deutschland verblieben sind, und sie lagern in dem beschaulichen Örtchen Büchel in der Südeifel, rund 100 Kilometer südlich von Köln, zwischen Koblenz und Trier und malerischen Maaren.
09.04.2008
Regionaler Atomkrieg könnte weltweit eine Milliarde Menschen das Leben kosten
Ernteverlust und Hungersnöte durch mehrjährigen Klimawandel
Nach einem regional begrenzten nuklearen Schlagabtausch mit 100 Atomwaffen der Stärke der Hiroshima-Bombe würde die mittlere Temperatur auf der Erdatmosphäre um 1.25 ºC sinken. Das hätte globale Ernteverluste und Hungersnöte zur Folge. Dieses bereits seit 2007 bekannte Szenario wurde durch eine jüngst veröffentlichte US-Studie vom Labor für Atmosphären- und Weltraumphysik der Universität von Colorado präzisiert.
14.03.2008
KünstlerInnen für ein atomwaffenfreies Deutschland
Zur Mobilisierung auf die Aktionen Ende August in Büchel und dabei insbesondere zur Organisation von Bussen für die Großaktion am 30. August wurde eine Ausschreibung für KünstlerInnen initiiert. Wir werden deutschlandweit Künstlerinnen und Künstler anfragen, eine Arbeit zur Unterstützung der Kampagne zu schaffen. Helfen Sie auch mit durch Kontaktaufnahme zu befreundeten oder bekannten KünstlerInnen.
01.03.2008
Bildungsposter "Atomwaffen in Europa"
Bericht über Bildungsprojekt
Das erste Produkt des Projektes "Atomwaffenpolitik: lernen - erfahren - mitgestalten" ist im Druck! Das Bildungsposter "Atomwaffen in Europa", das in Zusammenarbeit mit dem Jugendnetzwerk BANg entstand, ist ab Anfang März erhältlich und ab sofort auf der neuen Projekt-Internetseite zu bestellen. Dort wird das Poster mit seinen Beiblättern auch bereits etwas genauer vorgestellt.
25.02.2008
Deutsche Kommission Justitia et Pax fordert Überwindung der nuklearen Abschreckung
Bericht über Kommissionserklärung
Die Deutsche Kommission Justitia et Pax, die sich im Auftrag der Deutschen Bischofskonferenz mit friedens- und sicherheitspolitischen Fragen befasst, hat mit der Erklärung "Die Überwindung nuklearer Abschreckung - ein unaufgebbares Ziel der Friedenspolitik" Überlegungen und Empfehlungen vorgelegt, die zunehmende Bedeutung nuklearer Rüstung und ihre Risiken ernst zu nehmen sowie die politischen Möglichkeiten zur Überwindung der Logik und Dynamik nuklearer Abschreckung zu nutzen.
19.02.2008
Für eine Welt ohne Atomwaffen
Bericht über Abrüstungskampagne
Atomwaffengegner aus aller Welt trafen sich am Wochenende in der Londoner City Hall zur Konferenz »Nuclear Weapon-Free World«. Anlass war das 50-jährige Jubiläum der britischen Organisation »Kampagne für Nukleare Abrüstung« (Campaign for Nuclear Disarmament – CND). Aber die Veranstalter wollten auch das Thema atomare Abrüstung wieder als aktuelle Aufgabe ins internationale Rampenlicht rücken, denn die nukleare Rüstungsschraube dreht sich immer schneller und bedrohlicher.
13.02.2008
Atomwaffenfreie Welt keine Utopie mehr?
Pressebericht
Am Dienstag hat der russische Außenminister Sergej Lawrow auf der UN-Abrüstungskonferenz in Genf das Konzept einer "atomwaffenfreien Welt" unterstützt.
mehr in der russische Zeitung "Nowyje Iswestija"»
01.02.2008
Atombomben in der Eifel
Pressebericht
Deutschland ist mitnichten eine atomwaffenfreie Zone: Im rheinland-pfälzischen Fliegerhorst Büchel in der Eifel üben deutsche Tornado-Piloten weiterhin den Nuklearkrieg. Zwei Jahrzehnte nach Ende des Kalten Krieges halten die USA dort in unterirdischen Bunkern noch rund 20 nukleare Sprengköpfe einsatzbereit.
