Das „Mutlanger Manifest“

bei den Vereinten Nationen in Genf

[18.04.2018] 

Am Sonntag ist es soweit: unsere Delegation wird sich in Genf zusammenfinden! Denn auch in diesem Jahr werden vom 23. April bis zum 4. Mai VertreterInnen der Vertragsstaaten des Atomwaffensperrvertrages in Genf tagen. Die Tagung dient zur Vorbereitung für die Konferenz zur Überprüfung des Atomwaffensperrvertrages in zwei Jahren.

Wir sind mit dabei, um bei den den Vereinten Nationen in Genf das „Mutlanger Manifest“ zu präsentieren. Es erinnert an den Abzug der Atomwaffen aus Mutlangen vor fast 30 Jahren und ist somit Symbol nuklearer Abrüstung. Es warnt außerdem vor den aktuellen Gefahren, die von der nuklearen Aufrüstung ausgehen.

Unsere Gruppe besteht aus engagierten StudentInnen und FriedensaktivistInnen verschiedener Organisationen und Initiativen. Wir bekommen die Möglichkeit das diplomatische Geschehen zu beobachten, an einer Vielzahl von Workshops und Vorträgen teilzunehmen und mit einem Redebeitrag und einem Workshop zum „Mutlanger Manifest“ selbst zum Programm beizutragen.

Organisiert und getragen wird die Delegation von der „Friedenswerkstatt Mutlangen“ und dem „Internationalen Versöhnungsbund“. Unterstützung gibt es außerdem von der Organisation „Ohne Rüstung Leben“.
Zusammen mit dem Leiter unserer Delegation, Wolfgang Schlupp-Hauck, wollen wir auf der Konferenz für die Einhaltung des bestehenden Vertrages und der Teilnahme aller Staaten am neuen Atomwaffenverbotsvertrag einstehen. Die Präsentation des „Mutlanger Manifests“, das im letzten Jahr von VertreterInnen der Friedensbewegung und den „Mayors of Peace“ unterzeichnet wurde, leistet dazu einen wichtigen Beitrag.

Ein Höhepunkt der Reise wird unsere Aktion zum Konferenzauftakt am Montagmorgen vor dem UN-Gebäude. Am Dienstag wird es dann einen Workshop zum „Mutlanger Manifest“ geben, an der auch der deutsche Botschafter teilnehmen wird. Am Mittwoch werden die zwei Mitglieder unserer Delegation, Wolfgang Schlupp-Hauck (Friedenswerkstatt Mutlangen) und Jessica Britsch (DFG-VK) zusammen vor den Vertreterinnen und Vertretern der Vorbereitungskonferenz sprechen.

Uns alle erwarten spannende Tage von denen wir natürlich während und nach unserer Reise berichten werden!

Kathi Müller (DFG-VK, Netzwerk Friedenskooperative)

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