11.03.2008

Martin Burkert, MdB

SPD, Nürnberg Süd

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich trete für einen Abzug sämtlicher Atomsprengköpfe, die auf deutschem Boden lagern, ein. Das ist auch ein Ziel sozialdemokratischer Außenpolitik. So heißt es in unserem Grundsatzprogramm, das im Oktober des vergangenen Jahres in Hamburg verabschiedet wurde, dass die Urananreicherung unter internationale Kontrolle gestellt werden muss. Wir setzen uns dafür ein, eine internationale rechtsverbindliche Ächtung des Einsatzes von Atomwaffen durchzusetzen. Unser Ziel bleibt eine atomwaffenfreie Welt. Verstärkte Anstrengungen widmen wir der Begrenzung und Kontrolle konventioneller Rüstungsgüter. Gerade bei der Abrüstung setzen wir darauf, bestehende multilaterale Verträge zu stärken und auszubauen. Produktion und Export von Landminen und Streubomben müssen verboten werden. Wir werden auch künftig sicherstellen, dass Deutschland Herstellung, Besitz und Anwendung von Massenvernichtungswaffen nicht anstrebt.

Mit freundlichen Grüßen

Martin Burkert 

Das Hamburger Programm als  pdf-Datei »
(angesprochener Absatz in Kapitel 3.1, S.24)

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Legende der Positionen

für den Abzug der US-Atomwaffen
nicht eindeutig
gegen den Abzug der US-Atomwaffen

Dr. Rolf Mützenich, MdB und PNND-Mitglied initierte mit Rene Röspel und VertreterInnen der Friedensbewegung das Appell für eine atomwaffenfreie Welt (6. August 2009)

 Uta Zapf gibt ihre Stimme zur Kampagne als Prominente. Sie erzählt vom Besuch des Atomwaffenstandortes Büchel am 28.08.08. Darüber hinaus ist sie Ko-Vorsitzende des weltweiten Abgeordnetennetzwerks PNND.

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