2017. Wir brauchen euch!

Wir erwarten Zustimmung der Bundesregierung für ein Atomwaffenverbot bei der UNO und verstärken den Druck im Bundestagswahljahr

[08.12.2016] 

Unsere Kampagne „Büchel ist überall. atomwaffenfrei.jetzt“ erwartet von der Bundesregierung eine Zustimmung für Verhandlungen, die ein Verbot von Atomwaffen zum Ziel haben. Die ursprünglich für den 5. Dezember geplante Abstimmung über die Resolution L.41 wird in den kommenden Wochen bei der UN-Generalversammlung stattfinden. Dabei geht es um ein Mandat, entsprechende Konferenzen vom 27. bis 31. März sowie 15. Juni bis 7. Juli 2017 einzuberufen. Die Bundesregierung soll sich damit der überwältigenden Mehrheit von bisher 123 Staaten anschließen, die am 27. Oktober 2016 beim Ersten Ausschuss der UN-Generalversammlung für diese Resolution gestimmt haben.

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Abschlusskundgebung Aktionspräsenz Büchel 2016 Foto: atomwaffenfrei
Büchel 2017. Wir kommen.

2017: der Druck geht weiter

[10.11.2016] 

Motiviert von den tollen Umfragewerten in Deutschland vom März 2016 bezüglich unserer Forderungen (Stopp der nuklearen Aufrüstung in Deutschland, Abzug der Atomwaffen aus Büchel und Verbot der Atomwaffen) und den guten Erfahrungen der Aktionspräsenz in Büchel im Anschluss daran verstärkt die Kampagne „Büchel ist überall. Atomwaffenfrei.jetzt“ bis zur Bundestagswahl (voraussichtlich am 17. oder 24. September 2017) den Druck auf die zögerliche Politik in Berlin.

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Abstimmung in der OEWG, 19. August 2016. Foto: Xanthe Hall/IPPNW
Eine Mehrheit will ein Atomwaffenverbot

Ein Meilenstein für ein Atomwaffenverbot

Gastbeitrag von Xanthe Hall in Frankfurter Rundschau

[22.08.2016] 

Tagelang rang eine UN-Arbeitsgruppe um einen Konsens, ob Verhandlungen über ein Atomwaffenverbot auf den Weg gebracht werden sollen. Hinter verschlossenen Türen versuchte der deutsche Botschafter, zusammen mit anderen gleichgesinnten Ländern wie Australien oder der Türkei, die Forderung nach einem Verhandlungsbeginn für ein solches Verbot zu blockieren – allerdings ohne Erfolg.

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Bild: Satellitenbild, Federation of American Scientists
50 Atombomben befinden sich in Incirlik - sind sie sicher?

Sicherheitsmängel in europäischen US-Atomwaffenstützpunkten erkannt

Übersetzung eines Artikels von Hans Kristensen, FAS

[21.07.2016] 

Man kann davon ausgehen, dass in US-Luftwaffenstützpunkten auf europäischem Boden über mehr als zwei Jahrzehnte hinweg Nuklearwaffen unter unzureichenden Sicherheitsbedingungen gelagert wurden. Denn zurzeit werden diese Stützpunkte umgebaut, damit diese sicherer werden. Bilder von kommerziellen Satelliten zeigen, dass die Luftwaffenstützpunkte in Incirlik (Türkei) und Aviano (Italien) nachgerüstet werden.

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Demonstration vor dem Gericht in Cochem. Foto: atomwaffenfrei
Mahnwache vor dem Gerichtsgebäude in Cochem

Blockade vor dem Gerichtsprozess zu den Büchel65-Aktionen

Martin Otto bloggt

[30.06.2016] 

Am 22. Juni 2016 gab es im Amtsgericht Cochem den 1. Verhandlungstag wegen „büchel65“-Aktionen im Frühjahr 2015. Carsten Orth erschien mit einem Rechtsanwalt als Verteidiger. Er hatte im November Einspruch gegen einen Strafbefehl eingelegt, in dem er beschuldigt wird, Veranstalter von 22 der 27 Blockadeaktionen gewesen zu sein, die im Rahmen von „büchel65“ stattgefunden haben. Vorher – von 6 bis 7.30 Uhr – haben etwa 20 Leuten in Büchel vier Fliegerhorst-Tore blockiert.

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Christen errichten Bildstock gegen Atomwaffen. Bild: atomwaffenfrei
Atomwaffen sind ein Verbrechen an Gott und der Menschheit

Bildstock gegen Atomwaffen errichtet

[18.06.2016] 

Es ist eine alte Tradition in der Eifel, dass Christen bei großer Sorge um den Frieden und bei Gefahr gemeinsam einen Bildstock errichten. Die Menschen drückten mit dem gemeinsamen Bau eines Bildstocks ihre Bitte an Gott um Frieden und Schutz ihrer Heimat aus und zugleich dient der Bildstock als Mahnung für die kommenden Generationen, den Frieden zu bewahren. Viele Bildstöcke im Kreis Cochem-Zell zeugen davon.

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Martin Hinrichs. Bild: Hinrichs
Deutschland gerät zwischen die Fronten

Wie Obama den Westen verlor

Martin Hinrichs schreibt für NachDenkSeiten

[31.05.2016] 

Es war höchste Zeit, dass ein amerikanischer Präsident den Opfern von Hiroshima seinen Respekt erweist. Die ebenso überfällige Entschuldigung war dagegen nicht drin. Neben japanischen Empfindlichkeiten liegt das am tiefsitzenden Zwiespalt der westlichen Staaten gegenüber der Atombombe. Einerseits wünschen sie sich in ferner Zukunft eine „Welt ohne Atomwaffen“. Andererseits sind Atombomben für die NATO-Militärstrategen nicht wegzudenken. Dagegen rebelliert jetzt der Rest der Welt: 127 Staaten wollen Atomwaffen einfach verbieten. Deutschland gerät zwischen die Fronten.

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IFFF vor dem Atomwaffenlager Büchel. Foto: IFFF
Atomwaffen sind illegal

Wenn (Mahn-)Wachen vor Wachtoren wachen

und Flieger hinter Fliegern fliegen

[25.05.2016] 

Irmgard Hofer steht vor dem Atomwaffenstandort Büchel, weil sie überzeugt ist, dass Atomwaffen abscheuliche Waffen sind, die innerhalb weniger Stunden das ganze Leben auf unserer Erde auslöschen oder das Genmaterial künftigen Generationen zerstören könnten. Sie ist entsetzt, dass die 20 in Büchel lagernden US-Atombomben nicht wegkommen, sondern kostspielig mit neuen, zielgenaueren Sprengköpfen aufgerüstet werden sollen. Ein Bericht aus Büchel.

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ICAN-Protest vor der australischen Botschaft am 12.5.16 während der OEWG in Genf. Foto: ICAN
Atomwaffenverbot rückt jetzt in greifbare Nähe

Eine nukleare Katastrophe verhindern

Huffington Post Artikel von Angelika Claußen

[11.05.2016] 

In Genf besteht derzeit die historische Gelegenheit, eine jahrzehntelange Blockade in der nuklearen Abrüstung zu durchbrechen. Bei der zweiwöchigen Sitzung einer UN-Sonderarbeitsgruppe liegt ein konkreter Vorschlag auf dem Tisch, Verhandlungen über ein Verbot von Atomwaffen aufzunehmen. Seit mehr als 70 Jahren lebt die Menschheit unter dem Damoklesschwert einer unvergleichlichen humanitären Katastrophe. Dieser Ära könnte nun ein Ende bereitet werden. IPPNW Vize-Präsidentin Angelika Claußen schreibt in der Huffington Post.

