Antworten der SPD
Namen alphabetisch geordnet
12.09.2005
Ernst Bahr, MdB
SPD, Prignitz - Ostprignitz - Ruppin - Havelland I
"Ich begrüße die Initiative von Bundesverteidigungsminister Peter Struck, der das Thema der nuklearen Teilhabe und die Diskussion in Deutschland auf der Sitzung der Nuklearen Planungsgruppe im Juni des Jahres angesprochen hat."
06.03.2008
Ute Berg, MdB
SPD, Paderborn
"Da mich immer wieder Umfragen von Studierenden, Hochschulen, Journalisten und anderen Organisationen erreichen und ich die Beantwortung all dieser Anfragen zeitlich einfach nicht mehr leisten kann, habe ich mich entschlossen, alle Anfragen gleich zu behandeln und grundsätzlich nicht mehr teilzunehmen."
10.03.2008
Brunhilde Irber, MdB
SPD, Deggendorf

"Ich möchte Ihnen für Ihre Kampagne meine volle Unterstützung zusagen. Ohne Einschränkung trete ich für eine vollständige Abschaffung von Atomwaffen ein und stehe für eine konsequente Stärkung des internationalen Nichtverbreitungsregimes, wie wir es auch im Koalitionsvertrag formuliert haben."
12.03.2008
Anette Kramme, MdB
SPD, WK: Bayreuth

"Ich bin nicht nur für ein atomwaffenfreies Deutschland sondern für eine weltweite Abrüstung. Das Ziel der SPD ist eine atomwaffenfreie Welt. Im aktuellen Hamburger Programm heißt es daher: „Wir treten ein für den Abzug sämtlicher Atomsprengköpfe, die auf deutschem Boden lagern. Wir bekräftigen unser Ziel einer atomwaffenfreien Welt und werben dafür, die Urananreicherung unter internationale Kontrolle zu stellen. Wir setzen uns dafür ein, eine internationale rechtsverbindliche Ächtung des Einsatzes von Atomwaffen durchzusetzen.“"
12.03.2008
Rita Schwarzelühr-Sutter, MdB
SPD, Waldshut

"Die SPD hat sich in ihrem Hamburger Programm im Oktober 2007 eindeutig positioniert. Und zu diesem Beschluss stehe ich, auch vor dem Hintergrund, dass ich mich seit Jahren gegen die sogenannte „friedliche“ Nutzung der Atomkraft engagiere. „Die zunehmende Verbreitung von Massenvernichtungswaffen verlangt eine neue Politik der effektiven Rüstungskontrolle, der Rüstungsbegrenzung und der Abrüstung. Wir treten ein für den Abzug sämtlicher Atomsprengköpfe, die auf deutschem Boden lagern. Wir bekräftigen unser Ziel einer atomwaffenfreien Welt und werben dafür, die Urananreicherung unter internationale Kontrolle zu stellen. Wir setzen uns dafür ein, eine internationale rechtsverbindliche Ächtung des Einsatzes von Atomwaffen durchzusetzen“."
Das Hamburger Programm als
pdf-Datei »
(zitierter Absatz in Kap. 3.1, S.24)
17.03.2008
Christoph Strässer, MdB
SPD, WK: Münster
"Ihre Forderung nach einer atomwaffenfreien Zukunft kann ich nur unterstützen. Gerade als Menschenrechtspolitiker ist es zu wünschen, dass die Planung derartiger Kriegsführung sobald wie möglich der Vergangenheit angehört. Deutschland ist nach dem Abzug der Sprengköpfe aus Ramstein auf dem richtigen Wege und sollte auch als Vermittler international für ein Einhalten der Sperrverträge und gegen eine weitere Ausbreitung der Atomwaffen eintreten."
16.01.2008
Dr. Rainer Tabillion, MdB
SPD, St. Wendel

"...gerne unterstütze ich Ihre Forderungen nach einem Abzug aller Atomwaffen aus Deutschland und der Beendigung der Mitarbeit Deutschlands an der Einsatzplanung."
Dr. Rolf Mützenich, MdB und PNND-Mitglied initierte mit Rene Röspel und VertreterInnen der Friedensbewegung das Appell für eine atomwaffenfreie Welt (6. August 2009)
Uta Zapf gibt ihre Stimme zur Kampagne als Prominente. Sie erzählt vom Besuch des Atomwaffenstandortes Büchel am 28.08.08. Darüber hinaus ist sie Ko-Vorsitzende des weltweiten Abgeordnetennetzwerks PNND.

«Ich persönlich unterstütze zudem die Forderung nach einem Ausstieg Deutschlands aus der Nuklearen Teilhabe. Die Politik der Nuklearen Beteiligung ist eine Konzeption des Kalten Krieges. Europa ist kein Waffendepot, sondern muss ein Friedenskontinent sein. Deswegen sollte unser Ziel auch eine atomwaffenfreie Zone in Europa sein. Deshalb müssen die im rheinland-pfälzischen Büchel stationierten Atomwaffen endlich abgezogen werden. Erst mit dem Abzug der US-Atomwaffen aus ganz Europa verliert auch die Weigerung Russlands, ebenfalls ihre taktischen Atomwaffen zu reduzieren, jede Rechtfertigung.» Antwort bei abgeordnetenwatch
"Selbstverständlich unterstütze auch ich Ihre Forderung für ein atomwaffenfreies Deutschland. Schließlich ist dies ein grundlegendes Ziel sozialdemokratischer Außenpolitik..."
"Ich unterstütze Ihr Anliegen nach einem Abzug aller Atomwaffen aus Deutschland und bin optimistisch, dass es uns - in enger Abstimmung mit unseren NATO-Partnern gelingen wird, dass auch die restlichen noch verbliebenen Sprengköpfe abgezogen werden."

