17.03.2008

Dr. Dagmar Enkelmann

Die Linke, WK: Märkisch-Oderland - Barnim II

Sehr geehrte Frau Hall,
sehr geehrter Herr Russmann,

ich unterstütze in jeder Hinsicht die beiden Forderungen Ihrer Kampagne: den Abzug aller Atomwaffen aus der Bundesrepublik sowie die Beendigung jedweder bundesdeutscher Mitarbeit an der Planung und dem Einsatz von Atomwaffen.

Sie können sicher sein, dass ich wie die gesamte Fraktion DIE LINKE bei einer etwaigen Abstimmung im Bundestag bei diesen Forderungen mit "Ja" stimmen würde.

Solange die Bundesrepublik selbst nicht völlig atomwaffenfrei ist, kann sie sich auch im internationalen Rahmen nicht glaubwürdig für die atomare Abrüstung einsetzen. In diesem Zusammenhang setzt sich die LINKE auch für einen raschen Ausstieg der Bundesrepublik aus der Atomkraft ein. Denn solange für und durch die AKW die Mengen spaltbares Material weiter anwachsen, nimmt auch die Gefahr eines militärischen Missbrauchs zu.

In diese Richtung zielen auch viele parlamentarischen Initiativen, die die Fraktion DIE LINKE in der jetzigen Legislaturperiode eingebracht hat, z.B die Anträge "Abzug der Atomwaffen aus Deutschland" (16/448), "Keine Unterstützung für die indische Atomrüstung" (16/1445), "NATO-Gipfel in Riga für Abrüstungsinitiativen nutzen" (16/3280) oder die beiden Entschließungsanträge zum Jahresabrüstungsbericht 2005 und 2006.

Für Ihre Kampagne wünsche ich Ihnen viel Erfolg.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Dagmar Enkelmann

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 Paul Schäfer, MdB und PNND-Mitglied bei der "Hands-Up!"-Aktion in Kassel, 1. Dezember 2007

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