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Die B61-12-Bombe trifft sehr genau

Der nukleare Bunkerbuster B61-12

Blogbeitrag von Hans Kristensen und Matthew McKinzie

[11.04.2016] 

Bei der neuen Atombombe B61-12 handelt es sich nicht um eine nur laufzeitverlängerte bestehende Nuklearwaffe, sondern ihre Fähigkeiten werden ausgeweitet. Von einer lediglich abgeworfenen Bombe, die durch die Schwerkraft zum Boden fällt, wird sie zu einer gelenkten Waffe mit erhöhter Zielgenauigkeit, die auch in die Erde eindringen kann.

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Auftakt der 20 Wochen Aktionspräsenz am Atomwaffenlager Büchel am 26. März 2016. Foto: atomwaffenfrei
Großes Plakatschild wurde gut sichtbar aufgestellt

20 Wochen gegen 20 Bomben

Die erste Woche der Dauerpräsenz in Büchel

[04.04.2016] 

Pünktlich zum Kampagnenstart von „Büchel ist überall – atomwaffenfrei.jetzt“ begann am 26. März 2016 vor dem Atomwaffenstandort Büchel mit der Eröffnung der Friedenswiese am Haupttor des Fliegerhorstes die diesjährige 20-wöchige Dauerpräsenz. Vor sechs Jahren bekräftigte der Deutsche Bundestag den Willen von über 85 Prozent der Bevölkerung, dass alle Atomwaffen von deutschem Boden abgezogen und auf keinen Fall neue Atomwaffen stationiert werden sollte. Die Bundesregierung fährt allerdings einen gegensätzlichen politischen Kurs.

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Kein Ende in Sicht

Ein Schritt zur atomwaffenfreien Welt

Gastbeitrag von Inga Blum in der Frankfurter Rundschau

[28.03.2016] 

Ein Abzug von Atombomben aus Deutschland könnte zum Signal werden. Eine überwältigende Mehrheit der Bundesbürger spricht sich dafür aus, dass die auf deutschem Boden gelagerten Atomwaffen abgezogen werden und, dass Atomwaffen völkerrechtlich verboten werden sollen. Allerdings treibt die Bundesregierung den Abzug der Waffen nicht voran. Das Gegenteil ist der Fall.

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Kim Jong-Un beim Konzert. Foto: Mit Erlaubnis des Freundeskreises Nordkorea
Jegliche Drohung des Einsatzes mit Atomwaffen sollen wir ernst nehmen

Die Logik der Abschreckung

Nordkorea zeigt, wohin sie führt

[09.03.2016] 

In diesen Tagen klagt die Republik der Marshall-Inseln vor dem Internationalen Gerichtshof gegen die Atomwaffenstaaten. Gleichzeitig verhandelt die UN zur Zeit, zum ersten Mal über konkrete juristische Maßnahmen für die Abschaffung der Atomwaffen. Parallel dazu spitzt sich die atomare Bedrohungslage immer mehr zu. Die USA und Russland reden nicht mehr über Abrüstung, sondern rüsten mit massiven Modernisierungen der Atomwaffen auf. Und Nordkorea demonstriert, wohin die nukleare Abschreckung uns führen kann.

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JuristInnenteam der Republik der Marshall-Inseln vor dem Internationalen Gerichtshof in den Haag. Foto: Rick Wayman, Nuclear Age Peace Foundation
Die Marshall-Inseln klagen an

Unterstützt die Marshall-Inseln!

StreiterInnen für die nukleare Abrüstung

[08.03.2016] 

Vom 7. bis 16. März 2016 hört das UN-Organ für Völkerrecht, der Internationale Gerichtshof (IGH) in Den Haag, mündliche Aussagen in den Klagen der Marshall-Inseln gegen Großbritannien, Indien und Pakistan. Die Anklagen berufen sich auf das Einhalten der Abrüstungsverpflichtung im Artikel VI des Atomwaffensperrvertrags.

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Open-ended Working Group zur nuklearen Abrüstung in Genf, 2013. Foto: Violaine Martin / UN Geneva
Werden Staaten über einen Verbotsvertrag einigen können?

Der Durchbruch ist in Sicht

"Open-Ended Working Group" zur nuklearen Abrüstung

[21.01.2016] 

Nach dem Scheitern der Überprüfungskonferenz zum Atomwaffensperrvertrag könnte das Jahr 2016 neuen Schwung in die nukleare Abrüstung bringen. In einem Unterorgan der Vereinten Nationen sollen konkrete rechtliche Schritte – und möglicherweise ein Atomwaffenverbot – endlich vorangetrieben werden. Julia Berghofer schreibt für die Homepage der Heinrich-Böll-stiftung.

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Tornado Flugzeug mit B61-Bombe. Foto© US-Luftwaffe
„Steadfast Noon“-Übung in Büchel

Atom-Manöver in der Eifel

[09.10.2015] 

Vom 12.-16. Oktober 2015 findet am einzigen Standort amerikanischer Atomwaffen in Deutschland, dem Fliegerhorst Büchel, das jährliche Atomwaffenmanöver der NATO, Steadfast Noon, statt. Mit diesem Manöver üben die an der nuklearen Teilhabe beteiligten Staaten der NATO jedes Jahr einmal die Einhaltung der atomaren Sicherheitsstandards bei ihren nuklearfahigen Luftangriffskräften und deren Unterstützungskräften am Boden.

Blogbeitrag von Otfried Nassauer lesen

Hermann Theisen verteilt Flugblätter vor dem Atomwaffenlager Büchel. Foto: Theisen
Verurteilt zu einer Geldstrafe von 80 Tagessätzen

Straftat oder Bürgerpflicht?

Aufruf zum Geheimnisverrat bei der Bundeswehr

[28.09.2015] 

Zwei Tage nach der Frontal 21-Sendung musste das Amtsgericht Cochem über die Strafbarkeit eines atomwaffenkritischen Aufrufes zum Whistleblowing entscheiden. Mit den Flugblättern wurden jene Bundeswehrsoldaten, die in die nukleare Teilhabe eingebunden sind, aufgefordert, die Zivilgesellschaft über die Hintergründe der geplanten Modernisierung jener Atomwaffen zu informieren. Die Staatsanwaltschaft Koblenz erhob daraufhin Anklage wegen Öffentlicher Aufforderung zu Straftaten in Verbindung mit einer Aufforderung zum Verrat von Dienstgeheimnissen.

Blogbeitrag von Hermann Theisen lesen

Rainer Schmid vor dem Haupttor Büchels. Foto: Rainer Schmid
Seine Forderung: Global Zero Now!

Was man als Einzelperson auslösen kann

Blog von Rainer Schmid

[29.08.2015] 

Kurzbericht von der Sechs-Tage-Dauermahnwache des Pfarrers Rainer Schmid vor dem Haupttor des Fliegerhorstes in Büchel, wo etwa 20 US-Atomraketen lagern; jede 20 mal so stark wie die Hiroshima-Bombe.

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Logo atomwaffenfrei.jetzt
Das Thema am Kochen gehalten

Atomwaffenfrei?

Nicht jetzt, aber bald!

[03.07.2015] 

Drei Jahre lang hatte sich die Kampagne „atomwaffenfrei.jetzt“ intensiv für weitere atomare Abrüstung eingesetzt. Im Juni zogen wir bei einem sehr gut besuchten Treffen im Alten Feuerwehrhaus Köln Bilanz. Was haben wir bewegt und was nicht?

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Transport und Startsystem der RS-24 Jars-Rakete während einer Militärparade zum 70. Jahrestag zum Gedenken des russischen Sieges im Großen Vaterländischen Krieg 1941-1945. Foto: Presse und Information
Atomraketen werden in Russland und den USA modernisiert

Die Gefahr steigt

Neue Atomwaffenverhandlungen sind dringend nötig

[19.06.2015] 

Die Berichterstattung über Wladimir Putins neueste Ankündigung, 40 nukleare Interkontinentalraketen (ICBM) stationieren zu wollen, zeigt, wie wichtig es ist, in einer sich zuspitzenden Konfliktsituation alle Informationen zusammen zu tragen. Sonst entsteht ein Bild, das den Konflikt weiter schürt. Ja, Russland überholt sein Atomwaffenarsenal, die USA aber auch. Die Pläne dafür begannen weit vor dem Ukraine-Konflikt. Jetzt erhalten sie aber eine neue Gefährlichkeit.

