Atomwaffen im Wahlkampf

Ein Bombenthema

So kannst du Abrüstung im Wahlkampf auf die Agenda setzen

Das Wahljahr 2017 ist eine ideale Gelegenheit, um Politikerinnen und Politiker mit dem Thema Atomwaffen zu konfrontieren. Anlässe gibt es dafür zu Genüge: das allgemeine Wettrüsten der Atomwaffenstaaten, die zusätzliche Verunsicherung seit dem Amtsantritt Donald Trumps, aber auch die Ende März beginnenden Verhandlungen über einen Atomwaffenverbotsvertrag.  Eine von Euch organisierte Podiumsdiskussion ist eine gute Gelegenheit, um eure Kandidat*innen dazu zu bringen, sich zu diesen Themen zu positionieren.

Sicherlich werden die meisten von Euch noch nie eine Podiumsdiskussion organisiert haben. Das ist nicht schlimm – denn es ist gar nicht so schwierig! Den Bundestagskandidat*innen ist es ein großes Anliegen, sich mit ihren Positionen in der Öffentlichkeit zu präsentieren und mögliche Wähler*innen für sich zu gewinnen. Zerbrecht Euch also nicht den Kopf über die Frage, ob die zur Wahl stehenden Kandidat*innen überhaupt zu Eurer Veranstaltung kommen werden – in den allermeisten Fällen werden sie sich die Zeit nehmen. Wichtig ist nur, dass Ihr die Kandidat*innen rechtzeitig (möglichst mehrere Monate vorher) einladet, damit sie den Termin einplanen können. Für die Diskussion solltet ihr mindestens anderthalb Stunden einplanen, besser sind zwei.

Als Raum für die Veranstaltung bieten sich Räume der Stadt, der Kirchen oder der Gewerkschaften an. Häufig bekommt man diese für wenig Geld. Achtet nur darauf, dass der Raum groß genug ist (zum Beispiel mindesten 50 (?) Personen fasst und die nötige Technik bietet, zum Beispiel Mikrofone, Lautsprecher oder einen Beamer für PowerPointPräsentationen.

Sobald Termin, Ort und Aufgabenverteilung in Eurer Gruppe feststehen und Ihr hoffentlich viele Zusagen von den Kandidat*innen erhalten habt, geht es an die inhaltliche Vorbereitung Eurer Podiumsdiskussion. Überlegt euch gut, welche Fragen Ihr stellen wollt. Meisten reichen schon drei bis vier Fragen, die man als Moderator*in stellt, der Rest ergibt sich dann aus dem Gespräch und durch die Fragen aus dem Publikum. Einige Fragen haben wir hier für Euch vorbereitet:

 

  • Wie wichtig ist Ihnen der Wunsch der überwältigenden Mehrheit der Bundesbürger*innen zur atomaren Abrüstung?
  • Werden Sie sich im Falle Ihrer Wahl dafür einsetzen, die nukleare Aufrüstung in Deutschland zu verhindern?
  • Werden Sie sich tatkräftig dafür einsetzen, den Abzug der Atomwaffen aus Büchel einzuleiten?
  • Werden Sie auf allen Ebenen diplomatische Schritte für ein Verbot von Atomwaffen unterstützen? Werden Sie sich dafür einsetzen, dass Deutschland einen Verbotsvertrag unterzeichnet?

Wichtig: Ladet auch die Presse ein! So bekommt Ihr als Gruppe Öffentlichkeit und die Podiumsteilnehmer*innen bekommen das Pressefoto, das sie für ihren Wahlkampfbrauchen. So entsteht eine win-win-Situation für alle. Und macht vorab viel Werbung für die Veranstaltung: über Eure Webseiten, Facebook, die lokalen Zeitungen, Email-Verteiler, per Flyer, usw. ...

Zum Schluss noch eine Bitte, die wir an Euch haben. Wir würden uns freuen, wenn Ihr Podiumsdiskussionen nutzt, um Werbung für die Kampagne „Büchel ist überall! atomwaffenfrei.jetzt“ zu machen.  Beispielsweise könnt Ihr Material auslegen, welches Ihr hier (meist kostenfrei zzgl. Porto) bei uns bestellen könnt. Gerne machen wir auch auf Eure Podiumsdiskussion in unserem Terminkalender und in den Sozialen Medien aufmerksam. Schreibt uns dazu ganz einfach eine Email. Auch über Fotos von Eurer Veranstaltung freuen wir uns! Viel Erfolg!

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Am 26. März beginnt die Aktionspräsenz in Büchel. Wir bitten dringend um finanzielle Unterstützung der Aktion. Spenden werden gebraucht, um die Aktionspräsenz zu unterstützen und auch um weitere Mobilisierung zu gewährleisten.

Stichwort: Büchel atomwaffenfrei
IPPNW, Kontonr. 2222210,
BLZ 10020500,
Bank für Sozialwirtschaft,
IBAN DE39100205000002222210
BIC (SWIFT-Code) BFSWDE33BER