Schluss mit dem Geschäft mit Atomwaffen!

Aktionswoche gegen Atomwaffen-Investitionen

27. Sept bis 4. Okt 2014

Wir veranstalten eine Aktionswoche zum Verbot von Investitionen in das Geschäft mit Atomwaffenherstellern. In ganz Deutschland sind Protestaktionen vor Filialen der Commerzbank, Deutsche Bank und Allianz geplant. Startschuss für die Aktionswoche ist die Veröffentlichung der zweiten „Don’t Bank on the Bomb“-Studie von PAX und ICAN am 26. September. In der Studie werden die Finanzdienstleister aufgezeigt, die in Unternehmen investieren, die Atomsprengköpfe und Atomwaffen-Trägersysteme entwickeln, produzieren oder warten.

Mitmachen!

Faslane Peace Camp am 18.9.2014. Foto: Faslane Peace Camp
Faslane Peace Camp sagt JA zur Unabhängigkeit

Verstrickung deutscher Finanzinstitute in britische Atomwaffen

IPPNW-Pressemitteilung

[18.09.2014] 

Die heutige Abstimmung über Schottlands Unabhängigkeit wird maßgeblichen Einfluss darauf haben, ob Großbritannien seine Atomwaffen beibehalten kann. Laut britischer Regierung gibt es keinen anderen möglichen Atomwaffen-Stationierungsort in Großbritannien, als den derzeitigen in Schottland. Aber auch deutsche Finanzinstitute könnten darauf Einfluss nehmen, wenn sie aus ihren Geschäften mit den Atomwaffen auf den britischen Inseln aussteigen würden.

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Foto: Hermann Theisen
Hermann Theisen freigesprochen!

Aufruf zur Blockade keine Straftat

Landgericht Koblenz trifft wegweisende Entscheidung zur Nötigungsrechtsprechung

Das Landgericht Koblenz hat den Heidelberger Atomwaffengegner Hermann Theisen vom Vorwurf der Aufforderung zu Straftaten freigesprochen. Theisen hatte im Sommer 2013 Flugblätter verteilt, um für eine Teilnahme an Sitzblockaden vor dem Atomwaffenstützpunkt Büchel zu werben. In der gestrigen Berufungsverhandlung konnte das Landgericht Koblenz dieser Verurteilung nicht folgen und traf stattdessen eine wegweisende Entscheidung zur Nötigungsrechtsprechung.

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Foto: GAAA
Büchel: sichtbaren Symbolort für die Atomwaffengefahr in Deutschland

Erfolgreiches Widerstandscamp

Ernst-Ludwig Iskenius berichtet aus Büchel

[20.08.2014] 

Anknüpfend an die 24-Stunden-Musik-Blockade im letzten Jahr fand auch dieses Jahr neben dem Haupttor des einzigen deutschen Atomwaffenstützpunktes in Büchel (Eifel) ein zehntägiges Camp statt. Es  sollte die notwendige Infrastruktur bieten, damit verschiedene Gruppen vom 2.–11.8.2014 ihre eigenen Aktionen rund um die Gedenktage von Hiroshima und Nagasaki durchführen können.

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Büchel Atomwaffenstandort, nahe Cochem, Rheinland Pfalz
Politisch war ihr Abzug eigentlich schon entschieden

Tagespiegel

Nuklearwaffen werden nicht abgezogen, sondern modernisiert

[23.07.2014] 

Arne Bensiek schreibt in der Tagesspiegel: »Politisch war der Abzug der US-Atombomben von deutschem Boden eigentlich schon entschieden. Aber jetzt werden sie offenbar durch hochmoderne neue Waffen ersetzt. Die Bundesregierung windet sich. «

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Elke Koller im Bericht von Monitor am 19.6.2014
Werden die Tornados neue Präzisions-Atombomben tragen?

Monitor: Atombomben in Deutschland

Das falsche Spiel der Bundesregierung

[19.06.2014] 

Die Bundesregierung ist in das umstrittene Programm zur Modernisierung der US-Atomwaffen auf dem Fliegerhorst Büchel offenbar viel stärker eingebunden als bisher behauptet. Noch vor kurzem hatte die Bundesregierung erklärt, die umstrittene Modernisierung sei ein rein „nationales Programm“ der USA. Daher habe es darüber „keine Verhandlungen mit den USA“ gegeben. Nach Recherchen des WDR-Magazins MONITOR war die Bundesregierung aber offenbar eng in die Planungen eingebunden.

Beitrag von "Monitor" anschauen

Videos

 

    

Newsletter 27 - Hiroshima/Nagasaki-Ausgabe, August 2014

Für ein Verbot und die Vernichtung aller ATOMWAFFEN – weltweit!

[06.08.2014] 

Mit diesem Titel erschienen am 2. August zwei Zeitungsanzeigen anlässlich der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki vor 69 Jahren, unterstützt von einer Vielzahl von Einzelpersonen und Organisationen.  Um den Stopp der Modernisierung der auch in Deutschland gelagerten Atomwaffen, deren Abzug und Verschrottung sowie die sofortige Ächtung dieser Massenvernichtungswaffen einzufordern, gab es bereits in den letzten Wochen vielfältige Aktionen vor Banken, Rathäusern und auf dem Rad. Heute und in den kommenden Tagen geht es, verbunden mit dem Gedenken an die Opfer der Atombombenabwürfe, in vielen Städten in Deutschland und weltweit weiter, so auch das Aktionscamp in Büchel.

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Stichwort: „atomwaffenfrei“
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