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Silvia Bopp
Im Zentrum Frieden in Stuttgart

Sich quer stellen

Silvia Bopp bloggt vom Kirchentag

[10.06.2015] 

Vor kleinem Publikum bot Andreas Zumach einen kurzen und knackigen Überblick zur aktuellen Situation im internationalen Diskurs über Atomwaffen. Vier AktivistInnen auf dem Podium berichten über ihre Motivation sich quer zu stellen. Die Umstände erfordern nicht nur den Protest gegen Atomwaffen sondern aktiven gewaltfreien Widerstand gegen eine neue Rüstungsspirale.

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Auf dem Weg zum Tor von der Polizei gestoppt. Foto: Wolfgang Schlupp-Hauck
Auf dem Weg zum Tor gestoppt

Von Gingko-Setzling ...

... zur Blockade-Sitzung

Im Rahmen von büchel65 wurde seit dem 26. März der Fliegerhorst der Bundeswehr immer wieder blockiert. An 26 Blockadetage haben 300 AktivistInnen über 50 mal das Haupttor oder ein Nebentor blockiert. Wolfgang Schlupp-Hauck berichtet über die Beteiligung der Pressehütte an der Abschlussblockade von büchel6 am 29. Mai und die Übergabe einer Gingko-Setling an den Oberbürgermeister von Mainz am Tag davor.

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Taube mit Blick auf das UN-Gebäude in New York. Foto: ZeroOne / creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0
Alle fünf Jahre dasselbe Theater

Ergebnis? Welches Ergebnis?

Xanthe Hall fasst die NVV-Konferenz zusammen

[26.05.2015] 

Eine Einigung hat es nicht gegeben. Hunderte von Erklärungen wurden gemacht, in Hauptstädten Richtlinien verabschiedet, Arbeitspapiere und Ausschussberichte entworfen, eingereicht, überarbeitet, abgelehnt. Alles umsonst. Momentan gibt es nicht mal eine Einigung darauf, dass man derzeit uneinig ist. Weil Israel sich weigerte, einem Termin für eine Konferenz zur massenvernichtungswaffenfreien Zone im Nahen Osten zuzustimmen, scheiterte damit die auch die NPT-Konferenz vollständig.

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Abschlussplenum in New York. Foto: ICAN Deutschland
„Humanitarian Pledge“ nimmt fahrt auf

Scheitern mit Ausblick auf Fortschritt

Julia Berghofer bewertet den Abschluss der Atomwaffenkonferenz in New York

[26.05.2015] 

Trotz zäher und vierwöchiger Verhandlungen ist zum Ende der Überprüfungskonferenz zum Atomwaffensperrvertrag am Freitagabend kein Konsens erzielt werden. Der Beobachterstaat Israel hat eine Einigung im Mittleren Osten verhindert. Die humanitäre Bewegung wird dafür immer stärker. Blogeintrag aus dem Dossier zum Atomwaffensperrvertrag.

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Immerhin haben wir etwas zum Lachen

Keep cool und gönn’ dir ein Bier

Show-Veranstaltung Nichtverbreitungsvertrag

[21.05.2015] 

Eine Stimmung wie auf der Titanic: Während ein paar Staaten dabei sind, das Abschlussdokument des Nichtverbreitungsvertrags zu zerfleddern, reagiert die Zivilgesellschaft mit Sarkasmus. Und wartet.

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"EU-Außenministerin" Federica Mogherini spricht auf der NVV-Überprüfungskonferenz am Hauptsitz der Vereinten Nationen in New York. Foto: European External Action Service
Mogherini unterstrich die Bedeutung der Atomwaffendiplomatie

Der Mikrokosmos Europäische Union

Leo Hoffmann-Axthelm zur EU und Atomwaffen

[18.05.2015] 

Wie geht die EU mit dem Thema Atomwaffen um? In den meisten Fällen vertreten die 28 Mitgliedsstaaten eine gemeinsame Position, da Werte und Interessen gegenüber dem Rest der Welt zumeist konvergieren. Aber nirgends ist die EU gespaltener als in der Frage der nuklearen Abrüstung. Blogeintrag von Leo Hoffmann-Axthelm, ICAN Deutschland, aus dem Dossier zum Atomwaffensperrvertrag.

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Mitglieder der IPPNW-Gruppe Stuttgart und Stuttgart-21-Gegner/innen am 14. Mai 2015 in Büchel. Foto: Uwe Hiksch
Hast Du Deine Zahnbürste dabei?

Packt Eure Zahnbürsten ein

Mitmachen bei der „Büchel65“-Abschlussblockade

[19.05.2015] 

Die Kampagne „Büchel65“ neigt sich langsam dem Ende zu. Immerhin haben bisher an 26 Tagen insgesamt mehr als 300 Personen den Atomwaffenstandort Büchel blockiert und damit deutlich gemacht, dass sie das Unrecht, das von der Existenz von Atomwaffen ausgeht, nicht länger mittragen wollen. Noch kann sich jeder, auch individuell, im Rahmen von Büchel65 am zivilen Ungehorsam beteiligen.

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Side-Event am 5. Mai in New York: "Can NATO ban the bomb?" Foto: ICAN Deutschland
Kann die NATO Atomwaffen verbieten?

Die NATO und ein Atomwaffenverbot

Maria Lohbeck berichtet aus New York für ICAN

[13.05.2015] 

Bei der neunten Überprüfungskonferenz des Nichtverbreitungsvertrags stehen die humanitären Auswirkungen einer Atombombenexplosion mehr denn je im Fokus.  Nicht alle Staaten ziehen jedoch daraus die gleichen Schlüsse für ihr eigenes Handeln. Unter der Leitfrage „Can NATO ban the bomb?“ boten die Heinrich-Böll-Stiftung und ICAN Deutschland Raum für einen Austausch zwischen zwei unterschiedlichen Perspektiven, aus Sicht von NATO-Staaten und von Unterstützern der Humanitären Initiative.

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Alex Rosen im Gespräch mit Ausstellungsbesuchern. Foto: Fabio Martire
„Hibakusha weltweit“ im Mainzer Rathaus

Recht auf Gesundheit – Recht auf Leben

Vortrag zur nuklearen Kette in Mainz

[08.05.2015] 

Etwa 55 Personen sammelten sich am 28. April im Ratssaal des Mainzer Rathauses, um der Präsentation des Berliner Kinderarztes Dr. Alex Rosen zu folgen. Der Vortrag fand im Rahmen der Ausstellung „Hibakusha Weltweit“ statt, die ebenfalls im Rathaus noch bis Anfang Juni zu sehen ist. In der von der IPPNW zusammengestellten Präsentation geht es um die gesundheitlichen und ökologischen Folgen der sogenannten „Nuklearen Kette“.

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Mitglieder der IPPNW Bremen organisierten am 15. April eine Blockade im Rahmen von Büchel65. Foto: buechel-atomwaffenfrei.de
Denn die Ärzte können nach einem Atomkrieg nicht helfen

IPPNW bei büchel65

Ein Tag Mahnwache am Atomwaffenstandort

[06.05.2015] 

Am 15. April trafen sich drei Bremer IPPNW-Ärzt_Innen und die Hütehündin Momo am Haupttor des Bundeswehr-Fliegerhorstes Büchel, um einen Tag lang den Abzug der dort gelagerten US-Atombomben und die weltweite Ächtung der Atomwaffen anzumahnen. IPPNW-Arzt Stefan Kette berichtet über die Betieligung am 15. April mit Mitgliedern der Regionalgruppe Bremen an der Kampagne “Büchel 65?.

