Alle Infos zu Aktionen am Atomwaffenstandort Büchel

Selbstverpflichtungen sind erwünscht!

20 Wochen gegen 20 Atombomben

Aktionspräsenz und Friedenswiese

In Büchel lagern zwanzig Atomwaffen. Zwanzig Wochen vom 26. März bis zum 9. August werden Gruppen vor Ort mit ihren jeweiligen Symbolen Mahnwache halten oder gewaltfreie Aktionen durchführen. Vor der Heimreise werden die künstlerischen, friedens- oder frauenpolitischen, religiösen wie nichtreligiösen Symbole auf einem Grundstück beim Kreisel zum Fliegerhorst nahe der Bundesstraße dauerhaft und gut sichtbar aufgestellt werden. Auf diese Weise entsteht ein dauerhafter Friedenswiese.

Den Auftakt bildet der Jahrestag des Bundestagsbeschlusses „Deutschland muss deutliche Zeichen für eine Welt frei von Atomwaffen setzen“ und den Abschluss der Jahrestag des Atombombenabwurfes auf die Stadt Nagasaki.

Fastenkampagne
In diesem Jahr beginnt die Fastenkampagne am 30. Juli mit einem Internationalen Jugend-Workcamp in Berlin. Die Botschaften aller Atomwaffenstaaten und Staaten mit nuklearer Teilhabe sollen zu Gesprächen besucht werden. Kunstaktionen sollen Öffentlichkeit schaffen.

Anschließend ab dem 5. August werden die Fastenden und die jungen Menschen nach Büchel kommen. Am 9. August wird gemeinsam das Fasten gebrochen. Der Initiativkreis gegen Atomwaffen, die Pressehütte Mutlangen und der Internationale Versöhnungsbund laden herzlich dazu ein.

Sehen wir uns in Büchel?

Selbstverpflichtung und Offener Brief

Mit dem offenen Brief und der Selbstverpflichtung soll die öffentliche Aufmerksamkeit auf den Atomwaffenstandort Büchel und die dort geplante qualitative Aufrüstung der Atombomben gelenkt werden. Die Aktionspräsenz in Büchel wird den Druck auf die politischen Entscheidungsträger erhöhen, im Sinne der Kampagne aktiv zu werden, d.h. die Aufrüstung zu stoppen, die Atomwaffen abzuziehen und sie weltweit zu verbieten.

Im Zentrum stehen die direkten Aktionen in Büchel. Aber die Kampagne soll auch an den Wohnorten ihrer Unterstützer und den Orten von politischen Entscheidungen durch Aktionen sichtbar werden. Der offene Brief verbindet die direkten Aktionen mit der politischen Überzeugungsarbeit der Kampagne in Berlin und bei der UNO. Die Zahl und die Namen derer, die sich selbstverpflichten, regelmäßig Aktionen für die nukleare Abrüstung zu machen wird mit dem offenen Brief veröffentlicht. Wer sich aus Alters- oder Gesundheitsgründen, Arbeits- oder Familienpflichten nicht in der Lage sieht, regelmäßig nach Büchel zu kommen, hat die Möglichkeit die Kampagne durch Unterzeichnung der  Solidaritätserklärung zu unterstützen. Auch die Namen dieser Erklärungen werden mit dem offenen Brief veröffentlicht.

Der Offene Brief und die Selbstverpflichtung/Soli-Erklärung kann hier heruntergeladen werden. Die Erklärung soll unterschrieben an die Pressehütte Mutlangen zurück geschickt werden. Wer sich verpflichtet oder solidarisch erklärt, setzt seinen Namen unter dem Offenen Brief.

Offener Brief (PDF)
Selbstverpflichtung & Soli-Erklärung
Liste der UnterzeichnerInnen

Auftakt der 20 Wochen Aktionspräsenz am Atomwaffenlager Büchel am 26. März 2016. Foto: atomwaffenfrei
Großes Plakatschild wurde gut sichtbar aufgestellt

20 Wochen gegen 20 Bomben

Die erste Woche der Dauerpräsenz in Büchel

[04.04.2016] 

Pünktlich zum Kampagnenstart von „Büchel ist überall – atomwaffenfrei.jetzt“ begann am 26. März 2016 vor dem Atomwaffenstandort Büchel mit der Eröffnung der Friedenswiese am Haupttor des Fliegerhorstes die diesjährige 20-wöchige Dauerpräsenz. Vor sechs Jahren bekräftigte der Deutsche Bundestag den Willen von über 85 Prozent der Bevölkerung, dass alle Atomwaffen von deutschem Boden abgezogen und auf keinen Fall neue Atomwaffen stationiert werden sollte. Die Bundesregierung fährt allerdings einen gegensätzlichen politischen Kurs.

Artikel im IPPNW-Blog lesen

Hermann Theisen verteilt Flugblätter vor dem Atomwaffenlager Büchel. Foto: Theisen
Verurteilt zu einer Geldstrafe von 80 Tagessätzen

Straftat oder Bürgerpflicht?

Aufruf zum Geheimnisverrat bei der Bundeswehr

[28.09.2015] 

Zwei Tage nach der Frontal 21-Sendung musste das Amtsgericht Cochem über die Strafbarkeit eines atomwaffenkritischen Aufrufes zum Whistleblowing entscheiden. Mit den Flugblättern wurden jene Bundeswehrsoldaten, die in die nukleare Teilhabe eingebunden sind, aufgefordert, die Zivilgesellschaft über die Hintergründe der geplanten Modernisierung jener Atomwaffen zu informieren. Die Staatsanwaltschaft Koblenz erhob daraufhin Anklage wegen Öffentlicher Aufforderung zu Straftaten in Verbindung mit einer Aufforderung zum Verrat von Dienstgeheimnissen.

Blogbeitrag von Hermann Theisen lesen

Die Frauengruppe GA-Büchel besetzen den Bundeswehr-Werbetruck vor dem Atomwaffenlager Büchel im September 2015. Foto: GA Büchel
Unsere Kinder KriegT Ihr nicht!

Modernisierte Atomwaffen in Büchel

Pressemitteilung, Gewaltfreie Aktion Büchel

[24.09.2015] 

Bislang wurde von offiziellen Stellen stets geleugnet, dass sich tatsächlich Atombomben auf dem Luftwaffenstützpunkt Büchel befinden. Den FriedensaktivistInnen, die mit zahlreichen Aktionen Widerstand gegen die Atombomben leisteten, wurde unterstellt, sie kämpften gegen eine Chimäre. Doch der Bericht in der Sendung "Frontal21" zeigt: In Büchel sollen modernisierte Atombomben mit der Bezeichnung B61-12, jeweils mit der vierfachen Sprengkraft einer Hiroshima Bombe, stationiert werden.

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Rainer Schmid vor dem Haupttor Büchels. Foto: Rainer Schmid
Seine Forderung: Global Zero Now!