"Der Abzug aller noch verbliebenen Atomwaffen aus Deutschland würde ein ernsthaftes und vorallem glaubwürdiges Signal Deutschlands für nukleare Abrüstung darstellen. Dies wäre auch ein wichtiger Schritt in Richtung des im Koalitionsvertrag festgehaltenen langfristigen Ziels der vollständigen Abschaffung aller Massenvernichtungswaffen und deren Verbreitung."
"Ihre inhaltliche Orientierung unterstütze ich. Wenn Sie sich ein wenig mit meinen Positionen in den vergangenen Jahrzehnten befassen, werden Sie dies schnell erkennen und Ihre Frage erübrigte sich."
"Ich trete für einen Abzug sämtlicher Atomsprengköpfe, die auf deutschem Boden lagern, ein. Das ist auch ein Ziel sozialdemokratischer Außenpolitik. So heißt es in unserem Grundsatzprogramm, das im Oktober des vergangenen Jahres in Hamburg verabschiedet wurde, dass die Urananreicherung unter internationale Kontrolle gestellt werden muss."
"Die Forderung nach Abzug aller Atomwaffen aus Deutschland unterstütze ich selbstverständlich, sie wird von der sozialdemokratischen Partei insgesamt unterstützt, wie in unserem neuen Grundsatzprogramm (S. 24) nachzulesen ist."
"Wer denkt, dass heute die Frage der Verbreitung von Atomwaffen beendet sei, der irrt gewaltig. Heute sind wir Zeugen einer Neuauflage im weltweiten Wettlauf um Nuklearwaffen. In einer globalisierten Welt ist der Handel mit Atomwaffen nahezu unkontrollierbar und stellt für die gesamte Weltbevölkerung eine kaum einzuschätzende Gefahr dar."
"Die zunehmende Verbreitung von Massenvernichtungswaffen verlangt eine neue Politik der effektiven Rüstungskontrolle, der Rüstungsbegrenzung und der Abrüstung. Wir treten ein für den Abzug sämtlicher Atomsprengköpfe, die auf deutschem Boden lagern."

«...Von einigen Hundert Sprengköpfen, die sich auf deutschem Boden befanden, sind also heute nur noch etwa 20 übrig geblieben. Auch ist seit Januar diesen Jahres der US-Luftwaffenstützpunkt Rammstein nach Abziehen von etwa 250 Sprengköpfen geräumt. Also ist davon auszugehen, dass bald, spätestens wie gesagt nach Ausmustern der Tornados, alle restlichen Sprengköpfe dieses Land verlassen haben...»
"Als Mitglied des „Parlamentarischen Netzwerkes für nukleare Abrüstung“ (PNND) setze mich dafür ein, dass nukleare Waffen aus dem internationalen System verbannt werden, so wie es der Atomwaffensperrvertrag der Vereinten Nationen vorsieht."

"Als Sozialdemokratin unterstütze ich Ihr Anliegen, nun auch die letzten verbleibenden Sprengköpfe in Büchel abzuziehen."

"Ich bestätige Ihnen aber gerne, dass auch ich voll und ganz hinter dem entsprechenden Absatz in unserem jüngst in Hamburg verabschiedeten Parteiprogramm stehe, in dem es heißt: "Die zunehmende Verbreitung von Massenvernichtungswaffen verlangt eine neue Politik der effektiven Rüstungskontrolle, der Rüstungsbegrenzung und der Abrüstung. Wir treten ein für den Abzug sämtlicher Atomsprengköpfe, die auf deutschem Boden lagern."

"Gerne unterstütze ich Ihre Forderungen nach einem Abzug aller Atomwaffen aus Deutschland – dafür trete ich ein, seit ich politisch aktiv bin. Das ist auch ein Ziel sozialdemokratischer Außenpolitik."
"Sehr gerne unterstütze ich Ihre Kampagne „unsere Zukunft – atomwaffenfrei“ mit den Forderungen nach einem Abzug aller Atomwaffen aus Deutschland und der Ablehnung der Mitarbeit an der Planung und dem Einsatz von Atomwaffen."
"Vertraglich abgesicherte Nichtverbreitung, Abrüstung und Rüstungskontrolle sind zentrale Anliegen der deutschen Außen- und Sicherheitspolitik. Wir halten an dem langfristigen Ziel der vollständigen Abschaffung aller Massenvernichtungswaffen fest. Wir setzen und für nukleare Abrüstung und die Stärkung des internationalen Nichtverbreitungsregimes ein." (Koalitionsvertrag 2005, S. 159)
«Persönlich habe ich im Deutschen Bundestag und in der Öffentlichkeit mich mehrfach für den Anzug der Atomwaffen und konkrete Abrüstungsschritte ausgesprochen. Leider konnten wir uns darauf nicht mit dem Koalitionspartner verständigen.» Antwort auf unserem Eilbrief zur Bundestagsdebatte am 24.4.09

"Wir treten ein für den Abzug sämtlicher Atomsprengköpfe, die auf deutschem Boden lagern. Wir bekräftigen unser Ziel einer atomwaffenfreien Welt und werben dafür, die Urananreicherung unter internationale Kontrolle zu stellen. Wir setzen uns dafür ein, eine internationale rechtsverbindliche Ächtung des Einsatzes von Atomwaffen durchzusetzen"

"Ich bin Mitglied im 
"Gern unterstütze ich Ihre Initiative für ein atomwaffenfreies Deutschland. Die ungefähr 20 verbliebenen amerikanischen Atomsprengköpfe auf deutschem Boden sind ein Relikt aus der Zeit des Kalten Krieges. Ich plädiere darum für ihre Rückführung in die USA."