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Kieler AktivistInnen blockieren Atomwaffenstandort Büchel. Foto: buechel-atomwaffenfrei.de
BI Kiel gegen Atomanlagen

Kieler AktivistInnen blockierten Atomwaffenstandort Büchel

[04.05.2015] 

Am 02. Mai fand die Blockade unter Beteiligung von 10 AktivistInnen aus Kiel statt. Gewaltfrei im Sinne des zivilen Ungehorsams wurde das Haupttor versucht zu blockieren. Verschiedene Redebeiträge und Lieder wurden während der insgesamt ca. fünf Stunden langen Blockade vorgetragen. Dabei wurde u.a. auf die Gefahren von Atomwaffen, die weiterhin schreckliche Lage in Fukushima sowie den mangelhaften Katastrophenschutz bei atomaren Unfällen aufmerksam gemacht. Auch die dort eingesetzten OrdnungshüterInnen und Soldaten folgten dem Inhalt zum Teil aufmerksam und interessiert.

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Demo in New York am 26.4.2015. Foto: Lucas Wirl
Österreich schlagt einen neuen Ansatz für die Abrüstung vor

Im Dunstkreis der Atomwaffen

Zur Atomwaffenkonferenz in New York

[30.04.2015] 

Die Gefahr eines Atomkrieges ist so groß wie lange nicht mehr. Doch Deutschland versteckt sich auf der Konferenz in New York in der Frage der Abrüstung hinter der NATO. Der österreichische Außenminister Sebastian Kurz hingegen hielt dort im Auftrag von 160 Staaten eine flammende Rede über die Notwendigkeit, Atomwaffen zu verbieten - aufgrund der katastrophalen humanitären Folgen eines einzigen Einsatzes.

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US-Außenminister Kerry redet vor der NVV-Konferenz in New York. Foto: Marc Duchêne
Das Thema Humanitäre Folgen bleiben bei den US außen vor

Der Wiener Esprit erreicht die P5 nicht

Julia Berghofer bloggt aus New York

[30.04.2015] 

Die Generaldebatte der NVV-Überprüfungskonferenz ist seit Montag in vollem Gange. Die offiziellen Atomwaffenstaaten und Deutschland haben bereits ihre Statements abgegeben. Die humanitäre Perspektive ist präsent, wird aber von den Atommächten weitgehend ignoriert

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Peace&Planet Demo in New York am 26. April 2015. Foto: ICAN Germany
Peace & Planet Demo am Sonntag in New York

Großdemo in New York: Tausende fordern Atomwaffenverbot

Der erste Blogbeitrag aus New York

[27.04.2015] 

Wochenlang hatten sie geplant und sich vorbereitet. Nun sind sie endlich in New York angekommen, ihrer Quartier bezogen, SIM-Karten besorgt und sind startklar für die Überprüfungskonferenz zum Atomwaffensperrvertrag (NVV). Nach der Peace and Planet Konferenz am Sonntag fand bei strahlendem Wetter die große Demonstration der internationalen Friedensbewegung statt. Tausende Aktivisten aus aller Welt versammelten sich am Union Square, um für Frieden und Abrüstung einzutreten.

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Geburtstagsblockade am 2. April. Foto: buechel-atomwaffenfrei.de
Ziviler Ungehorsam spitzt ein bestehendes (Gewalt)-Unrecht zu

Bundeswehr verträgt die Wahrheit nicht

Ernst-Ludwig Iskenius bloggt nach drei Wochen blockieren

[22.04.2015] 

Seit über drei Wochen sind wir am Fliegerhorst Büchel/Alflen präsent, um auf die hier stationierten Atomwaffen aufmerksam zu machen. Mit dem Mittel des zivilen Ungehorsams soll auf das ungeheuere Unrecht, das von der Existenz der hier stationierten Atomwaffen ausgeht, aufmerksam gemacht werden. Die Aktionen sind zwar über unseren Blockadekalender angekündigt, aber bewusst nicht angemeldet und haben zum Ziel, wenigstens ansatzweise den Normalbetrieb, und sei es nur für Minuten, zu stören, und das an möglichst vielen von 65 Tagen.

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Gemeinsame Blockadeaktion der DFG-VK,  Friedensinitiative Nottuln, Internationale Archebewegung und Armes Nucléaires STOP. Foto: DFG-VK
Protest mit Musik, Gesang, Tänzen und Märchen

Folgt auf Büchel65 Berlin65?

Eindrücke der bisher größten Blockadeaktion in diesem Frühjahr

[20.04.2015] 

Am 18. April 2015 blockierten insgesamt vier Gruppen das Fliegerhorst Büchel: Neben der ältesten deutschen Friedensorganisation DFG-VK, waren dies die Friedensinitiative Nottuln, „Armes nucleaires STOP“ ein Zusammenschluss von 15 gewaltfreien Gruppen und ein Teil der Internationalen Archebewegung. Dieser Tag entwickelte sich zur größten bisherigen Blockadeaktion im Rahmen von Büchel65 mit über 50 AktivistInnen. Roland Blach bloggt darüber.

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Ernst-Ludwig Iskenius (mitte) blockiert den Hauptzufahrt des Atomwaffenlagers Büchel. Foto: buechel-atomwaffenfrei.de
Gute Stimmung trotz schlechtem Wetter

Büchel 65 – ein erster Bericht

Ernst-Ludwig Iskenius bloggt zu den ersten Wochen in Büchel

[13.04.2015] 

Seit dem 26. März 2015 kommen Gruppen aus verschiedenen Städten und Gemeinden – darunter auch Freundeskreise, eine Geburtstagstafel und eine Gottesdienstgruppe – in die südliche Eifel, um vor dem Eingang zu Deutschlands bislang einzigem Atomwaffenstandort störend mit vielfältigen Aktionen des zivilen Ungehorsams präsent zu sein. Dem Aufruf von Büchel65 sind bisher über 20 Gruppen gefolgt. Auch wenn Militär und die Polizei jegliche Störung des Betriebes im Keim zu ersticken versuchte, gelang es den oft zahlenmäßig kleinen Gruppen zumindest kurzfristig, den einfahrenden Verkehr zu stören, oder er musste umgeleitet werden.

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Abrüstungsvereinbarungen endlich einhalten

David gegen Goliath

US-Bundesgerichtshof lehnt Klage gegen die USA ab

[16.03.2015] 

Die Republik der Marshall Inseln (RMI) klagt vor dem Internationalen Gerichtshof (IGH) gegen die neun Atomwaffenstaaten aufgrund der Missachtung ihrer Verpflichtungen im Rahmen des Atomwaffensperrvertrages. Die Klage gegen die USA hatte die Republik der Marshall-Inseln zusätzlich zu ihrer Klage beim IGH in den Haag auch am Bundesgerichtshof in Nordkalifornien eingereicht, da die USA–sowie fünf weitere Atomstaaten–die obligatorische Gerichtsbarkeit des IGH nicht anerkennt. Am 6. Februar 2015 bewilligte der Bundesgerichtshof  der US-Regierung ihren Antrag auf die Ablehnung der Klage.

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Die Gedanken sind frei und werden ausgestauscht

70 Jahre sind genug

Bericht von der Planungskonferenz in Hannover

[19.02.2015] 

Zur Planungs- und Aktionskonferenz „ 70 Jahre sind genug“ trafen sich am 31. Januar 2015 40 Menschen aus dem ganzen Bundesgebiet im Rathaus Hannover und wurden dort von Stefan Schostok begrüßt. Der Oberbürgermeister von Hannover, der Partnerstadt von Hiroshima, ist traditionell Vizepräsident von Mayors for Peace (Bürgermeister für den Frieden).

