Komm zur Aktionskonferenz 2019 in Mainz

Yes, we can: Atomwaffenverbot durchsetzen geht nur mit uns!

Mit Dir wollen wir Anfang Februar unsere Aktionen für 2019 planen. Komm vorbei!
Mit Dir wollen wir Anfang Februar unsere Aktionen für 2019 planen. Komm vorbei!

Seit Januar 2018 steht die sogenannte Doomsday Clock auf 2 Minuten vor zwölf. Die Gefahr eines Atomkrieges ist so groß wie seit dem zweiten Weltkrieg nicht mehr. Aktuelle Krisen sowie die Aufrüstungsprogramme aller Atomwaffenstaaten verdeutlichen die Sorge vor einem auch atomaren Weltenbrand. Verschärft durch die Auseinandersetzungen um den INF-Vertrag und der Drohung dessen Aufkündigung durch US-Präsident Trump zum 3. Februar 2019.

Der Friedensnobelpreis wurde an ICAN (International Campaign to Abolish Nuclear Weapons) und damit an alle Partnerorganisationen verliehen. Das motiviert uns, bis zum 75. Jahrestag der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagsaki 2020 den Druck zu verstärken, um der Friedenslogik,d.h dem Dialog, der Kooperation, Entspannung und Abrüstung zum Durchbruch zu verhelfen. Der im Juli 2017 bei der UN beschlossene Verbotsvertrag wäre ohne das Engagement von ICAN nicht zustande gekommen. Bereits 69 Staaten haben ihn unterzeichnet, 20 davon ratifiziert. Maßgeblich beteiligt daran waren neben leading states wie Österreich und Mexiko insbesondere die Länder des Südens. Sie leben vielfach in atomwaffenfreien Zonen, wären aber im Falle eines regionalen Atomkrieges mit den katastrophalen Folgen konfrontiert. Nur die Umsetzung des Atomwaffenverbots würde die Welt vor weiteren Atomwaffeneinsätzen bewahren – in Ergänzung zum wichtigen Nichtverbreitungsvertrag von Atomwaffen.

Deutschland spielt als NATO-Staat mit einer aktiven nuklearen Teilhabe dabei eine Schlüsselrolle. Es ist ein absoluter Rückschritt, dass die Bundesregierung diesen Verbotsvertrag boykottiert und sich an die fatale Nuklearallianz mit den USA klammert. Sie muss sich von der Abschreckung und der gefährlichen Eskalationspolitik Trumps lösen. Nur so kann sie sich für eine glaubwürdige und wirksame Friedenspolitik für Abrüstung und Deeskalation sowie den Erhalt der Lebensbedingungen nachhaltig einsetzen.

Auch ein Großteil der deutschen Bevölkerung möchte die Ächtung dieser grausamen Waffen und den Beitritt Deutschlands zum Verbotsvertrag. Das zeigen repräsentative Umfragen.

Wir wollen diese gefährliche Doppelmoral beenden. Der Friedensnobelpreis half und hilft uns, für diesen dringenden Politikwechsel die öffentliche Aufmerksamkeit zu bekommen, die das Thema verdient. Diese Herausforderung nehmen wir gerne an. Mit welchen Aktivitäten können wir einen breiten Druck auf die Politik entfalten?

Wir laden ein zu einer bundesweiten Konferenz am 2. Februar 2019 in Mainz, um diese Themen gemeinsam zu diskutieren. Es sind alle eingeladen, die unterschiedliche Aktionen im kommenden Jahr mitplanen und mit ihren eigenen kreativen Ideen anreichern wollen - alle interessierten Organisationen der Zivilgesellschaft, Friedensorganisationen und –gruppen, Jugendverbände und Gewerkschaften, Mayors for Peace und humanitären Organisationen sowie Einzelpersonen. Das Treffen dient dazu, bereits bestehende Ideen vorzustellen, auszutauschen und gemeinsam mit neuen Vorschlägen in Verbindung zu bringen.

Werde mit uns aktiv für die Durchsetzung des Atomwaffenverbots!

Ablauf (Stand 7. Dezember 2018)

11 Uhr             Start Kurzfilm / Fotos (ggf Musik)     
11:05 Uhr        Begrüßung durch Veranstalter
11:15 Uhr        Eingangsreferat: Andreas Zumach
11:55 Uhr        Nachfragen und kurze Diskussion
12:30 Uhr        Grußwort OB Ebling, Mainz mit anschl. Foto
12:40 Uhr        Grußwort Landtagspräsident Hering, RLP (angefragt) mit anschl. Foto
12:50 Uhr        Vorstellung des Nachmittags
13 Uhr             Mittagspause
13:45 Uhr       Vorstellung Fahrplan 2019: was steht an in Büchel, in Berlin, Europa...    
14 Uhr             Vorstellung der AGs
14 Uhr 10        AG-Phase

-      Büchel

-      ZU/Gewaltfreiheit

-      Lobbyarbeit /Europa (-wahl??)

-      Kreative Aktionsformen

-      Bildung     

15:45 Uhr       Pause
16 Uhr             Zusammenfassung und Schlußwort
17 Uhr             Ende

Aktionskonferenz, 2. Februar 2019, 11-17:00 Uhr
Rathaus, Valencia-Zimmer (EG), Jockel-Fuchs- Platz 1, 55116 Mainz

Bitte um Anmeldung bis 20.1. an blach@dfg-vk.de. Wir freuen uns sehr auf euer zahlreiches Kommen. 

 

 

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