Blockade der Linksjugend [‘solid] Rheinland-Pfalz, 25. April. Foto: buechel-atomwaffenfrei.de
Bisher 13 Blockaden mit 200 AktivistInnen

büchel65 zieht Halbzeitbilanz

Ziviler Ungehorsam übt Druck auf NPT-Überprüfungskonferenz aus

[27.04.2015] 

Die Kampagne will Druck auf die heute in New York beginnende Überprüfungskonferenz zum Atomwaffensperrvertrag ausüben. Im Rahmen von büchel65 finden regelmäßig Blockaden der Zufahrten zum Atomwaffenlager in der Südeifel statt. Seit dem Beginn der Blockadekampagne am 26. März, dem 5. Jahrestag des Bundestagsbeschluss zum Abzug der Atomwaffen aus Büchel, haben 13 Blockaden mit 200 AktivistInnen stattgefunden. Zeitweise ist es den Gruppen gelungen, den gesamten Verkehr in und aus dem militärischen Gelände für mehrere Stunden zu unterbinden.

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Grafik: S. Vecchietti
Deutschland soll sich dem Austrian Pledge anschliessen

Bundesregierung soll sich stärker für die atomare Abrüstung einsetzen

Bundestagsdebatte / Überprüfungskonferenz des Atomwaffensperrvertrags in New York

[23.04.2015] 

Die Kampagne atomwaffenfrei.jetzt ruft die Bundesregierung auf, anlässlich des Beginns der vierwöchigen Konferenz in New York zur Überprüfung des Atomwaffensperrvertrags am kommenden Montag mutiger für die atomare Abrüstung einzutreten. Der Antrag der großen Koalition, der am Freitag debattiert wird, enthält keine konkreten Forderungen für Abrüstungsschritte, die die Bundesregierung unternehmen kann, sondern beschränkt sich auf vage Formulierungen und Wunschäußerungen.

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Demo in New York am 26.4.2015. Foto: Lucas Wirl
Österreich schlagt einen neuen Ansatz für die Abrüstung vor

Im Dunstkreis der Atomwaffen

Zur Atomwaffenkonferenz in New York

[30.04.2015] 

Die Gefahr eines Atomkrieges ist so groß wie lange nicht mehr. Doch Deutschland versteckt sich auf der Konferenz in New York in der Frage der Abrüstung hinter der NATO. Der österreichische Außenminister Sebastian Kurz hingegen hielt dort im Auftrag von 160 Staaten eine flammende Rede über die Notwendigkeit, Atomwaffen zu verbieten - aufgrund der katastrophalen humanitären Folgen eines einzigen Einsatzes.

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Geburtstagsblockade am 2. April. Foto: buechel-atomwaffenfrei.de
Ziviler Ungehorsam spitzt ein bestehendes (Gewalt)-Unrecht zu

Bundeswehr verträgt die Wahrheit nicht

Ernst-Ludwig Iskenius bloggt nach drei Wochen blockieren

[22.04.2015] 

Seit über drei Wochen sind wir am Fliegerhorst Büchel/Alflen präsent, um auf die hier stationierten Atomwaffen aufmerksam zu machen. Mit dem Mittel des zivilen Ungehorsams soll auf das ungeheuere Unrecht, das von der Existenz der hier stationierten Atomwaffen ausgeht, aufmerksam gemacht werden. Die Aktionen sind zwar über unseren Blockadekalender angekündigt, aber bewusst nicht angemeldet und haben zum Ziel, wenigstens ansatzweise den Normalbetrieb, und sei es nur für Minuten, zu stören, und das an möglichst vielen von 65 Tagen.

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Monitor-Bericht zur nuklearen Gefahr
Mit dem Misstrauen wächst die Gefahr

Atomkrieg in Europa?

ARD-Monitor Bericht zur Rückkehr der nuklearen Gefahr

[09.04.2015] 

Mehrfach hat Russland in den letzten Monaten dem Westen mit dem Einsatz seiner Atomwaffen gedroht. Beide Seiten werfen sich vor, bestehende Abrüstungsverträge zu verletzten. Gleichzeitig investieren Russland und die USA Milliarden in die Modernisierung ihrer Nuklearstreitkräfte. Das Misstrauen wächst und mit ihm die Gefahr eines unbeabsichtigten Atomschlags. Die sei derzeit sogar größer als zu Zeiten des Kalten Krieges, warnen Experten.

Bericht anschauen

Videos

 

    

Newsletter 32 - April 2015

Bundesregierung soll sich stärker für atomare Abrüstung einsetzen

[30.04.2015] 

Am Montag begann die Konferenz zur Überprüfung des Atomwaffensperr-Vertrags in New York. Am vorigen Freitag hat der Bundestag über zwei Anträge debattiert. Die Kampagne „atomwaffenfrei.jetzt“ wandte sich kritisch an die Presse: die Bundesregierung soll sich stärker für atomare Abrüstung einsetzen. Denn leider hat sich seit dem wegweisenden Bundestagsbeschluss vom März 2010 wenig getan. Der Abzug der Atomwaffen aus Deutschland scheint weiter entfernt wie lange nicht, die milliardenschwere Modernisierung, die auch die Atombomben in Büchel betrifft, wird von der Bundesregierung überhaupt nicht kritisch hinterfragt.

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Stichwort: „atomwaffenfrei“
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