Blogbeitrag von Silvia Bopp lesen
„Im Blick“ zu 70 Jahre Hiroshima-Nagasaki

Die Ukrainekrise geht um mehr als die Ukraine

Rückkehr des Kalten Krieges

Führt die Ukrainekrise zur atomaren Aufrüstung?

[16.01.2015] 

Die Zeichen für eine Neuauflage des Kalten Krieges nehmen bedrohlich zu. Die USA bauen die NATO-Präsenz in Mittel- und Osteuropa aus.Russland kündigt an, ihre Streitkräfte auf der Krim und in Kaliningrad zu verstärken. Zudem steht der Vertrag zur Beseitigung von nuklearen Mittelstreckenraketen (INF-Vertrag) aktuell auf der Kippe.

Artikel von Xanthe Hall in Huffington Post lesen

Wieselskulptur auf der Wiener Konferenz. Foto © Erik Buhmann
Es wieselt in den Korridoren der Wiener Konferenz

Unauffällig einen Schritt zurück?

Julia Berghofer bloggt zur Wiener Konferenz

[06.01.2015] 

Österreich hat mit seiner Selbstverpflichtung auf der humanitären Konferenz in Wien ein mutiges Signal in Richtung einer atomwaffenfreien Welt gesendet und ist damit ein Vorbild für die Staatengesellschaft. 44 Nationen haben sich ebenfalls für einen Verbotsvertrag ausgesprochen. Deutschland dagegen macht mit seinem Statement eher einen Schritt zurück – relativ unbemerkt.

Blogartikel lesen

Auf dem diplomatischen Parkett in Wien. Foto: Xanthe Hall / IPPNW
Auf dem diplomatischen Parkett in Wien

Von Wien nach New York...

...in Richtung Atomwaffenverbot

Die Kluft zwischen Atomwaffenstaaten und Nichtatomwaffenstaaten hat sich nach der dritten Konferenz zu den humanitären Auswirkungen von Atomwaffen am 8. und 9. Dezember nicht geschlossen. Die Debatte wird nun bei der nächsten Überprüfungskonferenz des Nichtverbreitungsvertrages im Mai weiter geführt.

Sascha Hachs Artikel bei boll.de lesen

Orgateam vom ICAN Civil Society Forum. Foto: ICAN
45 junge ICAN-MitarbeiterInnen arbeiteten im Hintergrund

Die Welt von Atomwaffen befreien

Bericht vom ICAN Civil Society Forum in Wien

[13.12.2014] 

Gerade zurück von dem Civil Society Forum über die humanitären Folgen von Atomwaffen in Wien vom 6.-7.12.2014 ist Heidi Kassai noch mehr inspiriert und motiviert, sich für die Realisierung unserer Vision Deutschland, Europa und schließlich die Welt von Atomwaffen zu befreien. Etwa 600 TeilnehmerInnen aus der ganzen Welt waren dabei und vor allem ganz viele junge Leute.

Blogbericht lesen

Österreich will die Abschaffung von Atomwaffen vorantreiben

Aufgepasst: Atomwaffenverbot steht bevor

Leo Hoffmann-Axthelm in Freitag

[12.12.2014] 

Weitgehend unbemerkt hat eine Gruppe motivierter Staaten den Boden für ein lange überfälliges Atomwaffenverbot bereitet. Deutschland versucht dies zu verhindern. Anstatt immer nur an die Atomwaffenstaaten zu appellieren, ihre völkerrechtlichen und moralischen Pflichten einzuhalten, hat eine Mehrheit der Staaten in Wien klar gesagt, dass sie nicht bereit sind, länger auf die Atomwaffenstaaten zu warten.

Meinungsartikel lesen
Statement der Bundesregierung (PDF)

© ICAN
US will "konstruktive Zusammenarbeit"

USA beschließt Teilnahme an Wiener Atomwaffenkonferenz

[27.11.2014] 

Wie am 07. November 2014 bekannt gegeben wurde, nehmen die USA an der vom 8. bis 9. Dezember in Wien stattfindenden „3. Staatenkonferenz zu humanitären Folgen von Atomwaffen“ teil. Durch die Teilnahme der USA, die laut einer Erklärung ihres Außenministeriums in der Konferenz eine „Perspektive für eine konstruktive Zusammenarbeit mit den Konferenzteilnehmern“ sehen, wird somit in Wien erstmals eine „offizielle“ Atommacht zugegen sein.

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Foto: Xanthe Hall / IPPNW
Kontroverse Diskussion im Bundestag

Berliner Hintergrundgespräche

Politischer Dialog mit der Zivilgesellschaft

[26.11.2014] 

Julia Berghofer, „Neuling” in der Kampagne gegen Atomwaffen, bloggt über Gespräche im Bundeskanzleramt, Bundestag und Auswärtigen Amt zwischen einer Delegation von AktivistInnen aus der Zivilgesellschaft, u.a. zwei Bürgermeistern für den Frieden, und politischen VertreterInnen. Viel von den Inhalten durfte sie aber nicht verraten, da sie unter dem Begriff „Hintergrundgespräche” liefen. Dadurch konnten die Gesprächspartner offener miteinander reden.

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Foto: GAAA
Büchel: sichtbaren Symbolort für die Atomwaffengefahr in Deutschland

Erfolgreiches Widerstandscamp

Ernst-Ludwig Iskenius berichtet aus Büchel

[20.08.2014] 

Anknüpfend an die 24-Stunden-Musik-Blockade im letzten Jahr fand auch dieses Jahr neben dem Haupttor des einzigen deutschen Atomwaffenstützpunktes in Büchel (Eifel) ein zehntägiges Camp statt. Es  sollte die notwendige Infrastruktur bieten, damit verschiedene Gruppen vom 2.–11.8.2014 ihre eigenen Aktionen rund um die Gedenktage von Hiroshima und Nagasaki durchführen können.

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Kerzen für die Opfer von Hiroshima und Nagasaki

Hiroshimatag 2014

Vielfältige Aktionen und Veranstaltungen

[07.08.2014] 

Am Mittwoch, den 6. August, fand, 69 Jahre nach den verheerenden Atombombenangriffen auf Hiroshima und Nagasaki, der Hiroshimatag 2014 mit bundesweit mehr als 60 Veranstaltungen statt. Dabei gab es Veranstaltungen unterschiedlichster Art; so wurde den Opfern von Hiroshima und Nagasaki in Neustadt mit der andächtigen „Nacht der 100.000 Kerzen“ gedacht. Am Fliegerhorst Büchel (Eifel) fand hingegen ein mehrtägiges Protestcamp zur Blockade des dortigen Atomwaffenlagers, wo immer noch 20 US-Atomwaffen stationiert sind, statt.

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Gruppenfoto der Studierendengruppe vor den Vereinten Nationen. Foto: Mirco Spilker
Zwiespältige Eindrücke aus New York

Zwischen Kooperation und Frustration

Bericht zur Konferenz in New York und Planspiel

[02.06.2014] 

Im April besuchten rund 30 Studierende der Universitäten Hamburg und Darmstadt im Rahmen eines interdisziplinären Seminars die Vorbereitungskonferenz zur NPT Review Conference (Überprüfungskonferenz des Nichtverbreitungsvertrags) 2015 in New York. In der allgemeinen Debatte verfolgten sie die Länderstatements, um anschließend in einem zweitägigen Planspiel ein fiktives Abrüstungsszenario zu simulieren.