Was man als Einzelperson auslösen kann

Blog von Rainer Schmid

[29.08.2015] 

Kurzbericht von der Sechs-Tage-Dauermahnwache des Pfarrers Rainer Schmid vor dem Haupttor des Fliegerhorstes in Büchel, wo etwa 20 US-Atomraketen lagern; jede 20 mal so stark wie die Hiroshima-Bombe.

Blogbeitrag lesen

Justitia
Hermann Theisen wieder vor Gericht

Aufruf zum Geheimnisverrat bei der Bundeswehr - Straftat oder Bürgerpflicht?

Pressemitteilung der DFG-VK

[28.08.2015] 

Das Amtsgericht Cochem verhandelt am Mittwoch, 02.09.2015, 13:30 Uhr (Ravenestraße 39, Sitzungssaal 100), über die Rechtmäßigkeit von atomwaffenkritischen Flugblättern des Heidelberger Atomwaffengegners Hermann Theisen, der auch Mitglied der Deutschen Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) ist.

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Foto: Holger Haupt, Cochem
Fasten vom 31.7. bis 9.8.

70 Jahre Hiroshima und Nagasaki

Fastenaktion am Bücheler Atomwaffenstandort

[06.08.2015] 

Am 31. Juli um 20.15 Uhr startete die 6. öffentliche Fastenaktion am Haupteingang des Bundeswehrstandortes Büchel mit 15 Fastenden und Unterstützern und Unterstützerinnen. Sie mahnen, dass die in Deutschland hier einsatzbereiten zirka zwanzig Atombomben der Vereinigten Staaten von Amerika unverzüglich abgezogen werden müssen. Diese Aktion steht im Zusammenhang mit anderen Fastenaktionen in den USA, an der Atomwaffenfabrik Livermore, in Paris, London und Japan.

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Blockade am 29.5. am Tor 2
Immer wieder wurde den Betrieb des Militärs behindert

büchel65 Abschlussblockade

ZahnbürstenaktivistInnen gehen bewußt und gewollt in den Polizeigewahrsam

[29.05.2015] 

Seit den frühen Morgenstunden blockieren 60 KriegsgegnerInnen den Atomwaffenstandort in Büchel/ Südeifel. Mit dem Mitführen einer Zahnbürsten signalisierten die BlockiererInnen ihre Bereitschaft, immer wieder zu blockieren. Daraufhin nahm die Polizei 35 PazifistInnen in den Gewahrsam.

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Seit 06:15 Uhr sind sieben Tore Büchels blockiert. Foto: buechel-atomwaffenfrei.de
60 Menschen mit Zahnbürste dabei

büchel65 blockiert Atomwaffenlager

65 Tage Dauerpräsenz geht heute zu Ende

[29.05.2015] 

Seit heute um 06:15 Uhr sind sieben Tore des Atomwaffenlagers blockiert. Am Luzerather Tor wurden die AktivistInnen um 07:30 Uhr weggetragen und die von der Polizei aufgestellten Barrikaden abgebaut, um die Einfahrt frei zu machen. Nach 30 Blockadetagen mit 34 unterschiedlichen Blockadegruppen und 350 beteiligten AktivistInnen geht die Blockadekampagne büchel65 mit dem heutigen Blockadetag zu Ende.

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Logo der Aktion büchel65
29.05. Packt Eure Zahnbürste ein und fahrt nach Büchel!

Zahnbürstenblockade

KriegsgegnerInnen riskieren Polizeigewahrsam

[26.05.2015] 

 Für Freitag, den 29. Mai 2015 mobilisieren AtomwaffengegnerInnen für eine  „Zahnbürstenblockade“ in Büchel: AktivistInnen bringen ihre Zahnbürste mit, als Zeichen dafür, dass sie sich in ihrem Widerstand gegen die Existenz von Atomwaffen nicht durch die Drohung mit einer Ingewahrsamnahme abschrecken lassen.

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Logo der Aktion büchel65
25.05. Musikblockade!

MusikerInnen blockieren Büchel

[21.05.2015] 

Menschen der Lebenslaute bereiten sich vor, um Pfingstmontag Teil der 65-Tage-Blockade (büchel65) zu sein. Unser Ziel ist es, durch gewaltfreie Blockaden Aufmerksamkeit für die völkerrechtswidrigen Atomwaffen, deren Stationierung und Lagerung zu schaffen.

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Justitia
Gericht: Blockaden sind nicht grundsätzlich verwerflich

Oberlandesgericht Koblenz spricht Friedensaktivisten frei

Aufruf zur Blockade des Atomwaffenlagers Büchel ist nicht strafbar

[20.05.2015] 

Der 1. Strafsenat des Oberlandesgerichts Koblenz hat heute entschieden, dass es nicht strafbar ist, zur Blockade des Atomwaffenlagers Büchel aufzurufen. Der Heidelberger Friedensaktivist Hermann Theisen hatte im Frühjahr 2013 Flugblätter verteilt und damit zur Teilnahme an den für August 2013 geplanten Sitzblockaden vor dem rheinland-pfälzischen Atomwaffenlager Büchel aufgerufen. Dafür wurde er Im April 2014 vom Amtsgericht Koblenz wegen öffentlicher Aufforderung zur Nötigung zu einer Geldstrafe verurteilt.

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Lesung eines Atomkrimis am Himmelfahrtswochenende

Atomkrimi in Büchel

Blockaden werden fortgeführt

[13.05.2015] 

Am Himmelfahrtswochenende reist eine Bandbreite von KriegsgegnerInnen in die Südeifel, um sich an Blockadeaktionen der Kampagne büchel65 zu beteiligen. Den Auftakt bilden am Donnerstag, 14. Mai eine IPPNW Gruppe aus Stuttgart sowie Menschen, die im Widerstand gegen Stuttgart 21 aktiv sind. Am Freitag folgen Aktive der NaturFreunde und der Friedenskoordination Berlin. Am Sonnabend stoßen dann noch Mitglieder aus dem Versöhnungsbund dazu. Verstärkt werden die Blockaden durch Menschen, die in der Region zu Hause sind.

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Foto: BI Oberberg Süd
Nukleare Teilhabe beenden!

Oberberger blockieren Atomwaffenstandort Büchel

[13.05.2015] 

Am Samstag, 9. Mai 2015 wurde der Atomwaffenstandort Büchel in der Südeifel zwischen Koblenz und Trier blockiert. An der gewaltfreien Sitzblockade im Rahmen der Kampagne büchel65 nahmen auch Mitglieder der BürgerInneninitiative Oberberg Süd für den Atomausstieg teil.

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Logo büchel65
09.05. Das Grundkomitee kommt nach Büchel!

Modernisierung der Atomwaffen in Büchel

Wird ein auf Europa begrenzter Atomkrieg wieder denkbar?

[05.05.2015] 

Mit völlig modernisierten Atomwaffen in Büchel/Eifel und anderswo in Europa entsteht erstmals seit den 1980er Jahren eine Konstellation, die einen Atomkrieg in Europa möglich erscheinen lässt. Die Bundesregierung beteiligt sich an diesem gefährlichen Projekt. Dagegen protestieren wir und rufen die Öffentlichkeit zu bundesweiten Diskussionen auf. Das Grundrechtekomitee wird sich am 9. Mai 2015 an den Protesten der Friedensbewegung in Büchel beteiligen.