25.01.2008
Belgiens Verteidigungsminister verrät Atomwaffen-Depot
Pressebericht
Der erst seit Dezember amtierende neue belgische Verteidigungsminister Pieter De Crem ist kräftig in den Fettnapf gestiegen: Bei einer Visite der Luftwaffenbasis Kleine Brogel nahe Antwerpen enthüllte er, dass hier Atomwaffen gelagert seien.
23.01.2008
Rückfall ins "Kalte Krieg"-Denken
IPPNW kritisiert Erstschlagsoption der NATO
Fast unbeachtet von den deutschen Medien hat gestern eine Gruppe von Militärexperten sich für den »präemptiven nuklearen Erstschlag« als Schutz gegen internationalen Terrorismus, politischen Fanatismus und die Verbreitung von Massenvernichtungswaffen ausgesprochen. Die Ärzteorganisation IPPNW verurteilt dies als überkommenes Denken aus den Zeiten des Kalten Krieges.
19.01.2008
"Jeder kann einen Beitrag leisten"
Vortrag über Gefahren von Atomwaffen
In seinem Vortrag im Fachbereich Medizin klärte der Australier Dr. Bill Williams von ICAN (International Campaign to Abolish Nuclear Weapons) über die Gefahren auf und warb für ein Engagement im globalen Netzwerk für die Abrüstung.
15.01.2008
Kissinger, Schultz, Perry und Nunn plädieren erneut für atomwaffenfreie Welt
Pressebericht - Wall Street Journal
Henry Kissinger, William Perry, Sam Nunn und George Schultz haben am 15. Januar 2008 erneut im Wall St. Journal einen Meinungsartikel veröffentlicht, in dem sie für eine atomwaffenfreie Welt plädieren. Aufbauend auf dem Artikel von Januar 2007 nennt die Gruppe zusätzlich namhafte Persönlichkeiten in der US-amerikanischen politischen Klasse, die diese Vision mit ihnen teilen.
15.12.2007
Große Anfrage zur „Zukunft der nuklearen Abrüstung“
Bündnis 90/Die Grünen
Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen hat diese Woche eine Große Anfrage zur „Zukunft der nuklearen Abrüstung“ verabschiedet und eingereicht. Sie wird (in korrigierter Form) vermutlich erst nach Weihnachten als Bundestagsdrucksache abrufbar sein. Die Bundesregierung hat formal 6 Monate Zeit, die mehr als 140 Fragen zu beantworten. 16 Fragen (67-82) behandeln der Nukleare Teilhabe und Atomwaffen in Deutschland.
08.12.2007
Mutlanger Manifest
Der Bürgermeister von Mutlangen Peter Seyfried (CDU), der Oberbürgermeister von Schwäbisch Gmünd Wolfgang Leidig (SPD) und der Landrat des Ostalbkreises Klaus Pavel (CDU) haben den INF-Vertrag im Mutlanger Manifest gewürdigt. Sie fordern in darin, den Erhalt des Abrüstungsvertrages und weitergehend den Abzug der letzen US-Atomwaffen aus Deutschland. Für das Mutlanger Manifest werden weitere Unterstützer gesucht, es wird im April in die Verhandlungen zum Atomwaffensperrvertrag in Genf eingebracht.
09.12.2007
Europäische BürgermeisterInnen fordern den Abzug von US-Atomwaffen
Presseinfo von "Mayors for Peace"
Am 8. Dezember 2007, dem 20 Jahrestag der Unterzeichnung des INF-Vertrages, veröffentlichten Zeitungen europaweit den Aufruf von sieben europäischen BürgermeisterInnen. In ihm fordern sie die USA dazu auf, die in ihren Gemeinden stationierten Atomwaffen abzuziehen.