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Aktion vor der Hauptversammlung der Commerzbank, Foto: Philipp Ingenleuf, netzwerk Friedenskooperative
Jogging gegen Bombengeschäft mit Atomwaffen

Die Bombe an Ihrer Seite

[09.05.2014] 

Am 8. Mai sammeln sich Aktionäre der Commerzbank zur Jahresversammlung 2014 an der Frankfurter Messe. Jede Minute kommt ein Shuttlebus und wirft sein Publikum ab. Dort erwartet es allerdings erstmal 8 Friedens-Aktivisten, die ihm ein Transparent vorhalten mit der Aufschrift :„Commerzbank, die Bombe an Ihrer Seite“. Zuerst merklich verwirrt, denn es ist die Werbung der Commerzbank leicht verändert mit dem zum nachdenken anregendem Wort :„Bombe“ statt „Bank“.

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Der Kampf endet meistens mit einem Freispruch für Hermann

Ein dickköpfiger Aktivist...

...trifft eine dickköpfige Generalstaatsanwalt

[22.04.2014] 

Ende Februar hat das Verwaltungsgericht Koblenz der Klage des Heidelberger Atomwaffengegners Hermann Theisen stattgegeben und entschieden, dass es nicht strafbar ist, öffentlich zu Sitzblockaden vor dem Atomwaffenlager Büchel aufzurufen. Nun steht ein weiteres Gerichtsverfaren an: Am Mittwoch, 30. April 2014 wird das Amtsgericht Koblenz über die Rechtmäßigkeit eines Strafbefehls entscheiden.

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B61-Modernisierung: Das wird teuer!

Europäer sollen für nukleare Modernisierung mitzahlen

[10.02.2014] 

Die geplante nuklearfähige Version des neuen Jagdbombers der USA, des Joint Strike Fighters F-35, sei nur noch dann zu entwickeln, wenn die Europäer sich verpflichten, einen Teil der Kosten zu übernehmen. Gebe es kein finanzielles „Burdensharing“, keine finanzielle Lastenteilung, so sei es besser, auf das mehrere Hundert Millionen Dollar teure Vorhaben zu verzichten, so Norton Schwartz, ehem. Stabschef der US AirForce.

Blogpost von Otfried Nassauer lesen

Foto: Elena Finckh
Studierende lernen, welche Folgen Atomwaffen haben

Die Debatte über Atomwaffen neu ausrichten

Studi-Workshop und Training für Gespräche mit PolitikerInnen

[29.01.2014] 

„Wir reden mit Politikern über die Abschaffung der Atomwaffen.“ Das war das Motto, mit dem die Berliner IPPNW-Studi-Gruppe auf ihren Veranstaltungen und über ihren Newsletter auf das intensive Workshop-Wochenende am Anfang des Jahres aufmerksam machte. Viele der Interessierten hatten zu diesem Zeitpunkt noch keine Ahnung und meldeten sich kurzerhand an, ohne zu wissen, wie schlimm es um die Welt und ihre Atomwaffen eigentlich gestellt ist.

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Neujahrsgespräch in Mutlangen mit Roderich Kiesewetter. Foto: Pressehütte Mutlangen
Lebhafte Diskussion mit CDU-Abgeordneten

Friedenspolitischen Neujahrsgespräch

mit Roderich Kiesewetter

[11.01.2014] 

Deutschland soll atomwaffenfrei werden.“ Dies fordert der Mutlanger Appell „Atomwaffenfrei – Jetzt“.  Der Bundestagsabgeordnete Roderich Kiesewetter nahm diesen bei seinem Besuch in der Pressehütte Mutlangen entgegen. Er war abrüstungspolitischer Sprecher der Union. Zum Abschluss dieses Amtes besuchte er die Pressehütte in Mutlangen, um dort mit Friedensbewegten die Perspektiven, die sich aus der Koalitionsvereinbarung ergeben zu diskutieren.

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Fahrplan der Kampagne 2014/2015

Verbot statt Atombomben

[18.12.2013] 

Die enttäuschenden Ergebnisse der Koalitionsverhandlungen zwischen CDU/CSU und SPD bilden den Ausgangspunkt der Planungen der für die neue Kampagnenphase „Last Exit New York“, die mit der Überprüfungskonferenz des Nichtverbreitungsvertrags im Mai 2015 endet. Ziel der letzten Kampagnenphase ist ein einstimmiger Bundestagsbeschluss, damit sich Deutschland auf der Überprüfungskonferenz für einen Verbotsvertrag von Atomwaffen ausspricht.

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Eine einzige Bombe für alle Aufgaben

Die All-in-One-Atombombe

Otfried Nassauer zur B61-12-Modernisierung

[07.11.2013] 

Bis 2020 soll die erste der B61-12 jetzt fertiggestellt sein. Weitere vier Jahre später, 2024, sollen die Produktion abgeschlossen und die alten Bomben abgelöst sein. In den USA, in Europa und auch in dem deutschen Eifel-Dörfchen Büchel, auf dessen Fliegerhorst noch immer bis zu 20 US-Atombomben vom Typ B61 gelagert sind. Die B61-12 ist eine „All in One“-Bombe. Sie soll alle sechs vorhanden Atombombentypen der USA ablösen und deren unterschiedliche militärische Funktionen mit ihren Fähigkeiten vereinen. Heraus kommt dabei weit mehr als eine Lebensdauerverlängerung.

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© Friedenskooperative
Kann ich was für mein Anliegen hier und jetzt tun?

Was wäre, wenn wir uns nicht einmischen würden?

[21.10.2013] 

Außerparlamentarisch politisch aktiv zu sein kostet Zeit und Kraft. Viele von uns haben sich schon oft, teils über ihre vorhandenen Kräfte hinaus, für eine gerechte Welt, für ein friedliches Miteinander auf der Erde und die Bewahrung der Schöpfung engagiert. Und dennoch: Jede Frage, jede Anregung, die bei EntscheidungsträgerInnen ankommt, hat eine Wirkung.

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Gleicht eine Vollblockade Gewaltausübung?

Strafbar oder nicht strafbar?

[08.10.2013] 

26 Jahre nach dem Hasselbach-Aufruf zur Blockade rief Hermann Theisen erneut zur Teilnahme an der für August 2013 geplanten Musikblockade in Büchel auf.
Im April und Mai verteilte er den Aufruf an die Bundeswehrsoldaten direkt am Fliegerhorst in Büchel, worauf die Bundeswehr Strafanzeige erstattete. Im Mai verteilte er wieder den Aufruf am Hauptbahnhof in Koblenz, worauf er dort von einem anwesenden Staatsanwalt beschlagnahmt wurde.

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Totale Vernichtung wurde im Kalten Krieg angestrebt

Der Mann, der die Welt rettete

[26.09.2013] 

Am 26. September 1983 wurde in der Kommandozentrale der sowjetischen Satellitenüberwachung ein Angriff der USA mit nuklearen Interkontinentalraketen gemeldet. Oberstleutnant Stanislaw Petrow geht als Mann in die Geschichte ein, der den roten Knopf hätte drücken können, es aber nie tat und dadurch den Dritten Weltkrieg verhinderte. Er war diensthabender Offizier im Serpuchow-15- Bunker und sollte im Falle eines nuklearen Angriffes auf die UdSSR einen sofortigen nuklearen Gegenschlag anordnen.

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KandidatInnen ausfragen!

Meine Wahl: atomwaffenfrei.jetzt

[16.09.2013] 

Bei ARD und ZDF werden die Themen Euro, Mindestlohn, Steuererhöhungen in der ersten Reihe platziert. Aber noch nicht einmal in der letzten Reihe saß der Zuschauer vorm Bildschirm, wenn es um die Themen Abrüstung, Waffenhandel und Atomwaffen ging. Stellt Eure Fragen deswegen direkt an die KandidatInnen!

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Am Haupttor des Fliegerhorst Büchel
Am Haupttor des Fliegerhorst Büchel

The Day After … Büchel

Ein Resümee der Blockade in Büchel

[13.08.2013] 

„The Day After“ ist einer der Filme durch den sich mir das Grauen eines Atomkrieges für immer einbrannte. Das war in einer Zeit, in der die Angst vor einem atomaren Schlag noch allgegenwärtig war und ich Kind. Viele Jahre später – in einer Zeit, lange nach dem Ende des Kalten Krieges, in der die meisten Menschen diese Ängste nicht mehr kennen – stehe ich zum ersten Mal am Fliegerhorst Büchel in der Eifel.