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Kieler AktivistInnen blockieren Atomwaffenstandort Büchel. Foto: buechel-atomwaffenfrei.de
BI Kiel gegen Atomanlagen

Kieler AktivistInnen blockierten Atomwaffenstandort Büchel

[04.05.2015] 

Am 02. Mai fand die Blockade unter Beteiligung von 10 AktivistInnen aus Kiel statt. Gewaltfrei im Sinne des zivilen Ungehorsams wurde das Haupttor versucht zu blockieren. Verschiedene Redebeiträge und Lieder wurden während der insgesamt ca. fünf Stunden langen Blockade vorgetragen. Dabei wurde u.a. auf die Gefahren von Atomwaffen, die weiterhin schreckliche Lage in Fukushima sowie den mangelhaften Katastrophenschutz bei atomaren Unfällen aufmerksam gemacht. Auch die dort eingesetzten OrdnungshüterInnen und Soldaten folgten dem Inhalt zum Teil aufmerksam und interessiert.

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Die Bonner sind am 9.Mai dabei!

Bonner Friedensgruppen protestieren in Büchel gegen Atomwaffen

Blockade am 9. Mai 2015

[04.05.2015] 

Mitglieder von Bonner Friedensgruppen beteiligen sich am 9. Mai 2015 an der Blockade des Atombombenlagers in Büchel/Eifel. Beteiligt sind u.a. Anti-Atom-Bonn, Pax Christi Bonn und das Netzwerk Friedenskooperative. Die Dauerblockade in Büchel findet anlässlich der Überprüfungskonferenz zum Atomwaffensperrvertrag in New York statt. Die Gruppen fordern den Abzug der alten Atombomben aus Büchel, ein Atomwaffenverbot für Deutschland sowie eine weltweite Konvention zur Abschaffung aller Nuklearwaffen.

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Verwaltungsgericht Koblenz rügt Briefzensur

Pressemitteilung des Grundrechtekomitees

[30.04.2015] 

Eine rheinland-pfälzische Behörde hat Briefe mit Flugblättern vernichtet und damit gegen Artikel 10 (Briefgeheimnis) und Artikel 14 (Eigentum) des Grundgesetzes verstoßen. Mit deutlichen Worten hat das Verwaltungsgericht Koblenz entschieden, dass die Verbandsgemeinde Ulmen auf rechtswidrige Weise an Kommunalpolitiker gerichtete Briefe mit Flugblättern geöffnet und vernichtet hat.

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Blockade der Linksjugend [‘solid] Rheinland-Pfalz, 25. April. Foto: buechel-atomwaffenfrei.de
Bisher 13 Blockaden mit 200 AktivistInnen

büchel65 zieht Halbzeitbilanz

Ziviler Ungehorsam übt Druck auf NPT-Überprüfungskonferenz aus

[27.04.2015] 

Die Kampagne will Druck auf die heute in New York beginnende Überprüfungskonferenz zum Atomwaffensperrvertrag ausüben. Im Rahmen von büchel65 finden regelmäßig Blockaden der Zufahrten zum Atomwaffenlager in der Südeifel statt. Seit dem Beginn der Blockadekampagne am 26. März, dem 5. Jahrestag des Bundestagsbeschluss zum Abzug der Atomwaffen aus Büchel, haben 13 Blockaden mit 200 AktivistInnen stattgefunden. Zeitweise ist es den Gruppen gelungen, den gesamten Verkehr in und aus dem militärischen Gelände für mehrere Stunden zu unterbinden.

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Geburtstagsblockade am 2. April. Foto: buechel-atomwaffenfrei.de
Ziviler Ungehorsam spitzt ein bestehendes (Gewalt)-Unrecht zu

Bundeswehr verträgt die Wahrheit nicht

Ernst-Ludwig Iskenius bloggt nach drei Wochen blockieren

[22.04.2015] 

Seit über drei Wochen sind wir am Fliegerhorst Büchel/Alflen präsent, um auf die hier stationierten Atomwaffen aufmerksam zu machen. Mit dem Mittel des zivilen Ungehorsams soll auf das ungeheuere Unrecht, das von der Existenz der hier stationierten Atomwaffen ausgeht, aufmerksam gemacht werden. Die Aktionen sind zwar über unseren Blockadekalender angekündigt, aber bewusst nicht angemeldet und haben zum Ziel, wenigstens ansatzweise den Normalbetrieb, und sei es nur für Minuten, zu stören, und das an möglichst vielen von 65 Tagen.

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Gemeinsame Blockadeaktion der DFG-VK,  Friedensinitiative Nottuln, Internationale Archebewegung und Armes Nucléaires STOP. Foto: DFG-VK
Protest mit Musik, Gesang, Tänzen und Märchen

Folgt auf Büchel65 Berlin65?

Eindrücke der bisher größten Blockadeaktion in diesem Frühjahr

[20.04.2015] 

Am 18. April 2015 blockierten insgesamt vier Gruppen das Fliegerhorst Büchel: Neben der ältesten deutschen Friedensorganisation DFG-VK, waren dies die Friedensinitiative Nottuln, „Armes nucleaires STOP“ ein Zusammenschluss von 15 gewaltfreien Gruppen und ein Teil der Internationalen Archebewegung. Dieser Tag entwickelte sich zur größten bisherigen Blockadeaktion im Rahmen von Büchel65 mit über 50 AktivistInnen. Roland Blach bloggt darüber.

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Ernst-Ludwig Iskenius (mitte) blockiert den Hauptzufahrt des Atomwaffenlagers Büchel. Foto: buechel-atomwaffenfrei.de
Gute Stimmung trotz schlechtem Wetter

Büchel 65 – ein erster Bericht

Ernst-Ludwig Iskenius bloggt zu den ersten Wochen in Büchel

[13.04.2015] 

Seit dem 26. März 2015 kommen Gruppen aus verschiedenen Städten und Gemeinden – darunter auch Freundeskreise, eine Geburtstagstafel und eine Gottesdienstgruppe – in die südliche Eifel, um vor dem Eingang zu Deutschlands bislang einzigem Atomwaffenstandort störend mit vielfältigen Aktionen des zivilen Ungehorsams präsent zu sein. Dem Aufruf von Büchel65 sind bisher über 20 Gruppen gefolgt. Auch wenn Militär und die Polizei jegliche Störung des Betriebes im Keim zu ersticken versuchte, gelang es den oft zahlenmäßig kleinen Gruppen zumindest kurzfristig, den einfahrenden Verkehr zu stören, oder er musste umgeleitet werden.

