Debatten, Beschlüsse und Anträge
08.04.2011
SPD wirft Westerwelle vollmündige Ankündigungen ohne Umsetzung vor
Debatte im Bundestag zur Abrüstung und Rüstungskontrolle
Am Anfang der Bundestagsdebatte kam überraschenderweise Michael Groschek, Generalsekretär der SPD in NRW zum Rednerpult und attackierte Bundesaußenminister Westerwelle für sein "zwergenhaftes Verhalten" nach seinen "vollmündigen Ankündigungen". Agnes Malcak (Bündnis 90/Die Grünen) erinnerte Westerwelle auch daran, dass ein Beschluss des Bundestages "keine unverbindliche Handlungsempfehlung" sei. Uta Zapf (SPD) sagte, die Bundesregierung habe "einen Rückzieher gemacht". Diese Aussagen bezogen sich auf den Abzug der Atomwaffen aus Deutschland.
26.03.2010
Einmalig: Gemeinsamer Antrag zur atomare Abrüstung
Zu Beginn der Plenarsitzung am 26.03.2010 stand eine Debatte über Abrüstungspolitik und Rüstungskontrolle auf der Agenda des Bundestages: Grundlage der Beratung ist zum einen der Jahresabrüstungsbericht 2009 der Bundesregierung. CDU/CSU, SPD und FDP und Bündnis 90/Die Grünen fordern in einer interfraktionellen Vorlage, Deutschland müsse deutliche Zeichen für eine Welt frei von Atomwaffen setzen (17/1159).
27.08.2008
Abzug von Atomwaffen vor dem Hintergrund aktueller Demonstrationen in Büchel
Aktuelle Stunde im Landtag Rheinland-Pfalz
Im Landtag von Rheinlandpfalz wurde über Atomwaffen und die Büchelaktionen auf Antrag der SPD-Fraktion (Drucksache 15/2562) debattiert. Wolfgang Schlupp-Hauck kommentiert: "Bedauerlich ist, dass die Go-In Aktionen, der Zivile Ungehorsam mit Gewalt und als undemokratisch gleichgesetzt werden. Kritik an der Bundeswehr wird keine geäußert. In der Diskussion um die nukleare Teilhabe wird die Gehheimhaltungspolitik um die Atomwaffen akzeptiert, deren Abzug von SPD und FDP allgemein gefordert, der Standort Büchel als Arbeitgeber gepriesen und die Auslandseinsätze als Friedensdienst klassifiziert."
25.06.2008
Aktuelle Stunde nimmt Bezug auf Sicherheit des Atomwaffenlagers Büchel
Erster Zusatztagesordnungspunkt der Aktuellen Stunde am 25.06. war die Haltung der Bundesregierung zu dem Bericht der US-Luftwaffe über Sicherheitlücken bei den US-Atomwaffenlagern in Deutschland und Europa.
25.06.2008
Antrag zum Abzug der Atomwaffen aus Deutschland
Bündnis 90/Die Grünen
Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen stellte einen Antrag mit dem Titel "Für eine atomwaffenfreie Zukunft - Atomwaffen aus Deutschland abziehen"
25.06.2008
Antwort auf die Große Anfrage zur "Zukunft der nuklearen Abrüstung"
Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen reichten im Dezember 2007 eine Große Anfrage zur "Zukunft der nuklearen Abrüstung" ein. Die Bundesregierung nahm sich ein halbes Jahr Zeit, die 142 Fragen der Fraktion zu beantworten. Die Fragen 67-82 behandeln die nukleare Teilhabe und Atomwaffen in Deutschland.
15.12.2007
Große Anfrage zur „Zukunft der nuklearen Abrüstung“
Bündnis 90/Die Grünen
Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen hat diese Woche eine Große Anfrage zur „Zukunft der nuklearen Abrüstung“ verabschiedet und eingereicht. Sie wird (in korrigierter Form) vermutlich erst nach Weihnachten als Bundestagsdrucksache abrufbar sein. Die Bundesregierung hat formal 6 Monate Zeit, die mehr als 140 Fragen zu beantworten. 16 Fragen (67-82) behandeln der Nukleare Teilhabe und Atomwaffen in Deutschland.
