Antworten der CDU/CSU

Namen alphabetisch geordnet

07.05.2008

Ernst-Reinhard Beck, MdB

CDU, WK: Reutlingen

Bild von Ernst-Reinhard Beck, MdB "Die Reduzierung nuklearer Arsenale ist nur in engster Abstimmung mit unseren Bündnispartnern zum Erfolg zu führen und zwar diskret und ohne politische Scheuklappen. "

 

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13.03.2008

Monika Brüning, MdB

CDU, Hannover-Land I

Monika Brüning, MdB "Deutschland hat sich als Mitglied der NATO zur Nuklearen Teilhabe verpflichtet. Ungeachtet der Tatsache, dass Deutschland frühzeitig auf Produktion, Herstellung und Einsatz nuklearer Waffen verzichtet hat, sichert sich unser Land damit eine Mitsprache bei der Planung des Einsatzes und beim Einsatz von nuklearen Einsatzmitteln durch die NATO."

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10.03.2009

Daniel Caspary, MdEP

CDU, Landesliste Baden-Württemberg, Platz 2

Daniel Caspary, MdEP Ich kenne derzeit keinen Staat, der über Atomwaffen verfügt, der diese Waffen überhaupt einsetzen möchte - von daher erübrigt sich diese Debatte.
Wenn die USA ihre Atomwaffen aus Deutschland abziehen würden, dann würde ich das angesichts der heutigen Sicherheitslage in Europa begrüßen.

03.08.2009

Dr. Stephan Eisel, MdB

CDU, WK Bonn

Stephan Eisel, MdB Zu dem Ziel, die Sicherheit unserer Bürgerinnen und Bürger zu gewährleisten, gehören einerseits die Entschlossenheit zur Abrüstung und andererseits die Bereitschaft zur Aufrechterhaltung der nuklearen Abschreckung, soweit sie erforderlich ist. In diesem Zusammenhang gehört auch die Frage nach dem Abzug möglicherweise noch den Deutschland stationierter taktischer Nuklearwaffen.

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07.03.2009

Roland Gewalt, MdEP

CDU, Landesliste Berlin, Platz 2

Roland Gewalt, MdEP Ich bin der Auffassung, dass ein genereller Verzicht auf nukleare Abschreckung auch nach Ende des Kalten Krieges derzeit nicht möglich ist. Denn noch immer stellen Länder, die im Verdacht stehen entgegen internationaler Übereinkommen den Besitz von Atomwaffen anzustreben, eine potentielle Gefahr für die Staatengemeinschaft dar.

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30.03.2009

Dr. Ingeborg Gräßle; MdEP

CDU, Baden-Württemberg, Listenplatz 5

Ingeborg Gräßle, MdEP "Deutschland hat mit Tornados auf dem Fliegerhorst Büchel echte Atomwaffenträger. Sie werden gegen 2020 verschrottet. Ab diesem Zeitpunkt hat Deutschland dann keine nukleare Teilhabe mehr bei der NATO und damit auch nur noch ein geringes Mitspracherecht."

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06.03.2008

Manfred Grund, MdB

CDU, Eichsfeld - Nordhausen - Unstrut-Hainich-Kreis

Manfred Grund, MdB "Über die grundsätzliche Zielsetzung, die weltweite Abschaffung aller Massenvernichtungswaffen, sind sich alle Fraktionen in diesem Deutschen Bundestage einig. Dazu hat sich Deutschland immer völkerrechtlich verbindlich verpflichtet. Der Nichtverbreitungsvertrag hat bekanntlich die Abschaffung sämtlicher Kernwaffen zum Ziel. Man wird dieses Ziel allerdings nur mit einem schrittweisen Ansatz verwirklichen können."

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02.05.2008

Karl-Theodor Freiherr von Guttenberg, MdB

CSU, WK: Kulmbach

Bild von Karl-Theodor Freiherr von Guttenberg "Nukleare Abrüstung bleibt ein wichtiges Anliegen, bedarf aber einer differenzierten Herangehensweise, die substanzielle Fortschritte auf internationaler Ebene höher bewertet als einseitige Initiativen mit möglicherweise nicht intendierten Kollateralschäden."                     

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09.04.2008

Hartmut Koschyk, MdB

CSU, WK: Bayreuth

Hartmut Koschyk, MdB "Aufgrund der erwähnten Einbindung in den NATO-Rahmen unterliegt die Frage der Stationierung der Atomwaffen der multilateralen Beschlussfassung in den zuständigen Gremien, in erster Linie dem NATO-Rat. Ein einseitiges Aufkündigen der Bündnissolidarität, der die Forderung nach sofortigem Abzug der verbliebenen Atomwaffen aus Deutschland faktisch gleichkäme, würde die Bemühungen der Bundesregierung hinsichtlich eines nachhaltigen Abbaus der Atomarsenale entscheidend schwächen."