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Übergabe des Bürgermeisterbriefes in Büchel von der Delegation aus Nottuln. Foto: FI Nottuln
Mit im Gepäck: Ein Schreiben des Bürgermeisters

Bürgermeister mahnt Amtskollegen wegen Atomwaffen in Büchel

Nottulner Friedensinitiative übergibt Mahnschreiben

[18.04.2015] 

Eine Friedensinititiative aus Nottuln in Westmünsterland hat am Wochenende einen Mahnbrief ihres Bürgermeisters an den Bürgermeister von Büchel übergeben, um damit für einen Abzug der Atomwaffen aus der Gemeinde Büchel zu protestieren. Im Rahmen der Blockadekampagne büchel65 blockierten 10 Mitglieder der Friedensinitiative am Morgen bis in den Nachmittag hinein die Hauptzufahrt zum Fliegerhorst in Büchel.

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Logo der Aktion büchel65
SaarländerInnen rufen zur Blockade auf

Saarländer*innen gegen Atomwaffen

Aufruf zur Blockadeaktion am 3.5. in Büchel

[15.04.2015] 

Das FriedensNetz Saar unterstützt die Blockadeaktion „Büchel atomwaffenfrei - Atomwaffen abschaffen - Modernisierung verhindern“ und ruft auf zu einem Blockadetag der saarländischen Friedensbewegung am Sonntag, den 3.05.2015 in Büchel.

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IPPNW mahnt vor katastrophalen Folgen der Atomwaffen

ÄrztInnen halten Mahnwache in Büchel

Nach dem Einsatz von Atomwaffen können Ärzte nicht helfen

[15.04.2015] 

Ärztinnen und Ärzte der Friedensorganisation IPPNW veranstalten heute eine Mahnwache vor dem Fliegerhorst Büchel in der Eifel, der letzte Atomwaffenstandort Deutschlands. Drei Bremer MedizinerInnen sitzen seit 7.30 Uhr in weißen Kitteln vor dem Zaun vor dem Haupttor zum Fliegerhorst, den die Polizei dort kurz nach Beginn der Blockade-Aktion "Büchel 65" errichtet hat.

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65 Tage Dauerpräsenz in Büchel

Atomkrieg kennt keine Grenzen

Französische Unterstützung der Blockaden in Büchel

[15.04.2015] 

Der Widerstand gegen die Lagerung und den Einsatz von Atomwaffen im Fliegerhorst Büchel (Südeifel) verbreitert sich. Am Wochenende 18. und 19. April 2015 wird ein Bündnis aus vier Gruppen den Fliegerhorst blockieren.

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DFG-VK Gruppe Köln & Friends, 9. April. Foto: Herbert Sauerwein
DFG-VK Köln & Friends

Atomwaffenstützpunkt erfolgreich blockiert

Pressemitteilung der DFG-VK Köln & Friends

[09.04.2015] 

Der Atomwaffenstützpunkt Büchel/Eifel wurde am 9. April 2015 erfolgreich von Aktiven der DFG-VK Köln und UnterstützerInnen blockiert. Bis zur Räumung der an zwei Punkten gleichzeitig durchgeführten Blockade durch die Polizei konnte der reibungslose Betrieb der Atomwaffenstellung behindert werden.

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Am 7.4. blockierte die Pazifik Guppe Hamburg die Hauptzufahrt vom Atomwaffenlager Büchel. Foto: M. Küpker
Polizei kündigt Nötigungsverfahren an

Pazifik-Gruppe blockiert Atomwaffenstützpunkt Büchel

Pressemitteilung des Pazifik-Netzwerkes

[07.04.2015] 

Zwischen 6 und 8 Uhr morgens blockierte die Pazifik-Gruppe Hamburg die Zufahrt zum Atomwaffen-Stützpunkt Büchel. Die Polizei hinderte die Gruppe an der Blockade direkt am Haupt-Zufahrtstor, indem sie die geöffneten Autotüren zudrückte. Deshalb wurde anschließend der Zubringer von der Bundesstraße zur Militärbasis mit einer Sitzblockade versperrt. Die Polizei räumte nach dreimaliger Aufforderung durch Wegtragen.

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Karfreitag-Blockadegottesdienst, 3. April. Foto: buechel-atomwaffenfrei.de
„Es ist ein Kreuz mit den Atomwaffen“

Gottesdienst vor dem Atomwaffenlager

Pressemitteilung der Initiative büchel65

[31.03.2015] 

Zu einem ökumenischen Karfreitagsgottesdienst am 3. April vor dem Atomwaffenlager in Büchel laden Christen im Rahmen der Aktion „büchel65“ ein. Der Gottesdienst wird die Zufahrt zum Atomwaffenlager blockieren und stellt somit eine Aktion des Zivilen Ungehorsams dar.

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Blockade am 8. August 2014, am Lutzerather Tor, Atomwaffenstandort Büchel. Foto: GAAA
Tripods werden verwendet, wie in 2014

Atomwaffenlager wieder blockiert

Pressemitteilung von JunepA

[30.03.2015] 

Seit 4 Uhr heute morgen wurden sämtliche asphaltierten Zufahrten zum Fliegerhorst Büchel blockiert. Dieser ist der letzte Militärstützpunkt in der BRD, auf dem bekanntermaßen Atomwaffen lagern. Die Aktiven blockieren die Zufahrten auf dem Boden sitzend und einige sind auf mehrere hohe Tripods (Dreibeine) geklettert. Dadurch ist ein normaler Betriebsablauf nicht möglich.

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Jugendnetzwerk für politische Aktion blockiert

Jugendblockade des Atomwaffenlagers Büchel

Pressemitteilung von JunepA

[27.03.2015] 

Am Montag, den 30. März, werden Aktivist_innen die Zufahrtswege des Fliegerhorstes und Militärstützpunkts Büchel blockieren, da dort Atomwaffen gelagert werden. Ziel ist, den Normalbetrieb konkret zu verhindern, sodass dieser ohne massiven Eingriff nicht wieder aufgenommen werden kann. Die Aktion findet im Rahmen des Projektes „buechel65“ statt.

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Blockade des Atomwaffenstandorts Büchel am 26.3.2015. Foto:  www.buechel-atomwaffenfrei.de/buechel65
Den morgendlichen Dienstbeginn wird gestört

Atomwaffenstandort ist blockiert

büchel65 startet Blockadekampagne

[26.03.2015] 

Seit dem frühen Morgen werden die drei Hauptzufahrten und ein Fußgängertor zum Fliegerhorst in Büchel blockiert. Im Rahmen der Kampagne büchel65 ist dies die Auftaktblockade zu weiteren Blockadeaktionen in den nächsten Wochen. Um 5.30 Uhr zogen Aktivist_innen vor den Toren zum morgendlichen Dienstbeginn des Bundeswehrstandortes in der Südeifel, wo die letzten ca. 20 US-Atomwaffen in Deutschland gelagert sind.

