Treten Sie dem Vertrag für ein Verbot von Atomwaffen bei!

Aufruf an die Bundesregierung

Noch bis Montag kann der Aufruf unterzeichnet werden
Aufruf an Bundesregierung: Noch bis Montag unterzeichnen

Am Freitag, 7. Juli wurde ein Vertrag zum Verbot von Atomwaffen an der UNO in New York unterzeichnet. Damit sind diese Massenvernichtungswaffen nun völkerrechtlich geächtet. Diesen Schwung nutzen wir, auch um uns den Aufrüstungsplänen aller Atomwaffenstaaten entgegen zu stellen. Jetzt liegt es an uns, der Zivilgesellschaft, uns aktiv für die Ratifizierung des Verbots durch die Bundesregierung sowie die Vernichtung aller Atomwaffen einzusetzen.

Unterzeichnet den von unserer Kampagne unterstützten Aufruf an die Bundesregierung als Einzelperson oder Organisation bis Montag, 31. Juli. Unterzeichnen könnt ihr hier: http://pace-makers.de/html/marathon17_aufruf_formular.html

Bereits jetzt tragen den Aufruf 500 UnterzeichnerInnen mit. Anlässlich des Jahrestages der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki vor 72 Jahren, wird der Aufruf am 5. August als Anzeige in der taz und einer weiteren überregionalen Tageszeitung geschalten.

Der Aufruftext lautet wie folgt:



An die Bundesregierung:
Treten Sie dem Vertrag für ein Verbot von Atomwaffen bei

122 Staaten verabschiedeten am 7. Juli 2017 bei den Vereinten Nationen in New York einen Vertrag zum Verbot von Atomwaffen. Nach Jahrzehnten stockender Abrüstung senden sie ein klares Signal an die Atomwaffenstaaten: diese Massenvernichtungswaffen sind endgültig delegitimiert. Das völkerrechtlich verbindliche Abkommen verbietet neben der Herstellung, dem Einsatz und Besitz auch die Drohung mit einem Nuklearschlag sowie die Stationierung von Atomwaffen in anderen Staaten. Damit handelt künftig auch die Bundesregierung mit der nuklearen Teilhabe in der NATO und der Verfügung über US-Atomwaffen in Deutschland gegen geltendes Völkerrecht

Wir fordern die jetzige und zukünftige Bundesregierung auf:

Entsprechen Sie dem Wunsch der überwältigenden Mehrheit der Bundesbürger/innen (Forsa-Umfrage März 2016*), zeigen Sie Verantwortung und übernehmen Sie Vorbildfunktion gegenüber allen NATO-Partnern:

Treten Sie dem Vertrag für ein Atomwaffenverbot bei.
Verhindern Sie die nukleare Aufrüstung in Deutschland.
Halten Sie am Beschluss des Deutschen Bundestages vom 26. März 2010 fest, der den Abzug aller Atomwaffen aus Büchel fordert, und setzen Sie sich tatkräftig dafür ein

Wir unterstützen dazu alle Aktionen im Gedenken an die Opfer der Atombombenabwürfe in vielen Städten in Deutschland und weltweit.

* Eine Forsa-Umfrage im Auftrag der Internationalen Ärzten zur Verhütung eines Atomkriegs vom März 2016 ergab: 85% der Befragten sprachen sich dafür aus, dass die auf deutschem Boden gelagerten Atomwaffen abgezogen werden. 93% befürworteten, dass Atomwaffen, ähnlich wie Chemie- und Biowaffen, völkerrechtlich verboten werden sollen. 88% sprachen sich dagegen aus, dass die USA aufgerüstete Atomwaffen in Deutschland neu stationieren.

Eine gemeinsame Initiative der Kampagne „Büchel ist überall! atomwaffenfrei.jetzt“, der Internationalen Ärzte zur Verhütung eines Atomkriegs (IPPNW) deutsche Sektion, des Pacemakers-Radmarathon und der Deutschen Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) Baden-Württemberg.

www.atomwaffenfrei.de , www.ippnw.de, www.pace-makers.de, www.dfg-vk.de

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