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Bericht vom Lutzerather Tor lesen
Bericht vom Frauentor (1) lesen
Bericht vom Interreligiösen Tor (2)
Bericht vom Tor 3 lesen
Bericht vom Tor 4 lesen
Bericht von den Toren 5 und 6 lesen
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Bericht vom Haupttor

Heinrich Böll in Mutlangen
Mutlangen findet seine Fortsetzung in Büchel.

Unser Mut wird langen

nicht nur in Mutlangen – auch in Büchel

[05.08.2013] 

Am 1.September 1983 wurde in Mutlangen ein Meilenstein zivilen Ungehorsams gesetzt, indem tausende Menschen gewaltfrei gegen die Stationierung von 36 amerikanischen Pershing II-Raketen demonstrierten. Die drei Tage andauernde Großblockade wurde von 150 bekannten Persönlichkeiten unterstützt, darunter Petra Kelly, Heinrich Böll und Günter Grass. Heute, 30 Jahre später, wird der Fliegerhorst in Büchel, das letzte Atomwaffenlager in Deutschland, von entschlossenen Friedensaktivisten und Friedensaktivistinnen dichtgemacht.

 

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Wir sehen uns in Büchel!

Atomare Gefahr auch bei uns in Deutschland

Veröffentlichung des SIPRI-Berichts 2013

[04.06.2013] 

Es gibt zwar weltweit weniger Atomwaffen als im Vorjahr, aber alle Atommächte modernisieren ihre Atomwaffen - das betrifft auch die in Deutschland stationierten. Es sind „nur“ 20 US-amerikanische B61-Atombomben auf deutschem Boden in der Eifel, deren „Betriebszeit“ verlängert werden soll. Aber diese Atombomben haben ein gewaltiges Zerstörungspotential und ihre geplante Betriebszeitverlängerung verändert ihre bisherige Eigenschaft de facto völlig.

der Freitag Blog

Wir sehen uns am 16. Juni in Koblenz!

Abrüstungsinstrumente – Rhythm beats Bombs

[28.05.2013] 

Am Sonntag, den 16. Juni bereiten wir uns mit vielen UnterstützerInnen auf unsere große Musikblockade am Atomwaffenstützpunkt Büchel vom 9.-12. August vor. In nur knapp zwei Monaten findet bereits unsere Großaktion statt. Um uns bei der Mobilisierung im Vorfeld und auch direkt vor Ort zu unterstützen, laden wir ein für Sonntag von 12-16 Uhr in die KHG Koblenz.

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Jetzt erst recht gegen Atomwaffen!

Meine Klage

Entäuschung über die Nichtzulassung der Berufung

[15.05.2013] 

Die Nichtzulassung ihrer Berufung am Oberverwaltungsgericht Münster zum Urteil des Verwaltungsgerichts Köln hat Elke Koller eigentlich nicht überrascht. Die Begründung der Entscheidung schon. Nach Auffassung des Gerichts sei das Vorhalten von Atomwaffen in einer extremen Notwehrsituation nicht völkerrechtswidrig, wenn die Existenz des Staates auf dem Spiel stehe.

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ICAN-Pin, Foto: ICAN
Alle Lobbyisten in Genf trugen den ICAN-Pin

Blog aus Genf

Berichte von unseren LobbyistInnen vor Ort

Am 20. und 21. April trafen sich ICAN-AktivistInnen aus aller Welt in Genf, um für die zweiwöchigen Konferenz der Unterzeichnerstaaten des Atomwaffensperrvertrags vorzubereiten. Xanthe Hall war dabei und hat ihre persönlichen Eindrücke vom ICAN-Treffen und die ersten paar Tage der Staatskonferenz berichtet. Leo Hoffmann-Axthelm war bis zum Schluss in Genf und erzählt warum die Ägypter für Aufregung gesorgt haben.

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Teilnehmer am Abolition 2000-Treffen in Edinburgh. Foto: Wolfgang Schlupp-Hauck
Die Schotten stimmen ab, ob sie in einen atomwaffenfreien Staat leben wollen

Solidarität für atomwaffenfreies Schottland

Abolition 2000-Treffen, 16.-19. April 2013

In der Woche vor der NPT-Prep-Com in Genf, traf sich Abolition 2000 in Edinburgh. Das Treffen war ein Zeichen der Solidarität für den Einsatz für ein atomwaffenfreies Schottland. Mittwoch und Donnerstag tagten wir in der schottischen Hauptstadt und wurden im schottischen Parlament empfangen. Am Freitag fuhren wir mit dem Bus zum Atomwaffenstandort Faslane, hielten eine Mahnwache am Nordtor, übergaben eine Resolution, umrundeten die U-Bootbasis und besuchten das Friedenscamp.

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Ostermarsch in Büchel 2013

Verhandeln statt eskalieren

Abrüsten statt endloser Rüstungsspiralen

[08.04.2013] 

»Die Aussage scheint fast zu trivial, um sie überhaupt auszusprechen: Spannungen und Konflikte baut man nicht mit Eskalation und immer mehr Rüstung ab. Nötig ist vielmehr die Bereitschaft zu Verhandlungen und zur Kooperation der gegnerischen Staaten und Parteien, und zwar auf gleicher Augenhöhe« sagt Regina Hagen in ihrer Rede beim Ostermarsch in Nürnberg.

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© BANg Europe
Jugendliche bedanken sich in Oslo

Ergebnisse, bitte!

Martin Hinrichs fragt, warum die Atomwaffen in Deutschland noch da sind

[27.03.2013] 

Man wolle sich „im Bündnis sowie gegenüber den amerikanischen Verbündeten dafür einsetzen, dass die in Deutschland verbliebenen Atomwaffen abgezogen werden“, so steht es im Koalitionsvertrag. Vor drei Jahren am 26. März hat der Bundestag die Regierung noch einmal daran erinnert, und diesen Satz dabei sogar leicht verschärft: Deutschland solle sich „mit Nachdruck“ für den Abzug einsetzen.

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ICAN richtet die Debatte neu aus

Zeit, Geschichte zu machen

Neuer Fokus auf die Folgen von Atomwaffen

[08.03.2013] 

Die neueste Abkürzung der Abrüstungsbewegung ist CHC. Das steht für „Catastrophic Humanitarian Consequences“ (katastrophale humanitäre Folgen) und ist die Kernbotschaft, die ICAN in der Öffentlichkeit und bei den Regierungen der Welt mit dem Thema Atomwaffen verknüpfen will. Soweit erfolgreich. Seit ICAN mit dieser Strategie der Neuausrichtung der Debatte über Atomwaffen begonnen hat, um sie von der stagnierenden Sicherheitsdebatte in die gleiche Arena wie andere geächtete Waffen zu bringen, hat es eine Menge Bewegung in den Köpfen der Verhandelnden gegeben.

Blog 1.3.: Zeit, Geschichte zu machen
Blog 2.3.: Abrüstungshelden aus aller Welt
Blog 4.3.: Wir sind viele und wir schaffen das!
Blog 5.3.: Herzliches Willkommen in der Kälte
Blog 7.3.: Historische Konferenz in Oslo
Blog 8.3.: Generationswechsel einer Bewegung

Tadatoshi Akiba, Vorsitzender MPI. Foto: © Johannes Schildknecht / IPPNW
Akiba begrüßt neuen Fokus auf humanitären Folgen

Wege zur atomwaffenfreien Welt

Veranstaltung in Berlin, 20, Februar 2013

[24.02.2013] 

International ist eine Welt ohne Atomwaffen ein einvernehmlich erklärtes Ziel. Doch praktisch verstoßen alle Atommächte – die offiziellen und die inoffiziellen – durch permanente Aufrüstung gegen diese Bekundungen und entsprechende UN-Resolutionen. Was kann die Zivilgesellschaft also tun, um den Abrüstungsprozess voranzutreiben? Welche Hürden müssen überwunden und welche Schritte sollen gegangen werden? Diesen Fragen widmete sich am 20. Februar eine gut besuchte öffentliche Veranstaltung in Berlin.