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Logo des Rostocker Friedensbündnis
Aus Rostock kommt Unterstützung für büchel65

Rostocker*innen blockieren Büchel

Pressemitteilung des Rostocker Friedensbündnisses

[25.03.2015] 

Kürzlich hat das Rostocker Friedensbündnis sein Gruppenkonto bei der OstseeSparkasse Rostock aufgelöst, weil dieses Geldinstitut über den Deutschen Sparkassenverband Atomrüstung mitfinanziert. Nun ist es Zeit für einen weiteren Schritt: Angesichts der wachsenden Kriegsgefahr und des absoluten Stillstands aller Verhandlungen über atomare Abrüstung werden mehrere Mitglieder des Rostocker Friedensbündnisses und des Rostocker Anti-Atom-Bündnisses am 27. März den letzten deutschen Atomwaffenstandort, den Fliegerhorst Büchel in der Eifel, blockieren.

Pressemitteilung lesen

Aufruf für ein atomwaffenfreies Deutschland
Das Parlament braucht Druck von der Straße

Atomwaffen wieder auf die politische Agenda setzen!

Protest in Berlin und Büchel gegen US-Atomwaffen in Deutschland

[25.03.2015] 

Vor fünf Jahren, am 26. März 2010, verabschiedete der Deutsche Bundestag eine überparteiliche Resolution, in der der Abzug der verbliebenen US-Atomwaffen aus Deutschland gefordert wurde. Morgen werden einem Vertreter des Bundesverteidigungsministeriums um 15 Uhr rund 2.500 Unterschriften für ein atomwaffenfreies Deutschland übergeben, die in den letzten Monaten gesammelt wurden.

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Foto: Manfred Werner
Konstantin Wecker kommt nach Büchel

Presseeinladung zur Berichterstattung

büchel65-Auftakt

[19.03.2015] 

Am Donnerstag-Vormittag den 26. März 2015 wird es eine gute Gelegenheit zur Berichterstattung über die Blockade-Initiative büchel65 geben. An diesem Tag findet die Auftaktblockade statt. Als besonderer Gast wird Konstantin Wecker einen Zwischenstopp auf seiner Tournee einlegen.

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Ab 26. März 2015 Druck machen und 65 Tage blockieren

büchel65

Büchel blockieren – 65 Tage Zivilen Ungehorsam leisten

Atomwaffen sind in Deutschland immer noch Realität. Deshalb werden Gruppen, lokale Initiativen und Einzelne eingeladen, ihren Widerstand gegen die Stationierung und Lagerung von Atomwaffen durch gewaltfreie Blockaden sichtbar zu machen. An möglichst vielen von 65 Tagen zwischen 26.3. und 29.5. blockieren unterschiedliche Gruppen jeweils für einen Tag (gerne auch für länger) die Zufahrt(en) zum Fliegerhorst in Büchel.

Mehr zu Büchel65
Flyer als PDF

An der deutschen Verantwortung für die Entstehung der Atombombe erinnern

Die Atombombe - made in Germany

Ostermarsch in Büchel, 6. April 2015

Unter der Forderungen an der Bundesregierung: Beendigung der Nuklearen Teilhabe in der NATO! Beteiligung an einem Atomwaffenverbotsvertrag! findet am Ostermontag, den 6. April 2015 der diesjährigen Ostermarsch in Büchel statt. Der Marsch beginnt um 14 Uhr im Gewerbegebiet Büchel. Ab 15 Uhr gibt es eine Kundgebung in der Nähe des Haupttores am Fliegerhorst Büchel mit Dirk Seifert (AKAtomBUND), Dr. Hildegard Slabik-Münter (IPPNW), Rainer Braun (IALANA), Angie & Uschi, Blue Flower und Lee Bach-Bayram.

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büchel65: Einladung zur Auftaktblockade

[09.02.2015] 

Am 26.3.2010, also vor 5 Jahren, forderte der Deutsche Bundestag mit großer Mehrheit die Bundesregierung auf, sich für den bedingungslosen Abzug aller Atomwaffen auf deutschem Boden einzusetzen. Bekanntlich wurde dieser Beschluss bis heute von den Bundesregierungen ignoriert. Aus diesem Grund beginnt büchel65 am 26. März, und mit einer Auftaktblockade. Zu dieser Auftaktblockade sind alle, Einzelpersonen und Gruppen, eingeladen, damit büchel65 mit einem kraftvollen Zeichen startet.

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Start ist am 26. März

Fliegerhorst soll blockiert werden

[16.01.2015] 

65 Tage lang will die Friedensbewegung in diesem Frühjahr den Fliegerhorst Büchel in der Eifel blockieren. Vorgesehen ist, dass an möglichst vielen dieser Tage unterschiedliche Gruppen jeweils für die Morgenstunden, einen Tag oder sogar länger eine oder mehrere Zufahrten zum Luftwaffenstützpunkt dichtmachen.

Artikel bei Volksfreund.de lesen

Elke gibt nicht auf

Sie verklagte die Bundesrepublik

Interview mit Elke Koller

[08.10.2014] 

Elke Koller lebt nur drei Kilometer vom Fliegerhorst Büchel entfernt.1995 liest sie im "Spiegel" über die in Büchel gelagerten amerikanischen Atombomben - mit weitgehenden Folgen.

Bericht anschauen

Foto: Hermann Theisen
Hermann Theisen freigesprochen!

Aufruf zur Blockade keine Straftat

Landgericht Koblenz trifft wegweisende Entscheidung zur Nötigungsrechtsprechung

[17.09.2014] 

Das Landgericht Koblenz hat den Heidelberger Atomwaffengegner Hermann Theisen vom Vorwurf der Aufforderung zu Straftaten freigesprochen. Theisen hatte im Sommer 2013 Flugblätter verteilt, um für eine Teilnahme an Sitzblockaden vor dem Atomwaffenstützpunkt Büchel zu werben. In der gestrigen Berufungsverhandlung konnte das Landgericht Koblenz dieser Verurteilung nicht folgen und traf stattdessen eine wegweisende Entscheidung zur Nötigungsrechtsprechung.

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Lebenslaute spielt vor dem Haupttor am 10. August 2013. Foto: GAAA
Weiterhin auf Bundesregierung Druck für den Abzug ausüben

Ankündigung neuer Blockaden!

Aktionstage am Atomwaffenstützpunkt Büchel erfolgreich

[12.08.2014] 

Gestern endete das 10-tägige Aktionscamp gegen Atomwaffen am Bücheler Haupttor. Einstimmig bezeichneten die Teilnehmer_innen die gewaltfreien Aktionen als gelungen. Die Gewaltfreie Aktion Atomwaffen Abschaffen (GAAA) hat angekündigt, im nächsten Frühjahr eine neue längerdauernden Aktion „Büchel 65“ zu starten.

Pressemitteilung lesen

Foto: GAAA
Büchel: sichtbaren Symbolort für die Atomwaffengefahr in Deutschland

Erfolgreiches Widerstandscamp

Ernst-Ludwig Iskenius berichtet aus Büchel

[20.08.2014] 

Anknüpfend an die 24-Stunden-Musik-Blockade im letzten Jahr fand auch dieses Jahr neben dem Haupttor des einzigen deutschen Atomwaffenstützpunktes in Büchel (Eifel) ein zehntägiges Camp statt. Es  sollte die notwendige Infrastruktur bieten, damit verschiedene Gruppen vom 2.–11.8.2014 ihre eigenen Aktionen rund um die Gedenktage von Hiroshima und Nagasaki durchführen können.