27.11.2007
Bundesparteitag der Grünen beschließt:
Abrüstung braucht Bewegung
Die Grünen wollen ein atomwaffenfreies Deutschland. Nur wer selbst bereit ist, ohne nuklearen "Schutzschirm" zu leben, kann andere glaubhaft davon überzeugen, auf eine nukleare Option zu verzichten. Die andauernde Lagerung von US-Waffen in Deutschland und die Übungen von Atomwaffeneinsätzen durch deutsche Flugzeuge beschädigen die Glaubwürdigkeit des deutschen Eintretens für nukleare Nichtverbreitung.
27.11.2007
Bundesparteitag der Grünen beschließt:
Abrüstung braucht Bewegung
Die Grünen wollen ein atomwaffenfreies Deutschland. Nur wer selbst bereit ist, ohne nuklearen "Schutzschirm" zu leben, kann andere glaubhaft davon überzeugen, auf eine nukleare Option zu verzichten. Die andauernde Lagerung von US-Waffen in Deutschland und die Übungen von Atomwaffeneinsätzen durch deutsche Flugzeuge beschädigen die Glaubwürdigkeit des deutschen Eintretens für nukleare Nichtverbreitung.
18.10.2006
Für eine Wiederbelebung des nuklearen Abrüstungsprozesses
Antrag der Bündnis 90/Die Grünen 16/3011
In dem Antrag "Für eine Wiederbelebung des nuklearen Abrüstungsprozesses im Rahmen der deutschen EU- und G8-Präsidentschaften" wurde u.a. vom Bundestag gefordert, baldmöglichst einen Bericht vorzulegen aus dem hervorgeht, wie die Bundesregierung national und international die einzelnen Empfehlungen des Blix-Berichtes umzusetzen und zu unterstützen gedenkt. Über den Antrag wurde nicht abgestimmt, er wurde in die Ausschussberatung überwiesen.
14.03.2006
Abrüstung der taktischen Atomwaffen vorantreiben
US-Atomwaffen aus Deutschland und Europa vollständig abziehen
Am 10. März 2006 behandelte der Deutsche Bundestag zwei Anträge, in denen der Abzug der US-amerikanischen Atomwaffen von deutschem Boden sowie die Beendigung der atomaren Teilhabe der Bundeswehr gefordert werden. Antrag 1 stammt von der der Fraktion DIE LINKE und wurde bereits am 25. Januar 2006 eingebracht (siehe unten). Antrag 2 wurde am 7. März 2006 von der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN eingebracht.
25.01.2006
Abzug der Atomwaffen aus Deutschland
Antrag der Linken Fraktion 16/448
Die Linksfraktion fordert die Bundesregierung auf, Flugzeuge und Piloten der Bundeswehr nicht mehr für Einsätze mit Atomwaffen bereitzustellen und die Vorbereitung auf solche Einsätze zu beenden. Der US-Regierung soll die Bundesregierung mitteilen, dass Deutschland jegliche Stationierung von Atomwaffen auf ihrem Territorium ablehnt und alle Atomwaffen umgehend anzuziehen sind.
Glaubwürdigkeit des nuklearen Nichtverbreitungsregimes stärken
US-Nuklearwaffen aus Deutschland abziehen
Die FDP fordert den Abzug der amerikanischen Nuklearwaffen aus Deutschland. In einem Bundestagsantrag anlässlich der Anfang Mai in New York stattfindenden Konferenz zum Atomwaffensperrvertrag monieren die Liberalen zudem, dass die Bundeswehr noch immer an den Vorbereitungen zu einem Einsatz solcher US-Bomben beteiligt ist. Im rheinland-pfälzischen Büchel üben deutsche Tornado-Piloten den Nuklearkrieg.
07.07.2004
Zur Weiterbeteiligung an der nuklearen Teilhabe
Schriftliche Frage und Antwort
Frage von Peter Bleser (CDU): Will sich die Bundesregierung auch über das Jahr 2006 hinaus mit einem Tornado-Geschwader am NATO-Nuklearwaffen-Kontingent beteiligen, und könnte diese Beteiligung auch mit Kampfjets vom Typ Eurofighter gewährleistet
werden?
