Antworten der FDP
Namen alphabetisch geordnet
18.02.2008
Jörg van Essen, MdB
FDP, Hamm - Unna II

"Was die Existenz und den Verbleib von US-Massenvernichtungswaffen, insbesondere nuklearer Systeme, in Deutschland betrifft, so setzt sich die FDP-Fraktion dafür ein, dass diese Überbleibsel des Kalten Krieges unverzüglich aus Deutschland abgezogen werden. Weder politisch noch militärtaktisch ist deren Verbleib in Deutschland heutzutage noch gerechtfertigt."
06.03.2008
Edmund-Peter Geisen
FDP, Rheinland Pfalz

"Den sofortigen Abzug aller Atomwaffen aus Deutschland kann ich nur unterstützen. Ich habe bereits mehrfach schriftlich den Bundesminister der Verteidigung gebeten, mit den USA über den Abzug aller Atomwaffen aus Deutschland zu verhandeln."
11.03.2008
Dirk Niebel, MdB
FDP, Heidelberg
"Deutschland hat sich verpflichtet, keine Atomwaffen zu besitzen. Dass es noch Atomwaffen der NATO im Land gibt, wissen wahrscheinlich die wenigsten. Ich unterstütze die Forderung nach Abzug aller Atomwaffen in Absprache mit den Bündnispartnern. Unser Entschliessungsantrag, Bundestags-Drucksache Nr. 16/7790, zum Jahresabrüstungsbericht 2006 ist nachzulesen unter http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/16/077/1607790.pdf."
25.08.2005
Gisela Piltz, MdB
FDP, Düsseldorf I
"Insgesamt existieren heute in Deutschland noch 65 Wasserstoffbomben bei denen die sogenannte "Nukleare Teilhabe" besteht. Auch wenn ich den Nato-Doppelbeschluss aus dem Jahr 1979 aus heutiger Sicht für richtig halte, würde ich mir natürlich ein gänzliches Verschwinden aller Atomwaffen – nicht nur auf deutschem Boden – wünschen."

"...Auf Dauer wird die deutsche Glaubwürdigkeit auf dem Feld der nuklearen Abrüstung und Nichtverbreitung aber auch daran gemessen werden, wie wir unsere eigenen nationalen Vertragsverpflichtungen erfüllen. Die Teilhabe an in Deutschland stationierten Atomwaffen, die auf NATO-Verpflichtungen beruht, steht im Widerspruch zu Vertragsverpflichtungen des Atomwaffensperrvertrages."

"Ich unterstütze ihre Ziele voll und ganz und würde für einen sofortigen Abzug aller Atomwaffen aus Deutschland stimmen."
"Nicht nur um die Position der Bundesrepublik in den nuklearen Abrüstungsgesprächen nicht zu konterkarieren, sondern auch aufgrund der Überzeugung, dass nukleare Abrüstung ein Mehr an Sicherheit bedeutet, ist der Abzug aller Atomwaffen aus Deutschland und die Beendigung jeglicher nuklearer Teilhabe von unbedingter Notwendigkeit."
«Die Bundesregierung sollte Gespräche mit unseren Verbündeten in der Nato aufnehmen, damit diese atomaren Sprengköpfe, die nicht nach Deutschland gehören, auch abgezogen werden. Dafür werden wir Liberale auch in Zukunft werben.» Antwort bei abgeordnetenwatch.
Harald Leibrecht gibt seine Stimme zur Kampagne als 