Blogbeitrag lesen

Sonntag, 10.08., 10:00: Mit dem Konzert der Lebenslaute-Kleingruppe in der Einfahrt wurde das Haupttor des “Fliegerhorstes” wieder blockiert. Foto: GAAA
Gewaltfreie Intervention mit Musik in Büchel

Lebenslaute spielt erneut vor dem Haupttor von Büchel

[09.08.2014] 

Etwas über zehn AktivistInnen der Gruppe Lebenslaute aus dem südwestdeutschen Raum beteiligen sich am diesjährigen Camp gegen das Atomwaffendepot Büchel /Eifel. Die Gruppe kündigt für morgen vormittag,  Sonntag, 10. August 2014, ab 10:00 Uhr, eine Aktion am Haupttor des Atomwaffendepots an.

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5:30 Uhr am Lutzerather Tor, Atomwaffenstandort Büchel. Foto: GAAA
5:30 Uhr, Lutzerather Tor

Atomwaffenstandort Büchel wird erneut blockiert

Atomwaffen-Modernisierung verhindern!

[08.08.2014] 

Seit 5:30 Uhr heute morgen blockieren Friedensaktivist_innen die beiden Hauptzufahrts-Tore des Atomwaffenstützpunktes Büchel bei Cochem, Rheinland-Pfalz. Die  Aktionsteilnehmer_innen haben gestern beschlossen, trotz der angeblichen und aktuell widerlegten Terrordrohung, weiter Druck auf die Regierung für den Abzug der hier stationierten US-Atomwaffen auszuüben. Die Anti-Atomwaffen-Aktivist_innen sind sich darin einig: Wenn sich unsere Regierung tatsächlich um die Sicherheit dieser völkerrechtswidrigen Atomwaffen sorgt, braucht sie diese nur in die USA zurück zu schicken.

Pressemitteilung lesen

Mit Fahrradschloss angekettet. Foto: GAAA
Reibungslosen Betriebsablauf des Fliegerhorstes behindern

Lutzerather Tor des Atomwaffenstandorts geräumt

Am Hiroshima-Gedenktag, längste Blockade in Büchel

[06.08.2014] 

Das Lutzerather Tor des Atomwaffenstandorts Büchel wurde um ca. 6:30 Uhr geräumt und damit für Autoverkehr frei gemacht. Von den 12 dort Blockierenden blieb eine Person am Tor mit Bügelschloss festgeschlossen. Die Polizei musste ihn anheben, um das Tor zu öffnen. Eine Stange des Tors musste durchtrennt werden, um ihn zu befreien, weil das Bügelschloss um seinem Hals nicht aufzubrechen war. Er und zwei andere Personen ohne Ausweise aus der Gegend wurden festgenommen und nach Cochem gebracht, einer von ihnen ist minderjährig. Von allen anderen Aktionsteilnehmenden am Lutzerather Tor wurden die Personalien aufgenommen. 

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Im Kreisverkehr am Haupttor hält ein Bundeswehr-Bus

Atomwaffenstandort Büchel wird weiter blockiert

[05.08.2014] 

Büchel 18:30 Uhr, Seit 6 Uhr heute morgen blockieren Friedensaktivist_innen drei Tore des Atomwaffenstützpunkts Büchel bei Cochem, Rheinland-Pfalz. Die Aktionsteilnehmer_innen haben heute um 17 Uhr beschlossen, bis morgen um 08:16 Uhr weiter zu blockieren. Diese ist die Uhrzeit des Atombombenabwurfs auf Hiroshima am 6. August 1945. Damit wird die Aktion – es sei denn sie wird nicht von der Polizei geräumt – die längste Blockade des Atomwaffenlagers sein. Morgen früh wird noch einmal beschlossen, ob die Aktion weiter verlängert wird.

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Mit zivilen Ungehorsams ein starkes Zeichen setzen

Erneut Protestaktionen gegen Atomwaffen in Büchel

Mit Aktionen zivilen Ungehorsams und Fasten wird der Druck für den Abzug von Atomwaffen aus Deutschland erhöht

[01.08.2014] 

Ab dem 2. August 2014 starten auch in diesem Jahr Aktionen am Atomwaffenlager Büchel. In unmittelbarer Nähe des Haupttors wurde bereits ein Aktionscamp errichtet, das bis zum 11. August stehen bleibt. Das Camp wird zentraler Ort für Aktionsteilnehmende sein, die ab Samstag anreisen und selbstständig Aktionen planen und durchführen. Der Fliegerhorst wird – wie auch 2013 – von Sitzblockaden in seinem Betrieb gestört, um der Forderung nach dem Abzug der Massen­vernichtungs­waffen Ausdruck zu verleihen. Die Aktionen werden im Rahmen der Kampagne atomwaffenfrei.jetzt durchgeführt.

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Zelten für eine atomwaffenfreie Welt!

Büchel Aktionscamp

Aktionen und Fasten, 2.-11. August 2014

[12.08.2014] 

Anknüpfend an die 24-Stunden-Musik-Blockade im letzten Jahr fand auch dieses Jahr neben dem Haupttor des einzigen deutschen Atomwaffenstützpunktes in Büchel (Eifel) ein zehntägiges Camp statt. Es  sollte die notwendige Infrastruktur bieten, damit verschiedene Gruppen vom 2.–11.8.2014 ihre eigenen Aktionen rund um die Gedenktage von Hiroshima und Nagasaki durchführen können. Parallel dazu gab es in unmittelbarer Nähe eine Fastenaktion gegen Atomwaffen.

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Elke Koller im Bericht von Monitor am 19.6.2014
Werden die Tornados neue Präzisions-Atombomben tragen?

Monitor: Atombomben in Deutschland

Das falsche Spiel der Bundesregierung

[19.06.2014] 

Die Bundesregierung ist in das umstrittene Programm zur Modernisierung der US-Atomwaffen auf dem Fliegerhorst Büchel offenbar viel stärker eingebunden als bisher behauptet. Noch vor kurzem hatte die Bundesregierung erklärt, die umstrittene Modernisierung sei ein rein „nationales Programm“ der USA. Daher habe es darüber „keine Verhandlungen mit den USA“ gegeben. Nach Recherchen des WDR-Magazins MONITOR war die Bundesregierung aber offenbar eng in die Planungen eingebunden.

Beitrag von "Monitor" anschauen

Friedensaktivist Hermann Theisen
Tauenziehen um das Recht zur Blockade aufzurufen.