13.10.2007
Deutsche BürgermeisterInnen für den Frieden
Bericht vom "Mayors for Peace"-Treffen
Die TeilnehmerInnen am 3. Treffen der BürgermeisterInnen für den Frieden in Hannover beschlossen einstimmig, die Kampagne „unsere zukunft – atomwaffenfrei“ zu unterstützen und den Abzug aller Atomwaffen aus Deutschland zu fordern. Darüber hinaus forderten sie von der Bundesregierung: „Keine Mitarbeit an der Planung und dem Einsatz von Atomwaffen.“
12.10.2007
BürgermeisterInnen unterstützen Kampagne
Bericht vom Bürgermeistertreffen, Hannover
Die TeilnehmerInnen beschlossen einstimmig, die Kampagne "unsere zukunft - atomwaffenfrei" zu unterstützen und den Abzug aller Atomwaffen aus Deutschland zu fordern. Darüber hinaus forderten sie von der Bundesregierung: "Keine Mitarbeit an der Planung und dem Einsatz von Atomwaffen."
02.09.2007
Klares OB-Nein zu Atomwaffen
Pressebericht aus Gera
Geras Oberbürgermeister Dr. Norbert Vornehm fand zum Weltfriedenstag am Samstag klare Worte für die Forderung nach verbindlicher Einhaltung des Atomwaffensperrvertrages, nach Fortsetzung von Verhandlungen zur atomaren Abrüstung und deren Kontrolle, nach einem Verbot anderer Massenvernichtungswaffen und nuklearer Materialien.
31.08.2007
Geheimakte Atombomben
Pressebericht
Obwohl sich die Bundesrepublik für die weltweite atomare Abrüstung einsetzt, lagern Nuklearbomben in Deutschland. Die Waffen, die den USA gehören, sollten einst gegen russische Panzerarmeen zum Einsatz kommen. Zwar ist der Kalte Krieg längst vorbei, doch die CDU will weiterhin nicht auf die Atombomben verzichten. Bundeswehrpiloten trainieren regelmäßig ihren Abwurf. Inoffiziell – denn offiziell ist die Existenz der nuklearen Waffen Geheimsache und Chris Humbs und Kay Walter durften eigentlich nichts erfahren.
06.08.2007
Glockenläuten für die Opfer von Hiroshima
Bericht vom Hiroshima-Gedenktag
Mit dem symbolischen Läuten der Weltfriedensglocke im Berliner Volkspark Friedrichshain ist am 6. August an den Abwurf der Atombomben auf die japanischen Städte Hiroshima und Nagasaki vor 62 Jahren erinnert worden. Im Zentrum der Gedenkveranstaltung der atomkritischen Ärzteorganisation IPPNW und des Berliner Stadtbezirks Friedrichshain-Kreuzberg stand die Verlesung einer Grußbotschaft aus Hiroshima und das Rezitieren von Gedichten aus der Feder von Überlebenden des Angriffs.
04.08.2007
„Es ist ein ganz wichtiges Zeichen, dass sich Städte für den Frieden engagieren“
Bericht von Radtour
In seiner ersten öffentlichen Amtshandlung als neuer Mannheimer Oberbürger meister würdigte Dr. Peter Kurz den Einsatz der RadlerInnen für atomare Abrüstung. Er wies darauf hin, dass Mannheim Mitglied bei den Mayors for Peace ist und er sich auch persönlich dort engagieren werde.
30.06.2007
Kammerchor „Credo“ aus der Ukraine singt
Bericht vom Hiroshima-Konzert
Der Erlös des Hiroshima-Konzertes in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche in Berlin am 5. August 2007 kommt die Kampagne „unsere zukunft – atomwaffenfrei“ zugute. Hiroshimas Bürgermeister Tadatoshi Akiba und Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit schrieben Grußworte. Der mehrfach preisgekrönte Kammerchor „Credo“ sangen russische und ukrainische geistliche Chormusik des 17. bis 20. Jahrhunderts und die aus Hiroshima stammende Dichterin Chihoko Nakata las Gedichte vor.
09.05.2007
License to disarm!
Bericht aus Wien
Eine Gruppen von 20 Jugendlichen zwischen 16 und 25 Jahren nahmen vom 27. April bis 8. Mai an der Studien- und Aktionsreise "License to Disarm 007" teil, die sie selbst organisierten und gestalteten. Sie nahmen teil an der Vorbereitungskonferenz zur Überprüfungskonferenz des Atomwaffensperrvertrages in der UNO in Wien. Sie führten Gespräche mit DiplomatInnen und Abgeordneten und gestalteten verschiedene Aktionen und Projekte.
Große Anfrage als pdf-Datei»
Mutlanger Manifest»
Rede von OB Dr. Norbert Vornehm