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Westerwelle blieb zu Atomwaffen bei der MSC stumm

Münchener Sicherheitskonferenz

Verhandlungs-START statt Modernisierungsstopp

[04.02.2013] 

Während Obama über eine neue Runde der Strategic Arms Reduction Talks (START) mit Russland nachdenkt, schreitet die Modernisierung der taktischen, in Europa stationierten Atomwaffen voran. Die Modernisierung der US-Atomwaffen ist in vollem Gange, allein für das Jahr 2013 sind 369 Millionen US-Dollar für die Modernisierung vorgesehen.

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80% der Deutschen sind eindeutig für Verhandlungen

Ein Fenster der Hoffnung

Eine Zone frei von Massenvernichtungswaffen im Nahen Osten

[30.01.2013] 

Sanktionen und Säbelrasseln bestimmen die öffetliche Diskussion um das iranische Nuklearprogramm und könnten geradewegs in einen neuen Krieg im Mittleren und Nahen Osten führen. Die friedliche Alternative: eine Konferenz zur Einrichtung einer massenvernichtungswaffen-freien Zone (WMDFZ) im Mittleren Osten. Erstmals alle Parteien an einem Tisch zu vereinen wäre eine bahnbrechende vertrauensbildende Maßnahme. Es ist dringend geboten, die Konferenz gemeinsam mit allen Staaten der Region schnellstmöglich abzuhalten, bevor es zur militärischen Eskalation kommt.

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Die UN-Konferenz in Helsinki wurde verschoben.

Der Weg nach Vorn

Die Staaten an den Verhandlungstisch schubsen

[22.12.2012] 

40 VertreterInnen von Nichtregierungsorganisationen aus aller Welt trafen sich auf Einladung einiger finnischer Friedensorganisationen vom 14. bis 16. Dezember in Helsinki. Ihr Thema: »Ein Naher Osten ohne Massenvernichtungswaffen – Anregungen aus der Zivilgesellschaft – Der Weg nach vorn«. Die TeilnehmerInnen waren richtig wütend und frustriert über die Verschiebung der geplanten UN-Konferenz zum Thema. Sie machten sich gemeinsam Gedanken über innovative Mittel und Wege, um die Regierungen zur möglichst raschen Neuterminierung der Konferenz zu drängen.

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Resolution "Der Weg nach Vorn"

Wenn eine Atombombe auf Berlin fiele, wären ganze Bezirke weg.

Das Monster schläft nur

Atomwaffen sind eine humanitäre Katastrophe

[10.12.2012] 

Zum Tag der Menschenrechte (10. Dezember) schreibt Samantha Staudte von der IPPNW über die katastrophalen humanitären Folgen der Atomwaffen. Nicht nur ihr Einsatz, sondern auch schon Herstellung, Tests und Erhaltung verursachten und verursachen schreckliches Leid. Jeder hat das Recht auf Leben und Sicherheit, deswegen will sie einen weltweiten Verbotsvertrag für Atomwaffen.

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Der Trippelschritt-Ansatz hat sich bisher nicht bewährt

Der Wahlkampf ist eröffnet

Erste Lobbygespräche in Berlin

[03.12.2012] 

Wer die Anträge der Fraktionen SPD, Bündnis 90/Die Grünen oder Die Linke gelesen, oder sogar die Bundestagsdebatte am 8.11.2012 angeschaut hat, könnte denken, dass unsere Forderungen nach dem Abzug der US-Atomwaffen aus Deutschland und einer Ablehnung der Modernisierung dieser Waffen in deren Wahlprogrammen wieder zu finden sein werden. Aber so einfach ist das leider nicht.

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Humanitäre Dimension der nuklearen Abrüstung

34 Länder stellen sich hinter ein Statement zu den humanitären Folgen von Atomwaffen

[27.10.2012] 

Der Schweizer Botschafter Benno Laggner hat am 22. Oktober 2012 bei der UN-Generalversammlung einfache Fakten auf den Tisch gelegt: “Wenn Atomwaffen je wieder benutzt werden, sind immense humanitäre Folgen unvermeidbar.” 34 Länder hatten sich hinter dieser Erklärung gestellt. Sie haben auf die entsetzlichen Folgen von Kernwaffeneinsätzen für die Zivilbevölkerung, die Umwelt und die Nahrungsmittelversorgung hingewiesen, und alle Staaten aufgefordert, sich stärker um die Ächtung aller Atomwaffen zu bemühen. Jugendsprecher Martin Hinrichs kritisiert Deutschlands Zurückhaltung.

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Lobbyarbeit während das Baby schläft

Erste Erfahrungen mit "abgeordenwatch"

Während mein Baby schläft...

[11.09.2012] 

Nachdem Inga einige Tage über eine aktuelle Entwicklung gegrübelt hatte und über ihre Möglichkeiten, von zu Hause, während ihr Baby schläft, etwas dagegen zu unternehmen, begab sie sich spät nachts auf abgeordnetenwatch.de. Das ist eine Internetseite, auf der man Fragen an Abgeordnete veröffentlichen kann, die diese dann idealerweise öffentlich auf der Seite beantworten.

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Sharon Dolev erklärt mit Humor die atomare Lage in Israel

Die nackte Wahrheit

Sharon Dolev aus Israel in Berlin

[22.10.2012] 

Dass Israel Atomwaffen besitzt ist ein offenes Geheimnis. Dennoch ist das Thema in Israel ein Tabu. Genauso wie alles, was im weitesten Sinne mit nuklearer Technologie zu tun hat. Samantha Staudte bloggt über das Hintergrundgespräch zur „Sicherheit ohne Atomwaffen“ in Berlin, mit Sharon Dolev, ICAN-Campaignerin und Friedensaktivistin aus Israel.

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Fahrradaktion «Global Zero Now»

17. Mai bis 04. Juni 2012

Mit einer Fahrradtour vor und nach dem NATO-Gipfel in Chicago am 21./22. Mai 2012 sind wir aktiv und kreativ für Atomwaffenfreiheit eingetreten. Wir radelten zum Oberkommando der US-Streitkräfte (EUCOM) in Stuttgart-Vaihingen, zu drei Atomwaffenstandorten in Europa und nach Brüssel zum NATO-Hauptquartier. Um mehr über das Fahrradtour zu erfahren, lest das Blog:

Internationaler Infoflyer herunterladen
Deutscher Infoflyer herunterladen

Hans Kristensen, Atomwaffenexperte aus den USA. Foto: Xanthe Hall/IPPNW
Hans Kristensen, Atomwaffenexperte aus den USA

24 Stunden Crashkurs in Modernisierung von Atomwaffen

Blogpost von Xanthe Hall

[30.04.2012] 

Hans Kristensen, US-amerikanischer Däne und Atomwaffenexperte, hat Berlin besucht. Xanthe Hall hatte die Aufgabe, ihn für einen Teil seiner Zeit in Berlin zu begleiten und war mit ihm beim Auswärtigen Amt, hat eine Gesprächsrunde mit FriedensaktivistInnen und ExpertInnen mitmoderiert und eine Pressekonferenz mit ihm veranstaltet. Zum Schluss hat sie alles, was sie von ihm in den 24 Stunden gehört hat, in einer Pressemitteilung zusammengefasst und abgesetzt. Es war harte, aber fruchtbare Arbeit.

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