Die Proteste in Büchel gehen auch 2019 weiter
Die Proteste in Büchel gehen auch 2019 weiter

„Und wieder gelangen AktivistInnen auf Atombunker"

Resümee der 20 Protestwochen in Büchel

Im dritten Jahr in Folge (seit 2016) - wieder vom 26. März bis zum 9. August - mahnten, protestierten, blockierten diesmal über 2000 Menschen aus ca. 50 Friedensgruppen- und Organisationen mit und ohne zivilem Ungehorsam am und im Atomwaffen-Stützpunkt Büchel (siehe Teilnehmende-Aufzählung am Textende). Unsere Aktionspräsenz stand in diesem Jahr im Sternenlicht des Friedensnobelpreises, den auch wir als Teil des ICAN (International Campaign to Abolish Nukes) -Netzwerkes miterhalten haben. Die rheinland-pfälzischen Medien berichteten gleich zu unserem Auftakt und auch zum Ostermarsch spürbar ausführlicher über unser Ansinnen.

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Spar Dir den Atomkrieg!

Atomwaffen - Ein Bombengeschäft

Auch deutsche Banken investieren in Atomwaffen

Vor etwas mehr als einem Jahr wurde der Atomwaffenverbotsvertrag von einer überwältigenden Mehrheit der Staatengemeinschaft verabschiedet. Zwar wird es mit dem Inkrafttreten des Vertrags noch etwas dauern – Expert*innen rechnen damit, dass es Ende 2019 soweit sein könnte – doch zeigt der Vertrag schon jetzt Wirkung. Denn seit seiner Verabschiedung hat sich im Finanzsektor einiges getan. Das fanden die Herausgeber*innen der Studie „Don’t Bank on the Bomb“ heraus.

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Foto: Udo Leuschner
Heute vor 35 Jahren: Menschenkette von Stuttgart nach Neu-Ulm

Menschenkette zwischen Stuttgart und Neu-Ulm

Heute vor 35 Jahren

Vor 35 Jahren fanden bundesweit verschiedene Aktionen der Friedensbewegung gegen die Stationierung von Pershing II und Cruise Missiles statt. Der Höhepunkt: die 108 km lange Menschenkette zwischen Stuttgart und Neu-Ulm an der sich zwischen 300.000 und 400.000 Menschen beteiligten. Anlässlich des historischen Jahrestages bloggt Pauline, Praktikantin beim Netzwerk Friedenskooperative.

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Nur für kurze Zeit: Friedensaktivist hinter Gittern
Nur für kurze Zeit: Friedensaktivist hinter Gittern

Atomwaffengegner wird ins Gefängnis gesperrt

...und 259 Menschen kaufen ihn nach 7 Tagen frei

"Am 9. August 2016, dem 71. Jahrestag des Atombombenabwurfs auf Nagasaki, habe ich mit einem Bolzenschneider ein Loch in den Militärzaun des Bücheler Fliegerhorsts geschnitten. Es war eine Aktion des Zivilen Ungehorsams aus Protest gegen die Lagerung von US-Atombomben und gegen die Tatsache, dass dort im Rahmen der "nuklearen Teilhabe" Bundeswehrpiloten mit deutschen Tornado-Kampfbombern üben, wie sie im Ernstfall die amerikanischen Atombomben zu ihren Zielen zu fliegen haben."

Martin Ottos Blogbeitrag lesen

Gedenkveranstaltung am Hiroshimatag in Büchel
Gedenkveranstaltung am Hiroshimatag in Büchel

Hiroshima mahnt!

Rückblick auf die Gedenkveranstaltung in Büchel

Am gestrigen Hiroshima-Gedenktag fanden deutschlandweit mehr als 60 Gedenkveranstaltungen statt, um der Toten durch den Atombombenangriff auf die japanische Stadt Hiroshima zu gedenken. Auch in Büchel fand eine Gedenkveranstaltung statt. Bei diesem ließen Friedensaktivist*innen 99 Luftballons als Symbol für den Frieden und gegen den Krieg steigen. Mehrere Bundestagsabgeordnete wohnten der Gedenkveranstaltung bei.