Amtsgericht Koblenz verurteilt Atomwaffengegner

Theisen: „Es ist kafkaesk, das sich zwei Gerichte am selben Ort wiedersprechen“

[02.05.2014] 

Das Amtsgericht Koblenz hat den Heidelberger Atomwaffengegner Hermann Theisen zu einer Geldstrafe von 600 Euro (30 Tagessätze) verurteilt. Theisen hatte im März und April 2013 vor dem Fliegerhorst Büchel und dem Hauptbahnhof in Koblenz Flugblätter verteilt und damit zur Teilnahme an der im Sommer 2013 geplanten Blockade des Atomwaffenlagers Büchel aufgerufen. Dies erfülle den Straftatbestand der Aufforderung zu einer Nötigung, so Amtsrichterin Anke van den Bosch.

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Foto: Daniele Barbi
Stoppt das Bombengeschäft!

Ostermarsch 2014 in Büchel

für eine atombombenfreie Welt - Stoppt das Bombengeschäft !

[21.04.2014] 

Am Ostermontag, den 21. April 2014 fand der diesjährige Ostermarsch am Fliegerhorst Büchel statt. Die Kundgebung begann um 15:00 Uhr in der Nähe des Haupttores am Fliegerhorst Büchel mit Alyn Ware (alternativer Friedensnobelpreis, PNND), Frederik Holz (IPPNW), Bernd Hahnfeld (IALANA ), Anne Solbach-Freise (Stiftung Zivilcourage), der Sängerin Blue Flower und anderen.

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Bericht in der Rhein-Zeitung

Blockadeaufrufe sind nicht strafbar

Aufforderung zur Blockade ist rechtens

Verwaltungsgericht Koblenz stärkt das Grundrecht auf Versammlungsfreiheit

[14.03.2014] 

Überraschend deutlich hat das Verwaltungsgericht Koblenz der Klage des Heidelberger Atomwaffengegners Hermann Theisen stattgegeben.  Gegenstand der Klage war ein Flugblatt, mit dem Theisen im vergangenen Frühjahr zu den im Sommer 2013 geplanten Sitzblockaden vor dem Atomwaffenlager Büchel mobilisiert hatte.

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Foto: Herman Theisen
Theisen wurde schon mal freigesprochen

Darf Büchel blockiert werden?

Verwaltungsgericht Koblenz entscheidet über Aufruf zur Sitzblockade

[24.02.2014] 

Das Verwaltungsgericht Koblenz verhandelt am Donnerstag, 27.02.2014 über eine Klage des Heidelberger Atomwaffengegners Hermann Theisen. Theisen hatte für Mai 2013 eine Kundgebung vor dem Hauptbahnhof Koblenz angemeldet und dabei angekündigt, einen Blockadeaufruf zu verteilen. Mit dem Aufruf wollte er für die im Sommer 2013 geplanten Sitzblockaden vor dem Atomwaffenlager Büchel mobilisieren und zugleich an die rechtswidrige Verurteilungspraxis von gewaltfreien Sitzblockierern in den 1980er Jahren erinnern.

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Absturz eines Tornados nahe des Atomwaffenstandorts in Büchel

Pressemitteilung der AG Frieden und des Initiativkreis gegen Atomwaffen

[17.01.2014] 

„Abstürze von Kampfjets sind immer erschreckend und führen uns vor Augen, welche Gefahr von Ihnen auch ohne Munition und Bomben ausgeht. Es war knappes Glück, dass beim Tornadoabsturz am Atomwaffenstützpunkt keine Menschen direkt zu Schaden kamen; für die Umwelt und Anwohner ist aber jeder Absturz z. B. durch Treibstoffaustritt gefährlich und schädlich.“, erklärt Markus Pflüger von der AG Frieden.

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Vor 30 Jahren demonstrierten Hunderttausenden gegen Atomwaffen.

Aufruf zur Musikblockade am Atomwaffenlager Büchel

Über 30 Personen reichen Selbstanzeige ein

[22.10.2013] 

Heute haben bei der Staatsanwaltschaft Koblenz 28 Personen Selbstanzeige eingereicht, weil sie den Aufruf zur Musikblockade und Happening am Atomwaffenlager Büchel am 11. und 12. August 2013 „Abrüstungsinstrumente. Rhythm beats bombs“ unterzeichnet haben. Weitere 7 Personen schickten ihre Anzeige persönlich an die Staatsanwaltschaft. Damit protestieren sie gegen das Verfahren gegen den Friedensaktivisten Hermann Theisen, der eine Strafe von 600 Euro (30 Tagessätze zu 20 Euro) wegen öffentlicher Aufforderung zu Straftaten (Nötigung) zahlen soll und solidarisieren sich mit ihm.

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Gleicht eine Vollblockade Gewaltausübung?

Strafbar oder nicht strafbar?

[08.10.2013] 

26 Jahre nach dem Hasselbach-Aufruf zur Blockade rief Hermann Theisen erneut zur Teilnahme an der für August 2013 geplanten Musikblockade in Büchel auf.
Im April und Mai verteilte er den Aufruf an die Bundeswehrsoldaten direkt am Fliegerhorst in Büchel, worauf die Bundeswehr Strafanzeige erstattete. Im Mai verteilte er wieder den Aufruf am Hauptbahnhof in Koblenz, worauf er dort von einem anwesenden Staatsanwalt beschlagnahmt wurde.

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Jetzt erst recht gegen Atomwaffen!

Meine Klage

Entäuschung über die Nichtzulassung der Berufung

[15.05.2013] 

Die Nichtzulassung ihrer Berufung am Oberverwaltungsgericht Münster zum Urteil des Verwaltungsgerichts Köln hat Elke Koller eigentlich nicht überrascht. Die Begründung der Entscheidung schon. Nach Auffassung des Gerichts sei das Vorhalten von Atomwaffen in einer extremen Notwehrsituation nicht völkerrechtswidrig, wenn die Existenz des Staates auf dem Spiel stehe.

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Bitte für die Kampagne spenden!

Am 26. März beginnt die Aktionspräsenz in Büchel. Wir bitten dringend um finanzielle Unterstützung der Aktion. Spenden werden gebraucht, um die Aktionspräsenz zu unterstützen und auch um weitere Mobilisierung zu gewährleisten.

Stichwort: Büchel atomwaffenfrei
IPPNW, Kontonr. 2222210,
BLZ 10020500,
Bank für Sozialwirtschaft,
IBAN DE39100205000002222210
BIC (SWIFT-Code) BFSWDE33BER

Frontal21 Bericht

Neue US-Atombomben in Deutschland

Die Sendung Frontal21 von ZDF berichtet: Auf dem Bundeswehr-Fliegerhorst Büchel beginnendie Vorbereitungen für die Stationierung neuer zielgenaueren US-Atombomben.