Antwort von Walter Kolbow, parlamentarischer Staatssekretär für Verteidigung: Die Bundeswehr wird auch weiterhin die Fähigkeit der Bundesrepublik Deutschland zur nuklearen Teilhabe als besonderen Ausdruck der Bündnissolidarität sicherstellen und damit einen Beitrag zum Schutz des Bündnisses leisten. Diese Aufgabe wird auch über das Jahr 2006 hinaus wahrgenommen werden. Es ist nicht geplant und es werden auch keine Vorkehrungen getroffen, das Waffensystem Eurofighter für einen Einsatz mit Nuklearwaffen zu befähigen.
Anträge 17. Wahlperiode
- 17/3681 - BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN: Die Nato muss abrüsten, 10.11.2010
- 17/1159 CDU/CSU, SPD, FDP, Bündnis 90/Die Grünen: Deutschland muss deutliche Zeichen für eine Welt frei von Atomwaffen setzen, 24.03.2010
- 17/242 SPD: Deutschland muss deutliche Zeichen für eine Welt frei von Atomwaffen setzen, 15.12.2009
- 17/116 - DIE LINKE.: Atomwaffen unverzüglich aus Deutschland abziehen, 02.12.2009
- 17/122 - BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN: Deutschland atomwaffenfrei - Bei der Abrüstung der Atomwaffen vorangehen, 02.12.2009
Bundestagsdebatten 17. Wahlperiode
Debatte am 26.03.2010
Plenarprotokoll von 26.03.2010
Redebeitrag vom Aussenminister Guido Westerwelle (FDP)
Redebeitrag von Uta Zapf (SPD)
Redebeitrag von Roderich Kiesewetter (CDU)
Redebeitrag von Inge Höger (Die Linke)
Redebeitrag von Agnes Malczak (Bündnis 90/Die Grünen)
Redebeitrag von Elke Hoff (FDP)
Redebeitrag von Rolf Mützenich (SPD)
Redebeitrag von Reinhard Brandl (CSU)
Redebeitrag von Jan van Aken (Die Linke)
Redebeitrag von Philipp Mißfelder (CDU)
Debatte am 3. Dezember 2009:
Plenarprotokoll von 3. Dezember 2009, siehe TO 6a und b, S.646
Redebeitrag von Wolfgang Gehrke (Die Linke)
Redebeitrag von Roderich Kiesewetter (CDU)
Redebeitrag von Uta Zapf (SPD)
Redebeitrag von Elke Hoff (FDP)
Redebeitrag von Agnes Malczak (Bündnis 90/Die Grünen)
Redebeitrag von Dr. Karl Lamers (CDU)
Anträge 16. Wahlperiode
- 16/12684 DIE LINKE: Keine Atomwaffen in Deutschland, 22.04.2009
- 16/12667 FDP: Für einen Abzug der in Deutschland noch verbliebenen Atomwaffen, 22.04.2009
- 16/12686 BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN: Initiative für eine atomwaffenfreie Welt unterstützen - Atomwaffen aus Deutschland abziehen, 21.04.2009
- 16/12325 Beschlussempfehlung und Bericht zum Antrag von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN 16/9799, 18. März 2009
- 16/9799 BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN: Für eine atomwaffenfreie Welt - Atomwaffen aus Deutschland abziehen, 25.06.2008
Bundestagsdebatten 16. Wahlperiode
Namentliche Abstimmung der Anträge zur Bundestagsdebatte am 24.04.2009
Plenarprotokoll der Bundestagsdebatte am 24.04.2009
Rede von Aussenminister Frank-Walter Steinmeier, 24.04.2009
Rede von Gregor Gysi, DIE LINKE, 24.04.2009
Rede von Werner Hoyer in YouTube, 24.04.2009
Plenarprotokoll der Bundestagsdebatte, 30.01.2009
Plenarprotokoll der Aktuellen Stunde im Bundestag am 25.06.2008
Sitzungsprotokoll»
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Antrag als pdf-Datei »
Antwort der Bunderegierung als pdf-Datei »
Große Anfrage als pdf-Datei»
Der Beschluss der Bundesparteitag als pdf-Datei
Antrag als pdf-Datei
Antrag der Bündnis 90/Die Grünen 16/819»
Antrag als pdf-Datei
Antrag der FDP 15/5257»