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Erneute Go-In-Aktion am Fliegerhorst Büchel
Erneute Go-In-Aktion am Fliegerhorst Büchel

Hereinspaziert

Das sagen die Quäker-Aktivist*innen über ihre Go-In-Aktion

Am Montag, 23. Juli 2018, sind sieben Friedensaktivist*innen in den Fliegerhorst Büchel eingedrungen, um gegen die dort stationierten Atomwaffen zu protestieren. Im Folgenden dokumentieren wir die Pressemitteilung der Aktivist*innen.

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Zu den internationalen Gästen gehört auch 2018 eine Delegation von "Nukewatch" aus den USA
Zu den internationalen Gästen gehört auch 2018 eine Delegation von "Nukewatch" aus den USA

Aktivist*innen aus mehreren Staaten protestieren derzeit in Büchel

Stimmen aus dem Internationalen Camp

Anti-Atomwaffen-Aktivist*innen aus Belgien, Frankreich, Italien, Kasachstan, den Niederlanden, Neuseeland, Spanien, Russland, Großbritannien, den USA und Deutschland sind derzeit am Fliegerhorst Büchel. Warum sie protestieren und was sie uns zu sagen haben, könnt ihr hier lesen.

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Einblick in die diplomatischen Debatten

Woche 2 unserer Delegation bei der UN in Genf

[09.05.2018] 

Am vorletzten Tag der zweiwöchigen Sitzung des vorbereitenden Komitees (PrepCom) des nuklearen Nichtverbreitungsvertrages (NVV) hat der Vorsitzende seinen Abschlussbericht vorgelegt. Die Delegationen der Nationalstaaten haben diesen dann am nächsten Tag kommentiert. Die Statements deuten darauf hin, dass in dem Bericht die unterschiedlichen Meinungen zur Nichtverbreitung von Nuklearwaffen nicht genügend berücksichtigt werden.

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Unsere Delegation vor dem UN-Gebäude. Foto: atomwaffenfrei

Woche 1 unserer Delegation

bei den Vereinten Nationen in Genf

[02.05.2018] 

Die erste Woche auf der Vorbereitungskonferenz 2018 (PrepCom) des Atomwaffensperrvertrages ist vorüber und unsere Delegation hat einiges erlebt! Unsere Mahnwache auf dem Place des Nations am Montag startete zeitgleich mit der Generaldebatte der Vertreterinnen und Vertreter der Vertragsstaaten im UN-Gebäude. Mit Statements der Mayors for Peace haben wir ein Zeichen gegen Atomwaffen und für Abrüstung gesetzt. Auch der Bürgermeister von Manchester war mit dabei.

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Das „Mutlanger Manifest“

bei den Vereinten Nationen in Genf

[18.04.2018] 

Am Sonntag ist es soweit: unsere Delegation wird sich in Genf zusammenfinden! Denn auch in diesem Jahr werden vom 23. April bis zum 4. Mai VertreterInnen der Vertragsstaaten des Atomwaffensperrvertrages in Genf tagen. Die Tagung dient zur Vorbereitung für die Konferenz zur Überprüfung des Atomwaffensperrvertrages in zwei Jahren.

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Bild: Jugendnetzwerk für politische Aktionen (Junepa)
Arvid Jasper bloggt über das juristische Nachspiel einer Go-In-Aktion. Bild: JunepA

Der Mut zweier junger Atomwaffengegnerinnen vor Gericht

Vom Atomwaffenlager bis in den Gerichtssaal

[17.04.2018] 

Im Dunkel eines frühen Herbst-Morgens schreiten sie zu neunt über die riesige Asphalt-Fläche. Erschreckend und dennoch kaum vorstellbar, dass von dieser Startbahn des Fliegerhorsts Büchel mitten in der idyllischen Eifel aus regelmäßig der Massenmord geübt wird. Sie sind hier, um den Abwurfübungen durch die Bundeswehr-Atombomber einen Riegel vorzuschieben. Deren Start wollen sie zumindest für einige Stunden verhindern, dem entmenschlichten Übungsbetrieb ihre Präsenz auf der Startbahn entgegensetzen. Ihre Transparente verschwinden fast auf dem endlosen Rollfeld, dann holen sie Luftballons hervor.