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11.06.2008

Eduard Lintner, MdB

CSU, WK:Bad Kissingen

Eduard Lintner, MdB  "Im Rahmen der Nuklearen Teilhabe kann Deutschland auch heute noch seine nationalen Interessen gewährleisten und sein Mitspracherecht in allen wichtigen Planungsgremien der NATO wahren, was ohne die Teilhabe nicht oder nur äußerst schwierig möglich wäre."

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30.08.2005

Hildegard Müller, MdB

CDU, Düsseldorf I

Hildegard Müller, MdB "...Es ist aber auch nicht zu leugnen, dass sie für manche Staaten und deren Bevölkerung – ganz im Sinne der Abschreckung des "Kalten Krieges" – immer noch als ein Element Ihrer Verteidigungsstrategie angesehen werden, um Angriffe auf ihr Land zu verhindern (z.B. Israel). Eine alleinige Initiative zur Ächtung von Nuklearwaffen, wird daran nichts ändern. Dies erfordert weit mehr sicherheitspolitische Initiative."

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27.03.2008

Monika Grütters, MdB

CDU, WK: Berlin Marzahn - Hellersdorf

Monika Grütters, MdB "Einseitige Aufkündigungen von Vereinbarungen sind in einer auf Konsens und Solidarität angelegten NATO nicht möglich. Veränderungen der Politik bedürfen eines langwierigen Konsultations- und Abstimmungsprozesses und letztlich einer einvernehmlichen Regelung im NATO-Rat. Der jetzt erreichte Zustand ist das Ergebnis erfolgreicher Verhandlungen, was ein Blick auf die Historie zeigt."

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20.03.2008

Dr. Joachim Pfeiffer, MdB

CDU, WK: Waiblingen

Joachim Pfeiffer, MdB "Deutschlands Sicherheit ist untrennbar mit der politischen Entwicklung in Europa und in der Welt verbunden. Damit Deutschland zur Abschreckung des terroristischen Einsatzes der Atombombe einen Beitrag leistet, stimme ich dem Verbleib amerikanischer Atomwaffen auf deutschem Boden zu."

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18.04.2008

Christian Ruck, MdB

CSU, WK: Augsburg-Stadt

Christian Ruck, MdB "Ich mache Sie darauf aufmerksam, dass der parlamentarische Geschäftsführer der CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag, Hartmut Koschyk, bereits auf Ihre Anfrage geantwortet hat und dabei explizit darauf hinwies, dass er auch im Namen aller Kolleginnen und Kollegen der CSU-Landesgruppe schrieb. Dr. Ruck ist Mitglied dieser Landesgruppe. Haben Sie also bitte Nachsicht, dass wir von einer eigenen Antwort absehen."

22.07.2008

Christian Schmidt

CSU, WK: Fürth/Neustadt

"Die Bundesrepublik Deutschland hat völkerrechtlich bereits vor mehreren Jahrzehnten verbindlich auf den Erwerb, Besitz und die Verfügungsgewalt von oder über Nuklearwaffen verzichtet. Dieser Verzicht wurde im „2+4-Vertrag“ am 12. September 1990 für das vereinte Deutschland nochmals rechtsverbindlich bestätigt."

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06.03.2008

Horst Seehofer, MdB

CSU, Bundesminister für Ernährung, Landwirtschaft, Ingolstadt

Horst Seehofer, MdB " Im Namen des Bundesministers Horst Seehofer bedanken wir uns für Ihr Schreiben vom 05. März 2008. Aus zeitlichen Gründen ist es uns eine Stellungnahme leider nicht möglich."

13.03.2008

Bernd Siebert, MdB

CDU, Schwalm-Eder

Bernd Siebert, MdB "Nach Ende des Kalten Krieges wurde das Gros der Atomwaffen abgezogen und die Zahl der in Europa gelagerten US-Nuklearwaffen sank bis 1992 auf Ca. 700. Ende 2000 autorisierte US-Präsident Clinton noch die Stationierung von 480 Nuklearwaffen in Europa, 170 davon in Deutschland. Mit dem Abzug der in Ramstein gelagerten Waffen reduziert sich der Bestand auf den' Flugplatz Büchel. Wir sind zuversichtlich, auch zu Büchel alsbald eine Lösung im NATO-Rahmen zu finden."

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14.03.2008

Volkmar Vogel, MdB

CDU, Greiz - Altenburger Land

Volkmar Vogel, MdB "Einseitige Aufkündigungen von Vereinbarungen sind in einer auf Konsens und Solidarität angelegten NATO nicht möglich. Veränderungen der Politik bedürfen eines langwierigen Konsultations- und Abstimmungsprozesses und letztlich einer einvernehmlichen Regelung im NATO-Rat. Der jetzt erreichte Zustand ist das Ergebnis erfolgreicher Verhandlungen, was ein Blick auf die Historie zeigt."

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