Medienecho büchel65

Oberberg aktuell–Oberberger beteiligen sich an Protestaktion in Büchel, 12.05.2015

lokalo.de–Friedensbewegte aus Trier blockieren Atomwaffenlager Büchel, 10.05.2015

Rhein-Raum–Protest gegen Atomwaffen, 04.05.2015

Neue Rheinische Zeitung–Atomwaffen-Blockade unrechtmäßig geräumt? 30.04.2015

neues deutschland–In Bewegung, 29.04.2015 (nur mit Abo)

SWR Landesschau aktuell–Halbzeit in Büchel, 28.04.2015

Volksfreund–Blockadekampagne in Büchel: 200 Aktivisten im ersten Monat, 27.04.2015

Wiesbadener Kurier–Blockadekampagne in Büchel: 200 Aktivisten im ersten Monat, 27.04.2015

Eifelzeitung–Bürgermeister mahnt Amtskollegen wegen Atomwaffen in Büchel, 22.04.2015

Westfälische Zeitung–Symbole gegen Atomwaffen, 17.04.2015

Junge Welt–Atomwaffenbasis als Ausflugsziel, 16.04.2015

Rhein-Zeitung–Protestaktion "Büchel 65": Deutliches Mehr an Arbeit für Polizei und Kreis, 10.04.2015

Deutschlandfunk–Hoffen auf endgültige Abrüstung, 04.04.2015

Focus online–Atomwaffen-gegner blockieren Fliegerhorst mit Gottesdienst, 03.04.2015

Eifelzeitung–Gottesdienst vor dem Atomwaffenlager in Büchel, 31.03.2015

rheinraum-online–Bonn goes Büchel 65, 30.03.2015

Junge Welt–65 Tage ziviler Ungehorsam, 30.03.2015

Saarbrücker Zeitung (nur mit Abo)–Tore des Fliegerhorsts Büchel blockiert, 27.03.2015

SWR Landesschau-Aktuell–Atomwaffen-Gegner blockieren Tore, 26.03.2015, 19:30

SWR Landesschau Rheinland-Pfalz–Friedlicher Protest gegen Atomwaffen, 26.03.2015, 18:45

Rhein-Zeitung Bildergalerie–Demonstranten blockieren Fliegerhorst Büchel, 26.03.2015

Greenpeace Magazine–Proteste gegen Atomwaffen, 26.03.2015

Wochenspiegel–Friedensaktivisten fordern Atomwaffenabzug, 26.03.2015

Volksfreund–Atomwaffen-Gegner blockieren Tore am Fliegerhorst Büchel, 26.03.2015

Focus online–Atomwaffen-Gegner blockieren Tore am Fliegerhorst Büchel, 26.03.2015

Die Welt–Atomwaffen-Gegner blockieren Tore am Fliegerhorst Büchel, 26.03.2015

Volksfreund–65 Tage Protest, 26.03.2015

Junge Welt–Blockade gegen US-Atomwaffenlager angekündigt, 25.03.2015

Neues Deutschland (nur mit Abo)–Jugendblockade des Atomwaffenlagers Büchel, 24.03.2015

Rhein-Zeitung–Stichwort US-Atomwaffen, 24.03.2015

Rhein-Zeitung (nur mit Abo)–Gegen Atomwaffen: Konstantin Wecker bei „Büchel65“, 23.03.2015

Focus online–Atomwaffen-Gegner wollen Fliegerhorst Büchel 65 Tage blockieren, 19.03.2015

Wormser Zeitung–Atomwaffen-Gegner wollen Fliegerhorst Büchel 65 Tage blockieren, 19.03.2015

Volksfreund–Atomwaffen-Gegner wollen Fliegerhorst Büchel 65 Tage blockieren, 19.03.2015

Neues Deutschland (nur mit Abo)–Blockade soll Büchel dicht machen, 19.03.2015

Allgemeine Zeitung–Atomwaffen-Gegner wollen Fliegerhorst Büchel 65 Tage blockieren, 19.03.2015

Welt–Atomwaffen-Gegner wollen Fliegerhorst Büchel 65 Tage blockieren, 19.03.2015

Eifelzeitung–Bundeswehrstandort Cochem-Ulmen koordiniert Sicherheitsmaßnahmen, 18.03.2015

Rheinzeitung–Büchel: Atomwaffengegner wollen Fliegerhorst 65 Tage lang blockieren, 15.01.2015

Medienecho Fall Theisen

Freispruch im Prozess um Flugblätter, Neues Deutschland, 18.09.2014

Blockade-Aufruf war doch keine Nötigung, Rhein-Zeitung, 16.09.2014

Gericht: Koblenz durfte Aufruf zu Büchel-Blockade nicht verbieten, T-Online, 18.03.2014

Stadt Koblenz durfte Aufruf zur Büchel-Blockade nicht verbieten, Rhein-Zeitung, 17.03.2014

Büchel: Aufrufverbot war rechtswidrig, Wochenspiegel, 14.03.2014

Gericht prüft: Durften die Blockade-Aufrufe verboten werden? Rhein-Zeitung, 27.02.2014

Mit Flugblatt zur Nötigung aufgerufen? Rhein-Zeitung, 25.02.2014

Medienecho Büchel 2014

Atomwaffengegner: Zum Abschluss eine Blockade mit viel Musik, Rhein-Zeitung, 10.08.2014

Friedensproteste in Büchel, Die Linke, 09.08.2014

Polizei löst Blockade in Büchel auf, Neues Deutschland, 07.08.2014

Polizei löst Anti-Atom-Blockade am Fliegerhorst Büchel auf , Greenpeace Magazin, 06.08.2014

Büchel wird blockiert – Proteste in der Eifel gegen Atomwaffen, lokalo.de, 05.08.2014

Atomwaffengegner protestieren weiter in Büchel, Volksfreund.de, 08.08.2014

Hiroshima-Protest in Gronau und Büchel, Deutsche Kommunistische Partei, 06.08.2014

Protestaktionen gegen Atomwaffen in Büchel, contrAtom, 03.08.2014

Sommercamp der Atomwaffengegner gestartet, SWR Fernsehen, 02.08.2014

Büchel: Protest gegen Fliegerhorst, Junge Welt, 02.08.2014


newscan: Reiner Braun (IALANA) redet beim Ostermarsch vor dem Fliegerhorst Büchel

Weitere Videos vom Ostermarsch 2015 in Büchel sind bei newscan zu sehen:

Ostermarsch in Büchel 2014

Mit Flugblatt zur Nötigung aufgerufen?

Rhein-Zeitung

Büchel 2013 - Tag 3. Aufwachen am Tor 7, Foto: Jens Volle

[25.02.2014] Im Mai verteilte Hermann Theisen aus Heidelberg in Koblenz einen Aufruf zur Blockade in Büchel. Dies wurde ihm von der Stadt wegen Aufrufs zu einer Straftat untersagt. Er klagte dagegen. Nun verhandelt das Verwaltungsgericht in Koblenz.

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Dokumentation Büchel 2013

24 Stunden lang, vom 11. bis 12. August, blockierten 700 Friedensbewegte den letzten deutschen Atomwaffenstandort, den Bundeswehr-Fliegerhorst Büchel in der Eifel. Selten war eine Blockade so bunt, so voller Musik und Spiel! Wer dabei war, kann das sicher bestätigen. Und für alle andere, die die Aktion verpasst haben, haber wir alles dokumentiert.

Dokumentation anschauen