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Deutsche Delegation in Oslo. Bild: atomwaffenfrei

Zur Verleihung des Nobelpreises

Friedensaktivist*innen in Oslo - bewgend, emotional, ermutigend

[20.12.2017] 

Am 10. Dezember wurde in Oslo der Friedensnobelpreis an die Internationale Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen (ICAN) und ihre etwa 470 Partnerorganisationen verliehen und damit auch an die DFG-VK. Ich durfte als Landesgeschäftsführer und Koordinator der Kampagne „Büchel ist überall! atomwaffenfrei.jetzt“ dabei sein.

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Alptraum der Bürgermeisterin

Der INF-Vertrag in Gefahr

[19.12.2017] 

Sie ist erst 30 Jahre alt. In dem Jahr, in dem sie geboren wurde, unterschrieben US-Präsident Ronald Reagan und der sowjetische Generalsekretär Gorbatschow Michail Gorbatschow den INF-Vertrag. Aus dem schwäbischen Mutlangen wurden die atomaren Mittelstreckenraketen Pershing II abgezogen. Die Friedensbewegten beendeten ihre Kampagne Ziviler Ungehorsam bis zur Abrüstung.

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Agnieszka Brugger und Cem Özdemir nehmen Unterschriften entgegen. Bild: atomwaffenfrei

Wir lassen nicht locker!

[21.11.2017] 

Am Montag, 13. November, wurde in Berlin zwischen Paul-Löbe-Haus und dem Reichstagsgebäude eine Waffe aufgefahren. Ein gutes Dutzend Aktivist*innen und Unterstützer*innen der Kampagne »Büchel ist überall! atomwaffenfrei jetzt« schob ein fahrbares Gestell mit einer B61-Atombombe in Position. Gefährlich war die Bombe nicht, weil aus Pappe nachgebaut.

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Leserinnenbrief unserer Sprecherin Marion Küpker in der Rheinzeitung
Nach Go-In-Aktionen: Neue Zäune am Fliegerhorst

Fliegerhorst bekommt neuen Zaun

Leserinnenbrief in der "Rhein Zeitung" von Marion Küpker

[15.09.2017] 

Es ist doch ein Witz, wenn jetzt die GO-IN Aktion von fünf Menschen, die am 17. Juli 2017 in den Fliegerhorst Büchel eindrangen, als Grund für einen neuen Zaun herhalten sollen. Dieser war für 2018 schon lange in Planung, was von uns benannt wurde. Hierfür sind 18 Millionen Euro angelegt, die sicher besser in friedvolle Arbeitsplätze gesteckt werden könnten!

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Wolfgang Schlupp-Hauck bloggt aus Japan
Wolfgang Schlupp-Hauck bloggt aus Japan

Besuch in Hiroshima und Nagasaki

Widerstreitende Eindrücke und Gefühle

[14.08.2017] 

Um das Kunstprojekt 50-Städte-50-Spuren-Eine Welt ohne Atomwaffen bei der Generalversammlung der Mayors for Peace vorzustellen sind Raimund, Klaudia und ich nach Japan gereist. Wir haben uns in Hiroshima getroffen und dort an der Erinnerungsfeier teilgenommen. Jetzt auf dem Rückflug mache ich mir Gedanken über das Erlebte.

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Bernd Lachmann und seine Mitstreiter sind nicht nur in Büchel aktiv für Abrüstung
Bernd Lachmann und seine Mitstreiter sind nicht nur in Büchel aktiv für Abrüstung

Zuerst herrschte Entsetzen – dann kam das Handeln!

Bernd Lachmann (Die Linke) bloggt

[24.07.2017] 

Am 29. Oktober 2016 erregte ein Artikel in der Tageszeitung „Junge Welt“ meine Aufmerksamkeit. Die Überschrift lautete: „Berlin für die Bombe“. Ich erfuhr, dass in der UNO 123 Staaten für die Aufnahme von Verhandlungen zum Verbot aller Atomwaffen stimmten. Die Atommächte USA, Russland, Großbritannien und Frankreich stimmten dagegen.

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